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6a2383d7d0 |
Binary file not shown.
@ -12,24 +12,24 @@ Ich schreibe diese Facharbeit im Studium Sozialpädagogik HF Flex an der Agogis
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# Übersicht über die einzelnen Kapitel
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Nach der Einleitung (Kap. 1) folgt der organisationale Kontext (Kap. 2) sowie eine kurze Einführung in das Konzept der KPG (Kap. 3). Im Hauptteil werden die Prozessschritte Situationserfassung (3.1), Analyse (3.2), Diagnose (3.3), Zielsetzung (3.4) und Interventionsplanung (3.5) erarbeitet. Die Arbeit schliesst mit der fachlichen Reflexion (Kap. 4) ab.
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Nach der Einleitung (Kap. 1) folgt der organisationale Kontext (Kap. 2). Im Hauptteil (Kap. 3) werden die Prozessschritte Situationserfassung (3.1), Analyse (3.2), Diagnose (3.3), Zielsetzung (3.4) und Interventionsplanung (3.5) erarbeitet. Die Arbeit schliesst mit der fachlichen Reflexion (Kap. 4) ab.
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# Ziel der kooperativen Prozessgestaltung
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Mit dieser Facharbeit weise ich meine Kompetenz in der kooperativen Prozessgestaltung nach. Ich nutze sie, um bei Leny genauer hinzuschauen und die Situation zu strukturieren. Ich erhoffe mir handlungsleitende Erkenntnisse, die ich konkret für die Förderplanung und die weitere Begleitung umsetzen kann.
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Mit dieser Facharbeit weise ich meine Kompetenz in der kooperativen Prozessgestaltung nach. Ich nutze sie, um bei Leny genauer hinzuschauen und die Situation zu verstehen. Ich erhoffe mir handlungsleitende Erkenntnisse, die ich konkret für die Förderplanung und die weitere Begleitung umsetzen kann.
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# Praxiskontext und eigene Rolle
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In meinem Praxisbetrieb, einem stationären Sonderschulheim, arbeite ich als Sozialpädagogin in Ausbildung auf der Wohngruppe. Die Kinder leben im Wocheninternat und werden interdisziplinär begleitet. Als Bezugsperson von Leny führe ich mit ihm und seinem Herkunftssystem Gespräche, leite die sozialpädagogische Förderplanung, bereite Kinderbesprechungen und Standortgespräche vor, verfasse Berichte und koordiniere mit internen und externen Fachpersonen die Zusammenarbeit.
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In meinem Praxisbetrieb, einem stationären Sonderschulsetting, das als Wocheninternat geführt wird, arbeite ich als Sozialpädagogin in Ausbildung auf der Wohngruppe. Als Bezugsperson von Leny führe ich mit ihm und seinem Herkunftssystem Gespräche, leite die sozialpädagogische Förderplanung, bereite Kinderbesprechungen und Standortgespräche vor, verfasse Berichte und koordiniere mit internen und externen Fachpersonen die Zusammenarbeit.
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# Begründung der Fallauswahl
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Bei Leny lassen sich im Alltag wiederholt ähnliche Verhaltensmuster beobachten. Diese werden im Team unterschiedlich interpretiert und erklärt. Leny ist offen für eine Auseinandersetzung mit sich. Lenys Situation eignet sich dafür, sie mit KPG genauer anzuschauen und die weitere Förderplanung zu präzisieren.
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Bei Leny lassen sich im Alltag wiederholt ähnliche Verhaltensmuster beobachten. Diese werden im Team unterschiedlich gedeutet und sind aus meiner Sicht noch zu wenig geklärt und verstanden. Leny ist offen für eine Auseinandersetzung mit sich. Lenys Situation eignet sich dafür, sie mit KPG genauer anzuschauen und die weitere Förderplanung zu präzisieren.
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# Persönlichkeits- und Datenschutz
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Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA (7. Aufl.) geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.
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Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA 7 geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.
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@ -1,12 +0,0 @@
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{
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"id": "introduction-privacy-confirmed",
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"type": "checkbox",
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"title": "Datenschutz bestätigt",
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"label": "Ich bestätige, dass alle Personen und Organisationen anonymisiert dargestellt sind.",
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"value": true,
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"footnote": "⚠️ Bestehensrelevant: Ist der Persönlichkeits-/Datenschutz nicht korrekt deklariert und umgesetzt, erfolgt eine Auflage ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)). Vgl. auch AGB Kap. ‹Berufliche Schweigepflicht› und Richtlinien für schriftliche Facharbeiten Kap. 2 ([Buch S. 5](/book/epg-ausfuehrungsbestimmungen/5)).",
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"config": {
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"colorWhenChecked": "green",
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"colorWhenUnchecked": "orange"
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}
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}
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@ -17,7 +17,7 @@ Der Praxisbetrieb befindet sich in einem Wohnhaus mit Nebenräumen und Aussenfl
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# Team
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Das interdisziplinäre Team besteht aus Mitarbeitende der Fachbereiche Wohnen (Sozialpädagogik), Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater, zwei Psychologinnen mit abgeschlossener Therapieausbildung), Hauswirtschaft (Köchin, Reinigungsfachfrau), Sekretariat und Betriebsleitung.
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Das interdisziplinäre Team besteht aus Mitarbeitenden der Fachbereiche Wohnen (Sozialpädagogik), Schule (Lehrpersonen, Klassenassistenz, Heilpädagogin, Werklehrerin), Therapie (Psychiater, zwei Psychologinnen mit abgeschlossener Therapieausbildung), Hauswirtschaft (Köchin, Reinigungsfachfrau), Sekretariat und Betriebsleitung.
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# Ansatz und Auftrag
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@ -10,4 +10,4 @@ hint: >-
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gibt keinen «Bezug zum vorherigen Schritt».
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footnote: "\U0001F4DA So viel wie möglich sehen — so wenig wie möglich verstehen"
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich fokussiere seine Lebenssituation im Wocheninternat und in der Schule seit seinem Eintritt Anfang 2025. Frühere biografische und familiäre Belastungen nehme ich nur auf, wenn sie zum Verständnis der gegenwärtigen Situation und der vorläufigen Themen notwendig sind. Die Informationen erfasse ich mit Erkundungsgesprächen, Beobachtungen im Alltag, Journal-Einträgen, Standortgesprächen sowie Berichten und vorliegenden Akten.
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich sammle die Informationen zunächst offen und ohne Bewertung. Dabei nehme ich die Sichtweisen und Anliegen der Beteiligten auf und halte fest, welche Beobachtungen und Themen für das weitere Fallverstehen wichtig sind. Die Informationen stammen aus Berichten, Akten, Journal- und Protokolleinträgen, Gesprächen mit der Kindsmutter, Aussagen und Erzählungen von Leny sowie aus Fachpersonen-, Team- und Standortgesprächen (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 8.8) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]].
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@ -7,9 +7,7 @@ footnote: "📚 Realitätsausschnitt, Ressourcenorientierung und soziale Dimensi
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# Auftrag
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst wies eine Behinderung im Sinne einer erheblichen sozialen Beeinträchtigung aus und geht von einer Posttraumatische Belastungsstörung aus und empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Kindsmutter stimmte dieser Empfehlung zu.
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Die Obhut und das Sorgerecht hat die Kindsmutter inne. Für Leny besteht eine Beistandschaft (Art. 308 ZGB).
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Im Bericht des schulpsychologischen Dienstes wird festgehalten, dass Leny den Schulstoff in der Regelklasse nicht altersgemäss erarbeiten konnte. Die Lehrperson beschrieb Konzentrationsschwierigkeiten, extreme Müdigkeit im Unterricht und die erkennbaren Sorgen Lenys um seine Mutter. Ein erhöhter Betreuungsbedarf wurde geprüft. Der bereits länger involvierte schulpsychologische Dienst wies eine Behinderung im Sinne einer erheblichen sozialen Beeinträchtigung aus und geht von einer posttraumatischen Belastungsstörung aus. Er empfahl die Platzierung in einem Sonderschulheim. Die Kindsmutter stimmte dieser Empfehlung zu. Die Obhut und das Sorgerecht hat die Kindsmutter inne. Für Leny besteht eine Beistandschaft (Art. 308 ZGB).
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Der Auftrag im Praxisbetrieb besteht darin, Leny in seiner persönlichen, schulischen und sozialen Entwicklung zu fördern. Zentrale Aspekte sind eine Verbesserung der Orientierung im Alltag, eine Steigerung der Selbstständigkeit bei schulischen und alltagspraktischen Aufgaben und eine Entlastung von der Verantwortung gegenüber seiner Mutter.
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@ -17,9 +15,9 @@ Der Auftrag im Praxisbetrieb besteht darin, Leny in seiner persönlichen, schuli
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Leny ist das älteste Kind der Familie. Er lebte einige Jahre mit seiner Mutter im Ausland beim Vater. Die Eltern trennten sich in seiner frühen Kindheit. Von der Kindsmutter erfuhr ich, dass diese Zeit schwierig war und von Gewalt geprägt war. Mit Unterstützung ihrer Eltern kehrte sie mit Leny in die Schweiz zurück.
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Seither lebt Leny bei seiner Mutter. Aus Akten, Gesprächen mit der Kindsmutter, Lenys Erzählungen und Beobachtungen im Alltag wurde für mich sichtbar, dass die familiäre Situation über längere Zeit belastet war. Leny hat drei Geschwister aus verschiedenen Partnerschaften der Kindsmutter. Alle partnerschaftlichen Beziehungen der Kindsmutter waren und sind von Gewalt geprägt. Die Kindsmutter war mit den Anforderungen des Alltags, der Betreuung der jüngeren Geschwister und den partnerschaftlichen Konflikten erheblich belastet. Heute lebt Leny mit seiner Mutter, deren Partner und seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt. Die Beziehung zum Partner der Mutter beschreibt er ambivalent.
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Seither lebt Leny bei seiner Mutter. Aus Akten, Gesprächen mit der Kindsmutter, Lenys Erzählungen und Beobachtungen im Alltag wurde für mich sichtbar, dass die familiäre Situation über längere Zeit belastet war. Leny hat drei Geschwister aus verschiedenen Partnerschaften der Kindsmutter. Alle partnerschaftlichen Beziehungen der Kindsmutter waren von Gewalt geprägt, auch die heutige familiäre Situation ist belastet und instabil. Die Kindsmutter war mit den Anforderungen des Alltags, der Betreuung der jüngeren Geschwister und den partnerschaftlichen Konflikten erheblich belastet. Heute lebt Leny mit seiner Mutter, deren Partner und seinen Geschwistern im gemeinsamen Haushalt. Die Beziehung zum Partner der Mutter beschreibt er ambivalent.
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Leny ist in ein grosses familiäres und freundschaftliches Netzwerk eingebunden. Er erzählt häufig, was er mit Verwandten und Freunden unternimmt. Die Grosseltern mütterlicherseits leben in unmittelbarer Nähe und leisten viel Entlastungsarbeit im Familienalltag. Auch die Geschwister der Kindsmutter sind wichtige Bezugspersonen für Leny. Zu einer Tante väterlicherseits hat er ebenfalls stabilen Kontakt und verbringt dort immer wieder Ferien. Leny hat viele Freunde. Viele dieser Freundschaften bestehen seit früher Kindheit. Während der Woche vermisst er diese zeitweise.
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Leny ist in ein grosses familiäres und freundschaftliches Netzwerk eingebunden. Er erzählt häufig, was er mit Verwandten und Freunden unternimmt. Die Grosseltern mütterlicherseits leben in unmittelbarer Nähe und leisten viel Entlastungsarbeit im Familienalltag. Auch die Geschwister der Kindsmutter sind wichtige Bezugspersonen für Leny. Zu einer Tante väterlicherseits hat er ebenfalls stabilen Kontakt und macht dort auch Ferien. Leny hat viele Freunde. Viele dieser Freundschaften bestehen seit früher Kindheit. Unter der Woche vermisst er diese.
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Nach der Rückkehr in die Schweiz besuchte Leny den Kindergarten. Die Kindsmutter beschreibt diese Zeit als schwierig. In der öffentlichen Primarschule wurde er als beliebtes Klassenmitglied beschrieben, war schulisch jedoch überfordert (siehe Abschnitt Auftrag). Im Unterstützungsprozess wurde der Kindsmutter eine Platzierung von Leny nahegelegt, damit er sich entlasten und altersgemäss entwickeln kann. Dies gelang bis heute nur teilweise. Seit Anfang 2025 lebt Leny im Wocheninternat.
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@ -29,9 +27,9 @@ Im Praxisbetrieb lebte sich Leny rasch ein und schloss Freundschaften. Zu Beginn
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Leny ist Anfang dieses Jahres 12 Jahre alt geworden. Er ist ein Junge mit altersgemässem, eher robustem Körperbau und wirkt gepflegt.
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Die Kindsmutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig. Im Alltag auf der Wohngruppe fallen dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. In 1:1-Situationen gelingt die Zusammenarbeit mit Leny gut, und er geniesst diese Settings. Er hilft gerne mit, etwa in der Küche, und setzt in freien Förderstunden kreativ eigene Ideen um. Leny verfügt über ein gutes Körperbewusstsein und lernt Bewegungsabläufe schnell, zum Beispiel beim Skifahren oder Fechten. Neuem begegnet er offen und neugierig. Konflikte mit anderen Kindern kann er teilweise selbständig klären.
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Die Kindsmutter beschreibt Leny in Gesprächen als herzlich und gutmütig. Im Alltag auf der Wohngruppe fallen dem sozialpädagogischen Team seine Freundlichkeit und sein Humor auf. In 1:1-Situationen gelingt die Zusammenarbeit mit Leny gut, und er geniesst diese Settings. Er hilft gerne mit, etwa in der Küche, und setzt in freien Förderstunden kreativ eigene Ideen um. Leny verfügt über ein gutes Körperbewusstsein und lernt Bewegungsabläufe schnell, zum Beispiel beim Skifahren oder Fechten. Neuem begegnet er offen und neugierig. Er kommt mit den anderen Kindern gut zurecht und ist in der Gruppe gut integriert.
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Die Kindsmutter berichtet, dass Leny auf Appelle häufig nicht reagiert. Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht. Im Alltag verliert Leny rasch den Überblick, vergisst Dinge und braucht klare Anleitung. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig "ich weiss nicht" oder "ich habe es vergessen". Bei Konflikten zieht er sich eher zurück. Er äussert zudem, dass er "Ämtli" nicht gerne erledigt. Wut und andere belastende Gefühle zeigt er kaum und lehnt es teils auch ab, ihnen Ausdruck zu geben.
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Die Kindsmutter berichtet, dass Leny auf Appelle häufig nicht reagiert. Lehrpersonen beschreiben weiterhin Konzentrationsschwierigkeiten und einen erhöhten Begleitbedarf im Unterricht. Im Alltag verliert Leny rasch den Überblick, vergisst Dinge und braucht klare Anleitung. Leny selbst sagt in solchen Situationen häufig "ich weiss nicht" oder "ich habe es vergessen". Bei Entscheidungen und Auseinandersetzungen zieht er sich eher zurück. Er äussert zudem, dass er "Ämtli" nicht gerne erledigt. Wut und andere belastende Gefühle zeigt er kaum und lehnt es teils auch ab, ihnen Ausdruck zu geben.
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# Gegenwärtige Situation
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@ -5,8 +5,6 @@ title: "Ziel dieses Prozessschritts"
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hint: "Beschreibe das Ziel der Analyse (Auslegeordnung, Strukturierung, Bewertung der erfassten Daten), den Bezug zur Situationserfassung (welche vorläufigen Themen ergaben sich?) und die gewählten Analysemethoden (z. B. Genogramm, Netzwerkkarte, Zeitstrahl, Perspektivenanalyse). Begründe kurz, warum du diese Methoden fallbezogen gewählt hast."
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footnote: "📚 Vier Schritte: Methodenwahl → Datenerhebung → Hypothesen → Fallthematik"
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Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen wird mit zwei praxisrelevanten Analysemethoden eine vertiefte Auslegeordnung vorgenommen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst, gewichtet und zur Fallthematik verdichtet.
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Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen habe ich mit zwei praxisrelevanten Analysemethoden eine vertiefte Auslegeordnung vorgenommen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den vorhandenen und neu eingeholten Informationen habe ich in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst, gewichtet und zur Fallthematik verdichtet (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 9.9) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]].
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In der Situationserfassung zeigten sich mehrere vorläufige Themen, die im Prozessschritt Analyse weiter vertieft werden sollten. Dazu gehören Vergessen, Orientierung, Ausweichen sowie Heimweh bzw. emotionale Belastung, wobei Heimweh besonderes Gewicht erhielt, da Leny äusserte, daran arbeiten zu wollen (vgl. Kapitel 3.1).
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Ich entschied mich für die Perspektivenanalyse (vgl. Anhang 1) und die Drei Häuser (vgl. Anhang 2).
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Aus der Situationserfassung ergaben sich mehrere vorläufige Themen. Dazu gehören Vergessen, Orientierung, Ausweichen sowie Heimweh. Ich entschied mich für eine Perspektivenanalyse und die Methode "Drei Häuser".
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@ -5,10 +5,21 @@ title: "Perspektivenanalyse"
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hint: "Wähle ein Notationssystem oder eine Analysemethode (z. B. Genogramm, Zeitstrahl, Netzwerkkarte, Silhouette, Kompetenzanalyse, Perspektivenanalyse, Lebensbereichanalyse) und begründe die Wahl fallbezogen. Beschreibe die kooperative Bearbeitung mit Klient*in oder Beteiligten. Halte die relevanten Aspekte und Erkenntnisse fest. Mindestens eine Methode muss die Einschätzung der Klient*innen aufnehmen."
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footnote: "📊 Notationssysteme: Genogramm, Zeitstrahl, Netzwerkkarte, Silhouette"
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Für die Auswertung ordnete ich die Rückmeldungen den vier vorläufigen Themen zu. Danach prüfte ich, wo sich die Perspektiven ähneln, wo sie sich unterscheiden und welche Muster über mehrere Sichtweisen hinweg erkennbar werden.
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Ich erstellte einen Fragebogen zu den vorläufigen Themen. Leny und die Kindsmutter befragte ich direkt im Gespräch, Fachpersonen aus allen Bereichen schriftlich. Für die Auswertung ordnete ich die Rückmeldungen den vier vorläufigen Themen zu (siehe Anh. 1 und 2) [[cite:fragen-perspektivenanalyse]] [[cite:antworten-perspektivenanalyse]]. Danach prüfte ich, wo sich die Perspektiven ähneln, wo sie sich unterscheiden und welche Muster über mehrere Sichtweisen hinweg erkennbar werden.
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In der Perspektivenanalyse entnehme ich, dass bei Leny weniger klassisches Heimweh, sondern eher emotionale Belastung beschrieben wird. Sichtbar wird dies, wenn es um familiäre Sorgen, Konflikte und Übergänge geht. In solchen Momenten wirkt Leny oft traurig, müde, angespannt, abwesend oder zieht sich zurück.
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Bei den Themen Vergessen, Orientierung und Ausweichen entsteht kein einheitliches Bild. Die Schwierigkeiten treten je nach Situation unterschiedlich stark auf. Beim Vergessen fällt auf, dass Leny vor allem in belastenden Situationen, bei Müdigkeit oder wenn im Alltag mehrere Anforderungen zusammenkommen mehr Mühe hat. Wenn ihm etwas wichtig ist, wenn ihn etwas interessiert oder wenn eine Situation vertraut und überschaubar ist, wirkt Leny orientierter und aufmerksamer.
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Insgesamt wirkt Lenys Verhalten stark situationsabhängig.
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***Konstatierende Hypothesen***
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| Bei Leny wird über mehrere Perspektiven hinweg häufiger emotionale Belastung als klassisches Heimweh beschrieben. |
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| Lenys emotionale Belastung wird besonders im Zusammenhang mit Sorgen um Zuhause, Konflikten, Übergängen sowie am Abend, nach Wochenenden und nach Ferien sichtbar. |
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| Vergessen, Orientierung, Ausweichen und emotionale Belastung treten bei Leny je nach Situation unterschiedlich stark auf. |
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||||
| In belastenden, unangenehmen oder überfordernden Situationen ist Leny eher müde, weicht aus, vergisst oder hat mehr Schwierigkeiten mit der Orientierung. |
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| Mehrere Fachpersonen bringen Lenys emotionale Belastung mit Sorgen um Zuhause, insbesondere mit der Sorge um seine Mutter, in Zusammenhang. |
|
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| Wenn etwas für Leny vertraut, klar oder wichtig ist, wirkt er präsenter, orientierter und zeigt weniger Ausweichen. |
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@ -1,20 +0,0 @@
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id: analysis-hypothesen-1
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type: markdown
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title: Konstatierende Hypothesen
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hint: >-
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Formuliere konstatierende Hypothesen: Was lässt sich aus der Analyse
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feststellen? Gehe gedanklich auf eine Metaebene und halte Zentrales,
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Auffallendes, sich Widersprechendes oder Irritierendes fest. Gewichte die
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Hypothesen nach Relevanz. Achtung: nur beschreiben, WAS ist – keine
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Ursachenerklärungen (kein ‹weil›, ‹deshalb›).
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footnote: "\U0001F50D Konstatierende Hypothesen — Vogelperspektive und Gewichtung"
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| ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ |
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| Bei Leny wird über mehrere Perspektiven hinweg häufiger emotionale Belastung als klassisches Heimweh beschrieben. |
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| Lenys emotionale Belastung wird besonders im Zusammenhang mit Sorgen um zuhause, Konflikten, Übergängen sowie am Abend, nach Wochenenden und nach Ferien sichtbar. |
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| Vergessen, Orientierung, Ausweichen und emotionale Belastung treten bei Leny je nach Situation unterschiedlich stark auf. |
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| In belastenden, unangenehmen oder überfordernden Situationen ist Leny eher müde, weicht aus, vergisst oder hat mehr Schwierigkeiten mit der Orientierung. |
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| Mehrere Fachpersonen bringen Lenys emotionale Belastung mit Sorgen um zuhause, insbesondere mit der Sorge um seine Mutter, in Zusammenhang. |
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| Wenn etwas für Leny vertraut, klar oder wichtig ist, wirkt er präsenter, orientierter und zeigt weniger Ausweichen. |
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@ -5,6 +5,14 @@ title: "Drei Häuser"
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hint: "Wähle eine zweite, ergänzende Analysemethode (z. B. Lebensbereichanalyse, Perspektivenanalyse, PRO-ZIEL-Basisdiagnostik, Kompetenzanalyse, Ressourcen-/Problemanalyse) und begründe die Wahl fallbezogen. Die zweite Methode soll einen anderen Aspekt beleuchten als die erste. Beschreibe die kooperative Bearbeitung und halte relevante Aspekte fest."
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footnote: "📊 Perspektiven-, Kompetenz-, Lebensbereichanalyse und PRO-ZIEL"
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Für die Auswertung prüfte ich, welche Themen sich in den drei Häusern bündeln und was sie über Lenys Sorgen, Ressourcen und Wünsche sichtbar machen.
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Die Drei Häuser erarbeitete ich in einem Gespräch mit Leny. Für die Auswertung prüfte ich, wie sich die vorläufigen Themen in Lenys Sorgen, Ressourcen und Wünschen zeigen und wie er seine Situation beschreibt (siehe Anh. 3) [[cite:drei-haeuser]].
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Die Drei Häuser machen sichtbar, wie stark Leny mit familiären Sorgen und Belastungen zuhause beschäftigt ist. Es zeigen sich auch Ressourcen. Dazu gehören Beziehungen, vertraute Dinge und konkrete Tätigkeiten, die Leny stärken. In seinen Wünschen und Träumen wird vor allem sein Bedürfnis nach Ruhe, Schutz und Entlastung sichtbar.
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***Konstatierende Hypothesen***
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| Leny beschäftigen vor allem Sorgen um Zuhause, um seine Mutter und um seine Geschwister. |
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| Für Leny sind Beziehungen, vertraute Dinge und konkrete Tätigkeiten wichtige Ressourcen. |
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| Leny wünscht sich im Familiensystem mehr Ruhe und Entlastung. |
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@ -1,16 +0,0 @@
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id: analysis-hypothesen-2
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type: markdown
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title: Konstatierende Hypothesen
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hint: >-
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Formuliere konstatierende Hypothesen aus der zweiten Analysemethode. Gehe auf
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die Metaebene: Was fällt auf? Was widerspricht sich? Was irritiert? Gewichte
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die Hypothesen nach Relevanz. Nur feststellen, WAS ist – keine
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Ursachenerklärungen. Bringe die Hypothesen in den Dialog mit Klient*innen.
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footnote: "\U0001F50D Konstatierende Hypothesen — datenbasierte Aussagen formulieren"
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| Leny beschäftigen vor allem Sorgen um zuhause, um seine Mutter und um seine Geschwister. |
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| Für Leny sind Beziehungen, vertraute Dinge und konkrete Tätigkeiten wichtige Ressourcen. |
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| Leny wünscht sich im Familiensystem mehr Ruhe und Entlastung. |
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@ -17,4 +17,4 @@ footnote: "\U0001F3AF Fallthematik = Verdichtung der konstatierenden Hypothesen"
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| Heimweh wird bei Leny weniger als klassisches Vermissen und eher als emotionale Belastung im Zusammenhang mit familiären Sorgen, Konflikten, Übergängen und fehlendem Schutz erkennbar. Im Vordergrund stehen dabei seine Sorgen um zuhause, insbesondere um seine Mutter und seine Geschwister. Ausweichen, Vergessen und Schwierigkeiten mit der Orientierung treten in belastenden, unangenehmen oder überfordernden Situationen stärker auf. Hingegen wirkt Leny in vertrauten, klaren und für ihn wichtigen Situationen orientierter und aufmerksamer. |
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| Heimweh wird bei Leny weniger als klassisches Vermissen und eher als emotionale Belastung im Zusammenhang mit familiären Sorgen, Konflikten, Übergängen und fehlendem Schutz erkennbar. Im Vordergrund stehen dabei seine Sorgen um Zuhause, insbesondere um seine Mutter und seine Geschwister. Ausweichen, Vergessen und Schwierigkeiten mit der Orientierung treten in belastenden, unangenehmen oder überfordernden Situationen stärker auf. Hingegen wirkt Leny in vertrauten, klaren und für ihn wichtigen Situationen orientierter und aufmerksamer. |
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@ -5,12 +5,8 @@ title: "Kooperative Prozesse und Validierung"
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hint: "Halte hier die kooperative Arbeit auf Ebene der gesamten Analyse fest, z. B. Validierung, gemeinsame Klärungen und allfällige Sofortmassnahmen."
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*Während der Erarbeitung der Perspektivenanalyse und der Drei Häuser fand ein lösungsorientiertes Oasengespräch statt. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein (vgl. Kapitel 3.1). Dabei konkretisierte sich sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen.*
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In dieser Zeit brachte Leny das Thema Heimweh in einem Oasengespräch nach LOA (Praxismethode) ein. Er erkannte, dass hinter dem Heimweh die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen und sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung standen. Im Fachaustausch klärten wir die unterschiedlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und entschieden, den Zimmerwechsel zu prüfen. Dieser wurde später umgesetzt und half Leny, mehr zur Ruhe zu kommen.
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*Im Fachaustausch mit der Psychologin, in der organisatorischen Sitzung und in der Supervision verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte. Dort bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und klärten das weitere Vorgehen.*
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Da der Betriebsalltag von vielen aktuellen Vorkommnissen geprägt war, führte ich die Validierung schriftlich durch. Ich erstellte für das interdisziplinäre Team eine Zusammenfassung der Analyse und bat um Feedback sowie Ergänzungen. Daraus ergaben sich fachliche Rückmeldungen und Ergänzungen. Die Auswertung stiess auf breite Zustimmung und wurde als interessant sowie aussagekräftig eingeschätzt.
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Da der Betriebsalltag sehr dicht war, führte ich die Validierung schriftlich durch. Ich erstellte für das interdisziplinäre Team eine Zusammenfassung der Analyse und bat um Feedback sowie Ergänzungen. Daraus ergaben sich fachliche Rückmeldungen und Ergänzungen, die zum Thema wurden.
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Für das Validierungsgespräch mit Leny bereitete ich Bilder mit Symbolkraft vor, um ihm die verdichteten Analyseerkenntnisse möglichst verständlich zu vermitteln. Die Auseinandersetzung mit diesen unangenehmen Themen fiel ihm nicht leicht, dennoch prüfte er meine Aussagen genau und empfand die Formulierungen als stimmig. Er betonte jedoch, dass er nicht nur in belastenden Situationen Dinge vergesse. Darauf präzisierte ich, dass sich Vergessen, Orientierung und Ausweichen bei Belastung, Müdigkeit oder vielen Anforderungen stärker zeigen.
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Ergänzung aus dem weiteren Prozessverlauf: Der später umgesetzte Zimmerwechsel wirkte für Leny entlastend. Er kam mehr zur Ruhe und beschäftigte sich wieder vermehrt mit seinen Interessen.
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@ -5,6 +5,6 @@ title: "Ziel dieses Prozessschritts"
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hint: "Beschreibe das Ziel der Diagnose (Erhellen und Verstehen des Falls mithilfe wissenschaftlicher Theorien), den Bezug zur Analyse (Fallthematik als Ausgangspunkt) und die gewählte Diagnosemethode (Theoriegeleitetes Fallverstehen). Benenne die gewählten Theorien und begründe kurz, warum sie zur Fallthematik passen."
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footnote: "📚 Theoriegeleitetes und kooperatives Fallverstehen"
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In diesem Prozessschritt wird die erarbeitete Fallthematik aus Kapitel 3.2 theoriegeleitet erhellt. Ich möchte das Warum dieser Themen klarer verstehen und vertiefen, insbesondere warum diese Themen in Lenys Alltag so stark wirken. Mit passenden fachlichen Wissensbeständen setze ich sie mit dem Fall in Beziehung und formuliere erklärende Hypothesen. Diese Hypothesen werden im weiteren Prozess validiert, und am Ende verdichte ich sie zu einer handlungsleitenden Arbeitshypothese. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Prozessschritte Zielsetzung und Interventionsplanung (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 232 ff.).
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In diesem Prozessschritt wird die erarbeitete Fallthematik aus der Analyse theoriegeleitet erhellt. Ich möchte das Warum dieser Themen klarer verstehen. Mit passenden fachlichen Wissensbeständen setze ich sie mit dem Fall in Beziehung und formuliere erklärende Hypothesen. Diese Hypothesen werden im weiteren Prozess validiert, und am Ende verdichte ich sie zu einer handlungsleitenden Arbeitshypothese. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Prozessschritte Zielsetzung und Interventionsplanung (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 10.5) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]].
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Da wir in unserem Praxisbetrieb systemisch denken (vgl. Kapitel 2), wählte ich zunächst eine systemische Perspektive nach Wolf Ritscher (2022), um Lenys Übergänge zwischen zuhause und dem Praxisbetrieb, seine möglichen Loyalitätsbindungen sowie den Kontext seiner Belastungen zu verstehen. Um Lenys spezifische Belastungen und die in Kapitel 3.1 erwähnte posttraumatische Belastung nachvollziehbarer zu machen, ergänzte ich die systemische Perspektive durch traumapädagogische Überlegungen von Wilma Weiss (2024).
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Da wir in unserem Praxisbetrieb systemisch denken (vgl. Kap. 2), wählte ich zunächst eine systemische Perspektive nach Wolf Ritscher (2022) [[cite:ritscher-2022]], um Lenys Dynamik in Übergängen besser zu verstehen. Um Lenys spezifische Belastungen und die in Kapitel 3.1 erwähnte posttraumatische Belastung nachvollziehbarer zu machen, ergänzte ich die systemische Perspektive durch traumapädagogische Überlegungen von Wilma Weiss (2024) [[cite:weiss-2024]].
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@ -6,10 +6,10 @@ hint: "Wähle einen Wissensbestand/Theorie als «Scheinwerfer» für die Fallthe
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footnote: "📚 Wahl geeigneter Wissensbestände für theoriegeleitete Erklärung"
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Meine erste theoretische Grundlage bildet Wolf Ritscher. Seine systemische Perspektive hilft mir, Lenys Fallthematik im Zusammenhang mit zuhause, Schule, Wohngruppe und ihren Übergängen zu verstehen (Ritscher, 2022). Er versteht Menschen und ihre sozialen Umwelten als miteinander verbundene Ökosysteme. Lebensfähigkeit hängt von einem tragfähigen Ausgleich zwischen System und Umwelt ab (Ritscher, 2022, S. 34-35). Die Übergänge zwischen seinem Zuhause und dem Praxisbetrieb werden für das Fallverstehen bedeutsam. Lenys Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug lässt sich in diesem Zusammenhang genauer einordnen.
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Meine erste theoretische Grundlage bildet Wolf Ritscher (2022) [[cite:ritscher-2022]]. Er versteht Menschen und ihre sozialen Umwelten als miteinander verbundene Ökosysteme. Lebensfähigkeit hängt von einem tragfähigen Ausgleich zwischen System und Umwelt ab (Ritscher, 2022, S. 34-35) [[cite:ritscher-2022]]. Seine systemische Perspektive hilft mir, Lenys Fallthematik im Zusammenhang mit Zuhause, Schule, Wohngruppe und ihren Übergängen zu verstehen. Die Übergänge sind für das Fallverstehen bedeutsam. Lenys Bedürfnis nach Ruhe lässt sich in diesem Zusammenhang genauer einordnen.
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Loyalität entsteht im Wechselspiel von Geben und Nehmen. Sie kann Zugehörigkeit und Zusammenhalt geben. Wenn sich Kinder stark für das Wohlergehen ihrer Eltern oder ihres Familiensystems verantwortlich fühlen, kann sie aber auch die Ablösung erschweren. Selbstständigkeit setzt eine ausgeglichene Gerechtigkeitsbilanz zwischen Eltern und Kindern voraus (Ritscher, 2022, S. 261-262).
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Loyalität entsteht im Wechselspiel von Geben und Nehmen. Sie kann Zugehörigkeit und Zusammenhalt geben. Wenn Geben und Nehmen nicht ausgeglichen erlebt werden, kann Loyalität einengend wirken und Ablösung erschweren. Selbstständigkeit setzt eine ausgeglichene Gerechtigkeitsbilanz zwischen Eltern und Kindern voraus (Ritscher, 2022, S. 261-262) [[cite:ritscher-2022]].
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Im Verlauf dieser Fallarbeit kam es zu einem Wutausbruch. Leny wollte nach einem belastenden Wochenende wiederholt nach Hause, und die Vereinbarung, bis zum Wochenende im Heim zu bleiben, brachte ihn sichtbar zum Verzweifeln. Dabei äusserte er ausdrücklich, dass er nach Hause wolle, um die Familie zu schützen. Sein Verantwortungsgefühl kann mit der beschriebenen Loyalität zusammenhängen. Leny ist bei altersentsprechenden Alltagsaufgaben auf enge Begleitung angewiesen. Selbstständiges Handeln zeigt sich in einzelnen Alltagssituationen.
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Im Verlauf dieser Fallarbeit kam es zu einem Wutausbruch. Leny wollte nach einem belastenden Wochenende wiederholt nach Hause, und die Vereinbarung, bis zum Wochenende im Heim zu bleiben, brachte ihn sichtbar zum Verzweifeln. Dabei äusserte er ausdrücklich, dass er nach Hause wolle, um die Familie zu schützen. Sein Verantwortungsgefühl kann mit einer einengenden Loyalitätsbindung zusammenhängen. Leny ist bei altersentsprechenden Alltagsaufgaben auf enge Begleitung angewiesen. Selbstständiges Handeln zeigt sich in einzelnen Alltagssituationen.
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Ressourcen werden als psychische, materielle und sozialkommunikative Quellen beschrieben, auf die bei der Bewältigung von Handlungsanforderungen zurückgegriffen werden kann. Coping-Strategien ermöglichen persönliche, kommunikative und praktische Formen der Bewältigung. Solange sich im Herkunftssystem nichts Wesentliches verändert, kann ein Verhalten für das System weiterhin sinnvoll bleiben und nicht einfach aufgegeben werden (Ritscher, 2022, S. 306-307). Im Herkunftssystem können Lenys Bewältigungsstrategien weiterhin eine stabilisierende Funktion haben, damit er handlungsfähig bleibt. In ruhigeren und klareren Situationen sowie bei praktischen, kreativen oder körperlichen Beschäftigungen werden Lenys Ressourcen sichtbar. Im Praxisalltag sind dieselben Strategien jedoch weniger hilfreich, insbesondere bei mehreren Aufgaben und oft auch bei Lernanforderungen.
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Ressourcen werden als psychische, materielle und sozialkommunikative Quellen beschrieben, auf die bei der Bewältigung von Handlungsanforderungen zurückgegriffen werden kann. Coping-Strategien ermöglichen persönliche, kommunikative und praktische Formen der Bewältigung. Solange sich im Herkunftssystem nichts Wesentliches verändert, kann ein Verhalten für das System weiterhin sinnvoll bleiben und nicht einfach aufgegeben werden (Ritscher, 2022, S. 306-307) [[cite:ritscher-2022]]. Im Herkunftssystem können Lenys Bewältigungsstrategien weiterhin eine stabilisierende Funktion haben, damit er handlungsfähig bleibt. In ruhigeren und klareren Situationen sowie bei praktischen, kreativen oder körperlichen Beschäftigungen werden Lenys Ressourcen sichtbar. Im Praxisalltag sind dieselben Strategien jedoch weniger hilfreich, insbesondere bei mehreren Aufgaben und oft auch bei Lernanforderungen.
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@ -6,8 +6,8 @@ hint: "Wähle einen zweiten Wissensbestand/Theorie als «Scheinwerfer» für die
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footnote: "📚 Zweiter Theorierahmen für vertiefte Fallanalyse"
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Wilma Weiss vertritt eine traumapädagogische Sichtweise, die vom guten Grund des Verhaltens ausgeht und auf Selbstbemächtigung zielt (Weiss, 2024). Sie hält dazu an, Verhalten zuerst zu verstehen, bevor es vorschnell verändert wird. Die Würdigung einer entwickelten Strategie kann Stress verringern und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Die Einordnung als normale Reaktion auf belastende Situationen kann von Schuld und Scham entlasten (Weiss, 2024, S. 120–121, 142). Bei Leny können Vergessen, Ausweichen und Orientierungsschwierigkeiten einen guten Grund haben. Ich verstehe sie als sinnvolle Reaktionen auf seine Belastungen.
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Wilma Weiss vertritt eine traumapädagogische Sichtweise, die vom guten Grund des Verhaltens ausgeht und auf Selbstbemächtigung zielt (Weiss, 2024) [[cite:weiss-2024]]. Sie hält dazu an, Verhalten zuerst zu verstehen, bevor es vorschnell verändert wird. Die Würdigung einer entwickelten Strategie kann Stress verringern und neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen. Die Einordnung als normale Reaktion auf belastende Situationen kann von Schuld und Scham entlasten (Weiss, 2024, S. 120-121, 142) [[cite:weiss-2024]]. Bei Leny können Vergessen, Ausweichen und Orientierungsschwierigkeiten einen guten Grund haben. Ich verstehe sie als sinnvolle Reaktionen auf seine Belastungen.
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Häusliche Gewalt bedeutet für Kinder eine starke Belastung. Kinder verzichten oft darauf, ihre Gefühle auszudrücken, um die Mutter nicht zusätzlich zu belasten. Sie übernehmen Verantwortung, fühlen sich schuldig und haben Angst um die Mutter, um sich selbst und um die Zukunft (Weiss, 2024, S. 42). Lenys Sorgen um die Mutter und die Geschwister zeigen deutlich, wie belastet seine Lebenssituation zuhause ist. Weiss verweist beim Thema häusliche Gewalt auf Kavemann und Kreyssig. Kindler beschreibt dort, dass miterlebte Partnergewalt die Entwicklung, Beziehungsgestaltung und Selbstregulation beeinträchtigen kann und bei Kindern erheblichen Stress erzeugt (Kindler, 2006, S. 40–47). Im beschriebenen Wutanfall war erkennbar, dass Leny seine Gefühle lange nicht ausdrücken konnte, weil er seine Mutter nicht zusätzlich belasten wollte. Wenn er nach einem belasteten Wochenende zu uns kommt, ist sein Stress sichtbar erhöht, er hat kaum Kapazität für Konzentration, ist müde, möchte schlafen, sagt, er habe Heimweh, und ist häufig nicht ganz gesund. So werden die Folgen der miterlebten häuslichen Gewalt bei Leny greifbarer.
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Häusliche Gewalt bedeutet für Kinder eine starke Belastung. Kinder verzichten oft darauf, ihre Gefühle auszudrücken, um die Mutter nicht zusätzlich zu belasten. Sie übernehmen Verantwortung, fühlen sich schuldig und haben Angst um die Mutter, um sich selbst und um die Zukunft (Weiss, 2024, S. 42) [[cite:weiss-2024]]. Lenys Sorgen um die Mutter und die Geschwister zeigen deutlich, wie belastet seine Lebenssituation zuhause ist. Weiss verweist beim Thema häusliche Gewalt auf Kavemann und Kreyssig. Kindler beschreibt dort, dass miterlebte Partnergewalt die Entwicklung, Beziehungsgestaltung und Selbstregulation beeinträchtigen kann und bei Kindern erheblichen Stress erzeugt (Kindler, 2006, S. 40-47) [[cite:kindler-2006]]. Im beschriebenen Wutanfall war erkennbar, dass Leny seine Gefühle lange nicht ausdrücken konnte, weil er seine Mutter nicht zusätzlich belasten wollte. Wenn er nach einem belasteten Wochenende zu uns kommt, ist sein Stress sichtbar erhöht, er hat kaum Kapazität für Konzentration, ist müde, möchte schlafen, sagt, er habe Heimweh, und ist häufig nicht ganz gesund. So werden die Folgen der miterlebten häuslichen Gewalt bei Leny greifbarer.
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Frühe Stresserfahrungen können körperliche Reaktionen auslösen, zum Beispiel Erstarren oder Dissoziation. Dissoziation kann früher als Überlastungsschutz geholfen haben und sich unter anhaltender Belastung wieder aktivieren. Konzentrationsstörungen und Abschweifen können Ausdruck davon sein (Weiss, 2024, S. 144–146). Weiss beschreibt zudem, dass belastete Kinder im Schulalltag besonders gefordert sind und dissoziative Reaktionen leicht als Unwille gedeutet werden können (S. 166–167). Über Körperwahrnehmung, Selbstregulation und verlässliche Erfahrungen können sie schrittweise mehr Selbstwirksamkeit entwickeln (S. 139–140, 149–152). Damit werden Lenys Abschweifen, Vergessen und innere Abwesenheit verständlicher. Ich kann sie als mögliche dissoziative Reaktionen einordnen und besser nachvollziehen, weshalb Leny bei weniger Alltagsstress präsenter und aufnahmefähiger wirkt.
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Frühe Stresserfahrungen können körperliche Reaktionen auslösen, zum Beispiel Erstarren oder Dissoziation. Dissoziation kann früher als Überlastungsschutz geholfen haben und sich unter anhaltender Belastung wieder aktivieren. Konzentrationsstörungen und Abschweifen können Ausdruck davon sein (Weiss, 2024, S. 144-146) [[cite:weiss-2024]]. Weiss beschreibt zudem, dass belastete Kinder im Schulalltag besonders gefordert sind und dissoziative Reaktionen leicht als Unwille gedeutet werden können (S. 166-167) [[cite:weiss-2024]]. Über Körperwahrnehmung, Selbstregulation und verlässliche Erfahrungen können sie schrittweise mehr Selbstwirksamkeit entwickeln (S. 139-140, 149-152) [[cite:weiss-2024]]. Damit werden Lenys Abschweifen, Vergessen und innere Abwesenheit verständlicher. Ich kann sie als mögliche dissoziative Reaktionen einordnen und besser nachvollziehen, weshalb Leny bei weniger Alltagsstress präsenter und aufnahmefähiger wirkt.
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@ -6,8 +6,8 @@ hint: "Beschreibe, wie du die erklärenden Hypothesen mit Leny und weiteren Bete
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footnote: "🤝 Zeige, wie kooperatives Prüfen die Diagnose absichert und schärft."
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezugüberlegungen brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Zu Beginn der Diagnose führte ich mit der Betriebsleitung und Lenys Psychologin Gespräche zur Suche nach passenden Theorien. Meine Theorien und meine Fallbezüge brachte ich fortlaufend in die wöchentlichen Kinderbesprechungen im sozialpädagogischen Team ein. Wir prüften, ob diese die Fallthematik erhellten, Mehrwert enthielten und eine handlungsleitende Richtung erkennen liessen. Ich überlegte mir, wie Leny die Theorien vermittelt werden könnten, erstellte Bilder und entwickelte daraus einen Präsentationsfilm.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. So musste ich auf der Fachebene weiterführen. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, stellte fachliche Fragen und tauschte mich über die erklärenden Hypothesen aus. So wurden handlungsleitende Arbeitshypothese und Fragen für die Fachleute weiter geschärft.
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Leny war über sieben Wochen wegen Krankheit, Ferien und einer Reise nicht bei uns. Die direkte Validierung der Diagnose mit ihm war in dieser Phase deshalb nicht möglich. Die Kindsmutter war in dieser Zeit nicht erreichbar, und mit der Beiständin konnte wegen ihrer Abwesenheit auch kein Gespräch stattfinden. Im Leny-Bezugspersonenteam und im Team Sozialpädagogik brachte ich meine Deutungen ein, zeigte den Film, und stellte Fragen. Wir tauschten uns über die erklärenden Hypothesen, die Arbeitshypothese und die Fragen für die Fachleute aus und präzisierten diese.
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Als wir auf der Fachebene bei Prozessschritt 3.5 waren, konnte ich die Diagnose mit Leny in einem Bezugspersonengespräch aufgreifen und ihm den Film zeigen und darüber mit ihm sprechen. Er freute sich und bemerkte, wie viel Arbeit darin steckt. Entlastend war für ihn zu hören, dass seine Themen nicht einfach seine Schuld sind, sondern einen guten Grund haben. Ich teilte ihm die Inhalte der erklärenden Hypothesen und der Arbeitshypothese in vereinfachter Form mit. Durch den Film konnte er dies besser verstehen und begann mit mir über seine Ressourcen zu sprechen.
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Als wir auf der Fachebene bei Prozessschritt 3.5 waren, konnte ich die Diagnose mit Leny in einem Bezugspersonengespräch aufgreifen und ihm den Film zeigen. Er freute sich und bemerkte, wie viel Arbeit darin steckt. Entlastend war für ihn zu hören, dass seine Themen nicht einfach seine Schuld sind, sondern einen guten Grund haben. Ich teilte ihm die Inhalte der erklärenden Hypothesen und der Arbeitshypothese in vereinfachter Form mit. Durch den Film konnte er dies besser verstehen und begann mit mir über seine Ressourcen zu sprechen. Die Psychologin meldete danach zurück, dass sie denkt, dass der Film Leny etwas von seiner Schuld entlastet habe.
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@ -7,4 +7,4 @@ footnote: "📚 Handlungsleitende Arbeitshypothese als Wenn-Dann-Formulierung"
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| Wenn Leny bei Übergängen gezielt entlastet wird, seine Sorgen um zuhause von den erwachsenen Fachpersonen verstanden und im Alltag aufgegriffen werden und er Möglichkeiten für Orientierung und Regulation erhält und lernt, die Auswirkungen seiner Sorgen besser wahrzunehmen, dann kann er schrittweise mehr Sicherheit entwickeln und im Alltag orientierter, präsenter und selbstständiger werden. |
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| Wenn Leny bei Übergängen gezielt entlastet wird, seine Sorgen um Zuhause von den erwachsenen Fachpersonen verstanden und im Alltag aufgegriffen werden und er Möglichkeiten für Orientierung und Regulation erhält und lernt, die Auswirkungen seiner Sorgen besser wahrzunehmen, dann kann er schrittweise mehr Sicherheit entwickeln und im Alltag orientierter, präsenter und selbstständiger werden. |
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@ -6,4 +6,4 @@ hint: "Beschreibe das Ziel des Prozessschrittes, den Bezug zur Diagnose (Arbeits
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footnote: "📖 Zielsetzung = Übergang von Diagnose zu Intervention"
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In diesem Prozessschritt gestalte ich die kooperative Zielbildung für die weitere Begleitung von Leny. Ich nutze die erklärenden Hypothesen, die handlungsleitende Arbeitshypothese und die Fragestellung für die Fachleute aus Kapitel 3.3 als Grundlage. Daraus formuliere ich, der Zielhierarchie folgend, ein Fernziel und dazu passende Grobziele. Die Grobziele unterscheide ich in Bildungsziele und Unterstützungsziele, damit klar bleibt, für wen sie formuliert sind. Die Zielsetzung gibt dem weiteren Prozess eine Richtung und bildet die Grundlage für die Interventionsplanung, in der die Feinziele ausgearbeitet werden (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 290).
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In diesem Prozessschritt gestalte ich die kooperative Zielbildung für die weitere Begleitung von Leny. Ich nutze die erklärenden Hypothesen, die handlungsleitende Arbeitshypothese und die Fragestellung für die Fachleute aus Kapitel 3.3 als Grundlage. Daraus formuliere ich, der Zielhierarchie folgend, ein Fernziel und dazu passende Grobziele. Die Grobziele unterscheide ich in Bildungsziele und Unterstützungsziele, damit klar bleibt, für wen sie formuliert sind. Die Zielsetzung gibt dem weiteren Prozess eine Richtung und bildet die Grundlage für die Interventionsplanung, in der die Feinziele ausgearbeitet werden (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 11.6) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]].
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@ -6,8 +6,8 @@ hint: "Beschreibe konkret, wie die Ziele kooperativ mit dem/der Klient*in und de
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footnote: "🤝 Kooperation und dialogische Aushandlung von Zielen"
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Die Zielbildung wurde auf Fachebene erarbeitet. Weil Leny mehrere Wochen nicht anwesend war, konnte der Zielbildungsprozess nicht direkt mit ihm vollzogen werden. In drei Fallbesprechungen im Team Sozialpädagogik, in der Kinderbesprechung, im Leny-Bezugspersonenteam sowie in einzelnen Fachgesprächen mit der Psychologin und der Heilpädagogin wurden die Fallthematik, die Arbeitshypothese, die Fragestellung für die Fachleute und mögliche Veränderungsrichtungen aufgenommen und weiterentwickelt.
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Die Zielbildung wurde auf Fachebene erarbeitet. In drei Fallbesprechungen im Team Sozialpädagogik, in der Kinderbesprechung, im Leny-Bezugspersonenteam sowie in einzelnen Fachgesprächen mit der Psychologin und der Heilpädagogin wurden die Fallthematik, die Arbeitshypothese, die Fragestellung für die Fachleute und mögliche Veränderungsrichtungen aufgenommen und weiterentwickelt.
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Die Zielfindung verlief als Pendelbewegung zwischen den bisherigen Erkenntnissen aus Situationserfassung, Analyse und Diagnose und dem Ausblick auf die weitere Begleitung. Die Fachpersonen prüften immer wieder, was für Leny bedeutsam, erreichbar und im Moment tragfähig ist. Aus den erklärenden Hypothesen, der Arbeitshypothese und der Fragestellung für die Fachleute entstanden Grobziele, die mit dem Fernziel verbunden sind. Die Grobziele stehen jeweils für ein Thema der Arbeitshypothese. Da der direkte Einbezug von Leny eingeschränkt war, wurden vorerst Unterstützungsziele formuliert (vgl. Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 280-281). Sie bilden den Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung in Kapitel 3.5.
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Die Zielfindung verlief als Pendelbewegung zwischen den bisherigen Erkenntnissen aus Situationserfassung, Analyse und Diagnose und dem Ausblick auf die weitere Begleitung. Die Fachpersonen prüften immer wieder, was für Leny bedeutsam, erreichbar und im Moment tragfähig ist. Im Sinne des Fernziels entstanden drei Grobziele, die die Aspekte aus der Arbeitshypothese aufnahmen. Da Leny nicht direkt einbezogen werden konnte, wurden vorerst Unterstützungsziele formuliert (vgl. Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 11.3) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]]. Sie bilden den Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung in Kapitel 3.5.
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Eine punktuelle Rückkopplung mit Leny war später teilweise möglich. Als wir auf der Fachebene bereits einen Prozessschritt weiter waren, konnte ich die ausgearbeiteten Grobziele mit Leny besprechen. Ich konnte Leny später einbeziehen. Ich informierte ihn über unsere Überlegungen, fragte ihn nach seiner Einschätzung und sagte ihm, dass wir die Ziele bei Bedarf wieder anpassen können.
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Eine punktuelle Rückkopplung mit Leny war später möglich. Ich besprach die ausgearbeiteten Grobziele mit Leny. Ich informierte ihn über unsere Überlegungen, fragte ihn nach seiner Einschätzung und sagte ihm, dass wir die Ziele bei Bedarf wieder anpassen können.
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@ -8,6 +8,8 @@ hint: "Teilhabe-orientiertes Fernziel als anzustrebender Endzustand mit fachlich
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footnote: "🎯 Fernziel als übergeordneter Orientierungsrahmen"
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Leny gewinnt im Alltag mehr Sicherheit, Orientierung und Präsenz und kann sich dadurch schrittweise selbstständiger beteiligen.
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| Leny gewinnt im Alltag mehr Sicherheit, Orientierung und Präsenz und kann sich dadurch schrittweise selbstständiger beteiligen. |
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Bereits bei den vorläufigen Themen in der Situationserfassung zeigte sich, dass Leny im Alltag immer wieder Mühe mit Orientierung, Präsenz und Sicherheit hatte (vgl. Kap. 3.1). In der Analyse wurde diese Thematik weiter verdichtet (vgl. Kap. 3.2). In der Diagnose wurde diese Thematik weiter bestätigt und präzisiert, weshalb dieses Fernziel am Kern der Thematik ansetzt und den Rahmen für die Grobziele und späteren Feinziele bildet (vgl. Kap. 3.3).
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@ -1,13 +0,0 @@
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id: "goals-grobziel-1"
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type: "markdown"
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title: "Grobziel 1"
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subtitle: ""
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level: "grobziel"
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availableLabels: ["BZ","UZ"]
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labels: ["UZ"]
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hint: "BZ = Bildungsziel (Klient*in lernt/entwickelt etwas, Kompetenzzuwachs). Formuliere als anzustrebenden Endzustand, nicht als Massnahme. Kriterien für gute Grobziele: den Klient*innen wichtig, bedeutsam, diagnosebasiert, motivierend, erreichbar und akzeptiert. Begründe fachlich und verknüpfe mit Analyse/Diagnose. Prüfe: Kopf (fachlich begründbar?), Herz (emotional bedeutsam?), Hand (im Alltag umsetzbar?)."
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footnote: "📚 Bildungsziele ermöglichen Kompetenzzuwachs — Kopf, Herz, Hand"
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Die Fachpersonen haben die Übergänge zwischen Herkunftssystem, Wohngruppe und Schule so gestaltet, dass Leny an den jeweiligen Orten besser ankommen kann.
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13
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@ -0,0 +1,13 @@
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id: "goals-grobziele-table"
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title: "Grobziele"
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hint: "Übersicht über die drei Grobziele mit Zielbezeichnung, Zieltext und Einordnung als Bildungsziel (BZ) oder Unterstützungsziel (UZ)."
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footnote: "🎯 Grobziele als kompakte Übersicht"
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| Grobziel 1 | Die Fachpersonen haben die Übergänge zwischen Herkunftssystem, Wohngruppe und Schule so gestaltet, dass Leny an den jeweiligen Orten besser ankommen kann. | UZ |
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| Grobziel 2 | Die Fachpersonen haben Zugänge geschaffen, die es Leny ermöglichen, seine Schutzmechanismen und deren Auswirkungen wahrzunehmen sowie seine Regulationsmöglichkeiten zu erweitern. | UZ |
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| Grobziel 3 | Die Fachpersonen haben für Leny passende Strukturen geschaffen, die ihm helfen, alltägliche Anforderungen besser zu bewältigen. | UZ |
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@ -1,13 +0,0 @@
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id: "goals-grobziel-2"
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type: "markdown"
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title: "Grobziel 2"
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subtitle: ""
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level: "grobziel"
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availableLabels: ["BZ","UZ"]
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labels: ["UZ"]
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hint: "UZ = Unterstützungsziel (Fachperson/System schafft Rahmenbedingungen, um den Bildungsprozess zu ermöglichen). Formuliere als anzustrebenden Endzustand (nicht als Vorgehensschritt). Beispiel: ‹Die Vernetzung mit dem ambulanten Dienst ist etabliert› statt ‹Vernetzung aufbauen›. Begründe fachlich und mache die Unterscheidung zu Bildungszielen nachvollziehbar."
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footnote: "🔧 Unterstützungsziele für Professionelle — Bildungsprozess ermöglichen"
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Die Fachpersonen haben Zugänge geschaffen, die es Leny ermöglichen, seine Schutzmechanismen und deren Auswirkungen wahrzunehmen sowie seine Regulationsmöglichkeiten zu erweitern.
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@ -1,13 +0,0 @@
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id: "goals-grobziel-3"
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type: "markdown"
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title: "Grobziel 3"
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subtitle: ""
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level: "grobziel"
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availableLabels: ["BZ","UZ"]
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labels: ["UZ"]
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hint: "Formuliere ein weiteres Grobziel (BZ oder UZ) mit fachlicher Begründung und Kopf-Herz-Hand-Prüfung. Achtung: Ziele sind als anzustrebender Endzustand zu formulieren, nicht als Vorgehensschritte/Massnahmen. Prüfe: Steht dieses Ziel in logischer Beziehung zum Fernziel und zu den anderen Grobzielen? Ist es diagnosebasiert?"
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footnote: "📝 Gute Zielformulierungen: als Endzustand, positiv, motivierend"
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Die Fachpersonen haben für Leny passende Strukturen geschaffen, die ihm helfen, alltägliche Anforderungen besser zu bewältigen.
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@ -9,4 +9,4 @@ hint: >-
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Interventionsplanung auf Analyse, Diagnose und Zielsetzung aufbaut.
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footnote: "\U0001F4D6 Interventionsplanung: entwerfen, reflektieren, auswählen, planen"
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In diesem Prozessschritt blicke ich zuerst auf die bisherigen Erkenntnisse zurück. Anhand des Sollzustands der Grobziele beginnt die offene Suche nach Interventionsideen. Sie werden reflektiert und verdichtet, indem Feinziele formuliert werden. Mit einem Feinziel plane ich die erste Interventionsphase (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 313).
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In diesem Prozessschritt blicke ich zuerst auf die bisherigen Erkenntnisse zurück. Anhand des Sollzustands der Grobziele beginnt die offene Suche nach Interventionsideen. Sie werden reflektiert, ausgewählt und verdichtet, indem Feinziele formuliert werden. Mit einem Feinziel plane ich die erste Interventionsphase (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 12.7) [[cite:hochuli-freund-stotz-2021]].
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@ -17,7 +17,7 @@ Leny soll bei schulischen und alltagspraktischen Basiskompetenzen unterstützt u
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# Analyse
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Die Analyse macht sichtbar, dass Lenys Heimweh weniger klassisches Heimweh ist, sondern stärker eine emotionale Belastung. Die Sorgen im Herkunftssystem belasten ihn und beeinflussen sein Funktionieren im Alltag. In überfordernden Situationen verstärken sich Vergessen, Orientierungsschwierigkeiten und Ausweichen. Hingegen wirkt er in klaren Situationen orientierter und aufmerksamer.
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Die Analyse macht sichtbar, dass Lenys Heimweh weniger klassisches Heimweh ist, sondern eher eine emotionale Belastung. Die Sorgen im Herkunftssystem belasten ihn und beeinflussen sein Funktionieren im Alltag. In überfordernden Situationen verstärken sich Vergessen, Orientierungsschwierigkeiten und Ausweichen. Hingegen wirkt er in klaren Situationen orientierter und aufmerksamer.
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# Diagnose
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@ -15,19 +15,19 @@ Ich fasse die Schritte 2 und 3 zur Dokumentation zusammen.
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In den wöchentlichen Teamsitzungen sammelten wir Ideen für die Grobziele. Einiges entstand auch aus kleinen Zwischengesprächen oder aus Übergaben im Praxisalltag. Ich führte bereichsübergreifende Fachgespräche mit den Bezugspersonen aus Schule und Therapie. Ich notierte mir alles fortlaufend und ordnete die vielen Ideen ein.
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Aus diesem Sammelprozess gingen fünf Ideen hervor: Ankommen, Förderunterricht, Sport, Infoheft und Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen.
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Aus diesem Sammelprozess gingen mehrere Ideen hervor: Ankommen, Förderunterricht, Sport, Infoheft und Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen.
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Als Leny wieder da war, besprach ich einzelne Ideen mit ihm. Das Infoheft konnte ich im Alltag mit ihm aufnehmen, er brachte eigene Überlegungen dazu ein. Beim Sport war Leny gleich dabei. Später kamen die neuen Schulsportangebote, und Leny konnte sich für eines entscheiden. Darum dokumentiere ich Sport nicht in der Tabelle. Die Idee zum Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen besprach ich mit der Psychologin. Sie nimmt diese Möglichkeit nach den Sommerferien auf und entwickelt sie weiter. Die Frage für den Förderunterricht konnte sich Leny als neue Möglichkeit vorstellen und er war überrascht, dass er im Förderunterricht auch eigene Fragen einbringen darf.
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Als Leny wieder da war, besprach ich einzelne Ideen mit ihm. Das Infoheft konnte ich im Alltag mit ihm aufnehmen, er brachte eigene Überlegungen dazu ein. Beim Sport war Leny gleich dabei. Später kamen die neuen Schulsportangebote, und Leny konnte sich für eines entscheiden. Die Idee zum Einordnen von Stress, Sorgen und Schutzmechanismen besprach ich mit der Psychologin. Sie nimmt diese Möglichkeit nach den Sommerferien auf und entwickelt sie weiter. Die Frage für den Förderunterricht konnte sich Leny als neue Möglichkeit vorstellen und er war überrascht, dass er im Förderunterricht auch eigene Fragen einbringen darf.
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Die Tabelle dokumentiert die drei Ideen, die für die Interventionsplanung besonders relevant sind.
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# Interventionsideen und Reflexion
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| Aspekte | Möglichkeiten nach der Ankunft wie Duschen, Essen oder Rückzug. | Eine eigene Frage für den Förderunterricht. | Ein Infoheft für vergessene Dinge und alltagspraktische Absprachen. |
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| | Konkrete Möglichkeiten wie Duschen, Essen, Rückzug anbieten. | Eine eigene Frage für den Förderunterricht. | Ein Infoheft für vergessene Dinge und alltagspraktische Absprachen. |
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| Best Case | Das Ankommen wird ritualisierter.<br>Die Rückkehr mit dem Taxi und das Alleinsein sind gehaltener. | Der Übergang in den Förderunterricht gelingt schneller, weil die eigene Frage einen konkreten Einstieg gibt. | Das Infoheft wird rege genutzt; dadurch entstehen weniger Vergessen und Stress, und Leny hat Freude am Infoheft. |
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| Best Case | Das Ankommen wird ritualisierter.<br>Die Rückkehr mit dem Taxi und das Alleinsein sind gehaltener. | Der Übergang in den Förderunterricht gelingt schneller, weil die eigene Frage einen konkreten Einstieg gibt. | Das Infoheft wird rege genutzt; dadurch entstehen weniger Vergessen, Stress und Scham. Es wirkt entlastend auf beide Systeme. |
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| Worst Case | Leny erlebt die Möglichkeiten nach der Ankunft als zusätzliche Vorgabe.<br>Die Idee weicht von Gruppenstruktur oder Kreis ab. | Die Frage wird zur zusätzlichen Leistung, wenn sie fehlt oder vergessen geht. | Das Infoheft wird vergessen, verloren oder verlegt; wiederholtes Erinnern erzeugt neuen Stress.<br>Das Infoheft ersetzt den Kontakt zur Kindsmutter. |
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| Einflussfaktoren | Subjektive Einschätzung der diensthabenden Person. | Unterstützung durch Schule und Sozialpädagogik, damit Leny Fragen erkennen kann. | Aktive Nutzung durch die Kindsmutter. |
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| Einflussfaktoren | Subjektive Einschätzung der diensthabenden Person. | Unterstützung durch Schule und Sozialpädagogik, damit Leny Fragen erkennen kann. | Aktive Nutzung durch die Kindsmutter.<br><br>Team berücksichtigt es im Alltag. |
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| ethische Aspekte | Angebote erfolgen ohne Druck und ohne Vorführen vor Gruppe oder Eltern.<br>Hunger wird ernst genommen und nicht beschämend diskutiert. TP | Es entsteht keine versteckte Leistungserwartung.<br>Hilfeholen wird als Lernstrategie gestärkt.<br>Leny erlebt sich beteiligt und kompetent. | Leny ist nicht verantwortlich für den Austausch zwischen Erwachsenen.<br>Das Infoheft wird nicht als Kontrollwerkzeug genutzt.<br>Persönlichkeits- und Datenschutz werden beachtet. TP |
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| Veränderungsebene | eher Situation. | Situation und Verhalten. | eher Situation. |
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@ -26,11 +26,11 @@ Für die erste Interventionsphase wurde das Feinziel Infoheft ausgewählt. Mir i
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| Was | Wer | Wann | Wie | Warum |
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| Passendes Infoheft besorgen | Alexandra | Bis am 18. 6. | Ein stabiles Infoheft auswählen. | Es ist das Arbeitsinstrument. |
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| Umschlag vom Infoheft gestalten | Praktikantin | bis am 23. 6. | Leny gestaltet den Umschlag mit Unterstützung. | Leny baut Bezug zum Infoheft auf. |
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| Kindsmutter informieren | Alexandra | bis am 26. 6. | Telefonisch kontaktieren. | Die Kindsmutter kennt Zweck und Aufgabe. |
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| Ziel Plan und Bonus mit Leny vereinbaren | Alexandra | bis am 23. 6. | Gespräch mit Leny. Ziel Plan auf Papier darstellen und Bonus notieren. | Leny erhält sichtbare Anerkennung und kennt den möglichen Bonus. |
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| Passendes Infoheft besorgen | Bezugsperson | Bis am 18.6. | Ein stabiles Infoheft auswählen. | Es ist das Arbeitsinstrument. |
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| Umschlag vom Infoheft gestalten | Praktikantin | bis am 23.6. | Leny gestaltet den Umschlag mit Unterstützung. | Leny baut Bezug zum Infoheft auf. |
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| Kindsmutter informieren | Bezugsperson | bis am 26.6. | Telefonisch kontaktieren. | Die Kindsmutter kennt Zweck und Aufgabe. |
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| Ziel Plan und Bonus mit Leny vereinbaren | Bezugsperson | bis am 23.6. | Gespräch mit Leny. Ziel Plan auf Papier darstellen und Bonus notieren. | Leny erhält sichtbare Anerkennung und kennt den möglichen Bonus. |
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An der Teamsitzung vom 23.6 besprechen wir nochmals den Umgang mit dem Infoheft. Danach übergebe ich Leny das Infoheft und wir suchen gemeinsam einen Aufbewahrungsort. Das Ziel startet am 27.6.
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An der Teamsitzung vom 23.6. besprechen wir nochmals den Umgang mit dem Infoheft. Danach übergebe ich Leny das Infoheft und wir suchen gemeinsam einen Aufbewahrungsort. Das Ziel startet am 27.6.
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Als Bezugsperson bin ich die Ansprechperson und begleite die Umsetzung. Traumapädagogisch zentral ist, dass das Infoheft keinen Druck erzeugt und nicht beschämend oder kontrollierend wirkt. Offene Fragen oder Schwierigkeiten besprechen wir an den Teamsitzungen und halten sie im Protokoll fest. Rückmeldungen von Leny oder der Kindsmutter werden im Journal eingetragen. Die Zwischenevaluation traktandiere ich Ende August in der Teamsitzung.
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@ -7,11 +7,13 @@ footnote: "🔄 Zirkularität: Der KPG-Prozess ist nicht linear — Rückblick e
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Für mein fachliches Vorgehen half mir, Gedanken zuerst auszulegen und zu sortieren. Mindmaps und Notizen unterstützten mich dabei. Mir wurde bewusster, dass Journale und Berichte das Bild vom Fall mitgestalten und beeinflussen, welche Themen sichtbar werden.
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Die Perspektivenanalyse war breit und anspruchsvoll auszuwerten, machte dafür aber wichtige Details sichtbar. Die Drei Häuser wirkten zuerst weniger ergiebig. Erst später erkannte ich, dass diese Methode verdeutlichte, wie stark Lenys Wünsche und Sorgen Raum einnehmen und wie wenig Platz dadurch für anderes bleibt.
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Die Perspektivenanalyse war breit und anspruchsvoll auszuwerten, machte dafür aber wichtige Details sichtbar. Die Drei Häuser wirkten zuerst weniger ergiebig. Erst später erkannte ich, dass diese Methode zeigte, wie viel Raum Lenys Wünsche und Sorgen einnehmen und wie wenig Platz für anderes bleibt.
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Der gewählte Realitätsausschnitt half mir, mich immer wieder zu fokussieren und im Blick zu behalten, worum es in diesem Fall geht.
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In der Diagnose half mir die Traumapädagogik, Lenys Verhalten nicht einseitig als Verweigerung oder fehlende Motivation zu verstehen. Der gute Grund half mir, seine Themen anders zu betrachten. Systemisches Denken half mir, das Dazwischen besser zu erkennen, zum Beispiel die Wechselwirkungen zwischen dem Familiensystem und dem Praxisbetrieb.
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In der Praxis betrafen Gespräche, Rückkopplungen und neue Beobachtungen oft mehrere Prozessschritte gleichzeitig. Ich fand es herausfordernd, solche Überlagerungen schriftlich so zu ordnen, dass sichtbar blieb, welchem Prozessschritt eine Erkenntnis zugeordnet ist. Dabei ging ich wiederholt zurück, prüfte Begriffe und merkte, wie stark Sprache das Fallverstehen beeinflusst.
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In der Praxis betrafen Gespräche, Rückkopplungen und neue Beobachtungen oft mehrere Prozessschritte gleichzeitig. Ich fand es herausfordernd, solche Überlagerungen schriftlich so zu ordnen, dass sichtbar blieb, welchem Prozessschritt eine Erkenntnis zugeordnet ist. Beim Ordnen ging ich wiederholt zurück, prüfte Begriffe und merkte, wie stark Sprache das Fallverstehen beeinflusst.
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Im Prozess merkte ich, wie schnell im Praxisalltag Lösungsideen entstehen. Für mich wurde wichtig, mich dadurch nicht zu stark irritieren zu lassen, sondern Ideen zu notieren, zu bremsen und später wieder fachlich einzuordnen.
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Im Prozess merkte ich, wie schnell im Praxisalltag Lösungsideen entstehen. Ich lernte, mich davon nicht zu stark irritieren zu lassen. Stattdessen notierte ich Ideen, bremste und ordnete sie später fachlich ein.
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Während der ganzen Arbeit notierte ich reflektierende Gedanken. Am Ende half mir das, sie wieder aufzunehmen und weiterzuführen.
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Ich erlebte, dass Gespräche und das gemeinsame Verstehen-Wollen bereits Wirkung haben und kleine Interventionen sind.
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@ -5,8 +5,8 @@ title: "Kooperation"
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hint: "Reflektiere die klient*innenspezifische und die intra-/interprofessionelle Kooperation über den gesamten Prozess. Wo gelang die Zusammenarbeit gut? Wo gab es Schwierigkeiten? Wie wurde Multiperspektivität sichergestellt? Koproduktion: Wie wurde das Klient*innensystem aktiv beteiligt? Interprofessionell: Wie gelang die Verschränkung verschiedener fachlicher Perspektiven?"
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footnote: "🤝 Kooperation und Multiperspektivität als Evaluationsdimension"
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Leny arbeitete gerne mit, war interessiert und neugierig. Ich beobachtete, dass die Arbeit mit ihm etwas auslöste. Beteiligung zeigte sich in Reaktionen, kurzen Aussagen und Fragen, die später wieder auftauchten. In späteren Prozessschritten begrenzten Abwesenheiten und Belastungen seinen Einbezug. Weil viel Vertrauen da war, konnte ich auch in dieser Phase punktuell mit ihm weiterarbeiten.
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Leny arbeitete gerne mit, war interessiert und neugierig. Ich beobachtete, dass die Arbeit mit ihm etwas auslöste. Beteiligung zeigte sich in Reaktionen, kurzen Aussagen und Fragen, die später auftauchten. In späteren Prozessschritten begrenzten Abwesenheiten und Belastungen seinen Einbezug. Weil Vertrauen da war, konnte ich auch in dieser Phase punktuell mit ihm weiterarbeiten.
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Bei der Kindsmutter zeigte sich mir eine Grenze meines Einflussbereichs. Sie ins Boot zu holen gelang punktuell, oft aber auch nicht. Gleichzeitig sehe ich sie als Teil eines belasteten Systems. Ihr Nicht-Erreichbar-Sein gehört deshalb zum Fall und lässt sich nicht einfach als fehlende Kooperation bewerten. Ich nahm dies bewusst nicht weiter in den Realitätsausschnitt auf, weil der Fall dadurch noch komplexer geworden wäre.
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Die Grenzen meines Einflussbereichs wurden mir in der Arbeit mit der Kindsmutter besonders deutlich. Sie ins Boot zu holen gelang punktuell, oft aber auch nicht. Sie ist selbst Teil eines belasteten Systems. Ihr Nicht-Erreichbar-Sein gehört deshalb zum Fall und lässt sich nicht einfach als fehlende Kooperation bewerten.
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Weil die Kooperation nicht mit allen Beteiligten gleich möglich war, wurde die Fachebene für mich besonders wichtig. Unterschiedliche Deutungen waren für mich nicht immer einfach. Mir halfen Supervision, Gespräche mit Teammitgliedern und Kinderbesprechungen, genauer hinzuschauen, andere Sichtweisen zu verstehen und zu lernen, dass ich sie nicht einfach übernehmen muss. Bilder und Film unterstützten die Kooperation, weil sie gemeinsame Bezugspunkte boten.
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@ -11,4 +11,4 @@ Manche Themen berührten eigene Erfahrungen. Wenn ich das nicht bemerkte, konnte
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Mir war wichtig, schwierige Inhalte mit Leny oder über sein Herkunftssystem so zu besprechen, dass ich nichts beschönige, sein Herkunftssystem nicht abwerte und keine zusätzliche Scham auslöse. Bilder und Film halfen mir dabei, schwierige Inhalte zu verdichten und verständlicher zurückzugeben.
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Für mich selbst war der kreative Arbeitsstil zusätzlich hilfreich, weil ich Inhalte beim Entwickeln von Bildern und Film verdichten musste. Dadurch wurde mir klarer, was ich eigentlich vermitteln wollte.
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Für mich selbst war der kreative Arbeitsstil zusätzlich hilfreich, weil ich Inhalte beim Entwickeln von Bildern und Film verdichten musste. So wurde mir auch klarer, was ich vermitteln wollte.
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@ -5,8 +5,8 @@ title: "Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse"
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hint: "Formuliere mögliche Konsequenzen und zentrale Erkenntnisse: Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? Was hat sich bewährt? Welche Erkenntnisse nimmst du für dein weiteres professionelles Handeln mit? Gibt es einen Fallabschluss oder Weiterführung? Es geht um eine Gesamtschau und die Frage, was gelernt werden kann."
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footnote: "💡 Gesamtbeurteilung: Schwierigkeiten, Rückblick, Transfer und Lernen"
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Ich nehme mit, dass KPG mir hilft, mein Handeln bewusster zu prüfen und zu begründen. Sie hilft mir, zu suchen, zu prüfen, zu beteiligen und Entscheidungen zu begründen. Dadurch wird mein fachliches Handeln weniger zufällig und schützt vor vorschnellen oder willkürlichen Lösungen.
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Ich nehme mit, dass KPG mir hilft, mein Handeln bewusster zu prüfen und zu begründen. Sie hilft mir, zu suchen, zu prüfen, zu beteiligen und Entscheidungen zu begründen. Mein fachliches Handeln wurde bewusster, und so vermied ich vorschnelle Lösungen.
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Im Prozess stellte ich Fragen, die auch im Team auf Interesse stiessen. Dabei wurde sichtbar, dass wir Zielbegriffe im Alltag unterschiedlich verwenden und verstehen. Damit werden wir uns im Team vertiefter auseinandersetzen.
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Im Prozess stellte ich Fragen, die auch im Team auf Interesse stiessen. Ich erkannte, dass wir Zielbegriffe im Alltag unterschiedlich verwenden und verstehen. Damit werden wir uns im Team vertiefter auseinandersetzen.
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Ich erlebte KPG in der Arbeit mit Leny als hilfreiches Modell und habe den Eindruck, dass der Prozess für ihn einen Mehrwert hatte. Diese Erfahrung bestärkt mich darin, nach machbaren Wegen zu suchen, wie ich die einzelnen Prozessschritte von KPG in meinem beruflichen Alltag für mich nutzbar machen kann.
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Ich erlebte KPG in der Arbeit mit Leny als hilfreiches Modell und habe den Eindruck, dass der Prozess für ihn einen Mehrwert hatte. Ich erprobe schrittweise weiterhin, wie ich die einzelnen Prozessschritte von KPG in meinem beruflichen Alltag für mich nutzbar machen kann.
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@ -1,8 +0,0 @@
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id: "references-einleitung"
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type: "markdown"
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title: "Einleitung"
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hint: "Optionaler einführender Absatz zum Quellenverzeichnis. Kann leer bleiben oder kurz erläutern, dass die Quellen gemäss APA 7th Edition aufgeführt sind und KI-basierte Tools in einer separaten Zitationstabelle dokumentiert werden."
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footnote: "📚 Quellenverzeichnis gemäss Richtlinien für schriftliche Facharbeiten"
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@ -1,14 +1,18 @@
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id: "references-literature"
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type: "markdown"
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title: "Literaturverzeichnis (APA 7)"
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hint: "Alle verwendeten Quellen gemäss APA 7th Edition. Alphabetisch nach Erstautor*in sortiert. Hängende Einzüge verwenden. DOI als Link angeben (https://doi.org/xxx). Alle im Text zitierten Quellen müssen hier aufgeführt sein — und umgekehrt."
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footnote: "📚 APA 7th Edition — alphabetisch, hängende Einzüge, DOI als Link"
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id: references-literature
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type: markdown
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title: Literaturverzeichnis (APA 7)
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hint: >-
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Alle verwendeten Quellen gemäss APA 7th Edition. Alphabetisch nach
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Erstautor*in sortiert. Hängende Einzüge verwenden. DOI als Link angeben
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(https://doi.org/xxx). Alle im Text zitierten Quellen müssen hier aufgeführt
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sein — und umgekehrt.
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footnote: "\U0001F4DA APA 7th Edition — alphabetisch, hängende Einzüge, DOI als Link"
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***Literaturverzeichnis***
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- {#hochuli-freund-stotz-2021} 1. Hochuli Freund, U. & Stotz, W. (2021). *Kooperative Prozessgestaltung in der Sozialen Arbeit: Ein methodenintegratives Lehrbuch* (5., erweiterte und überarbeitete Aufl.). Kohlhammer.
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||||
Kindler, H. (2006). Partnergewalt und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung: Ein Forschungsüberblick. In B. Kavemann & U. Kreyssig (Hrsg.), *Handbuch Kinder und häusliche Gewalt* (S. 36–52). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
|
||||
- {#kindler-2006} 2. Kindler, H. (2006). Partnergewalt und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung: Ein Forschungsüberblick. In B. Kavemann & U. Kreyssig (Hrsg.), *Handbuch Kinder und häusliche Gewalt* (S. 36-52). VS Verlag für Sozialwissenschaften.
|
||||
|
||||
Ritscher, W. (2022). *Systemische Modelle für die Soziale Arbeit: Ein integratives Lehrbuch für Theorie und Praxis* (7. Aufl.). Carl-Auer.
|
||||
- {#ritscher-2022} 3. Ritscher, W. (2022). *Systemische Modelle für die Soziale Arbeit: Ein integratives Lehrbuch für Theorie und Praxis* (7. Aufl.). Carl-Auer.
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||||
Weiss, W. (2024). *Philipp sucht sein Ich: Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen* (10., korrigierte Aufl.). Beltz Juventa.
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- {#weiss-2024} 4. Weiss, W. (2024). *Philipp sucht sein Ich: Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen* (10., korrigierte Aufl.). Beltz Juventa.
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@ -5,5 +5,6 @@ title: "Zitationstabelle KI-basierte Tools"
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hint: "Dokumentation der Nutzung KI-basierter Tools gemäss Agogis-Leitfaden. Tabellarische Darstellung: Welches Tool? Wofür und wo eingesetzt? Welcher Prompt? Welche Anpassungen an der Ausgabe? Es muss klar ersichtlich sein, was übernommene Gedanken und was Eigenleistung ist. Auch wenn kein KI-Tool eingesetzt wurde: leere Tabelle mit Vermerk."
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footnote: "🤖 KI-Zitationstabelle gemäss Agogis-Leitfaden zum Umgang mit KI"
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***Zitationstabelle KI-basierte Tools***
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| KI-basiertes Tool | Einsatzform | Betroffene Teile der Arbeit | Bemerkungen |
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| GPT-5.4 und GPT-5.5 (OpenAI) | Rechtschreibeprüfung, sprachliche Überarbeitung, stilistisches Redigieren, Strukturierung und Kürzungen | Gesamte Arbeit | Alle Inhalte wurden eigenständig erarbeitet. Die KI diente ausschliesslich der Unterstützung beim Korrigieren, Redigieren, Strukturieren und Kürzen des Textes. Fachliche Inhalte, Fallbeurteilungen und Schlussfolgerungen wurden nicht durch die KI generiert. |
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||||
11
100-references/04-references-attachments.md
Normal file
11
100-references/04-references-attachments.md
Normal file
@ -0,0 +1,11 @@
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id: "references-attachments"
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type: "markdown"
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title: "Anhänge"
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hint: "Liste der Anhänge zur Facharbeit. Nummeriere die Anhänge fortlaufend und benenne sie eindeutig."
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footnote: "📎 Anhänge klar nummerieren und benennen"
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- {#fragen-perspektivenanalyse} 5. Fragen Perspektivenanalyse
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- {#antworten-perspektivenanalyse} 6. Antworten Perspektivenanalyse
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- {#drei-haeuser} 7. Drei Häuser
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@ -1,9 +0,0 @@
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id: "references-figures"
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type: "markdown"
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title: "Abbildungsverzeichnis"
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hint: "Verzeichnis aller Abbildungen mit Nummer, Titel und Seitenzahl. Falls keine Abbildungen vorhanden sind, kann dieses Verzeichnis entfallen oder mit einem Vermerk «keine Abbildungen» versehen werden."
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footnote: "🖼️ Abbildungsverzeichnis gemäss APA 7 — fortlaufend nummeriert"
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***Abbildungsverzeichnis***
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@ -1,9 +0,0 @@
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id: "references-tables"
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type: "markdown"
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||||
title: "Tabellenverzeichnis"
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||||
hint: "Verzeichnis aller Tabellen mit Nummer, Titel und Seitenzahl. Falls keine Tabellen vorhanden sind, kann dieses Verzeichnis entfallen oder mit einem Vermerk «keine Tabellen» versehen werden."
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footnote: "📊 Tabellenverzeichnis gemäss APA 7 — fortlaufend nummeriert"
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***Tabellenverzeichnis***
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