Korrigiere Verweise und APA-Bezeichnung

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@ -32,4 +32,4 @@ Bei Leny lassen sich im Alltag wiederholt ähnliche Verhaltensmuster beobachten.
# Persönlichkeits- und Datenschutz
Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA (7. Aufl.) geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.
Alle personenbezogenen Daten sind anonymisiert. Leny ist ein frei erfundenes Pseudonym. Weitere beteiligte Personen werden über ihre Funktion bezeichnet. Die Organisation nenne ich Praxisbetrieb. Die sprachliche Gestaltung erfolgt gemäss APA 7 geschlechtersensibel: Ist das Geschlecht bekannt, wird die entsprechende Bezeichnung verwendet, ansonsten eine geschlechtsneutrale Form.

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@ -7,4 +7,4 @@ footnote: "📚 Theoriegeleitetes und kooperatives Fallverstehen"
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In diesem Prozessschritt wird die erarbeitete Fallthematik aus der Analyse theoriegeleitet erhellt. Ich möchte das Warum dieser Themen klarer verstehen. Mit passenden fachlichen Wissensbeständen setze ich sie mit dem Fall in Beziehung und formuliere erklärende Hypothesen. Diese Hypothesen werden im weiteren Prozess validiert, und am Ende verdichte ich sie zu einer handlungsleitenden Arbeitshypothese. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Prozessschritte Zielsetzung und Interventionsplanung (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 10.5).
Da wir in unserem Praxisbetrieb systemisch denken (vgl. Kapitel 2), wählte ich zunächst eine systemische Perspektive nach Wolf Ritscher (2022), um Lenys Übergänge zwischen zuhause und dem Praxisbetrieb, seine möglichen Loyalitätsbindungen sowie den Kontext seiner Belastungen zu verstehen. Um Lenys spezifische Belastungen und die in Kapitel 3.1 erwähnte posttraumatische Belastung nachvollziehbarer zu machen, ergänzte ich die systemische Perspektive durch traumapädagogische Überlegungen von Wilma Weiss (2024).
Da wir in unserem Praxisbetrieb systemisch denken (vgl. Kap. 2), wählte ich zunächst eine systemische Perspektive nach Wolf Ritscher (2022), um Lenys Übergänge zwischen zuhause und dem Praxisbetrieb, seine möglichen Loyalitätsbindungen sowie den Kontext seiner Belastungen zu verstehen. Um Lenys spezifische Belastungen und die in Kapitel 3.1 erwähnte posttraumatische Belastung nachvollziehbarer zu machen, ergänzte ich die systemische Perspektive durch traumapädagogische Überlegungen von Wilma Weiss (2024).

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@ -8,6 +8,6 @@ footnote: "🤝 Kooperation und dialogische Aushandlung von Zielen"
Die Zielbildung wurde auf Fachebene erarbeitet. Weil Leny mehrere Wochen nicht anwesend war, konnte der Zielbildungsprozess nicht direkt mit ihm vollzogen werden. In drei Fallbesprechungen im Team Sozialpädagogik, in der Kinderbesprechung, im Leny-Bezugspersonenteam sowie in einzelnen Fachgesprächen mit der Psychologin und der Heilpädagogin wurden die Fallthematik, die Arbeitshypothese, die Fragestellung für die Fachleute und mögliche Veränderungsrichtungen aufgenommen und weiterentwickelt.
Die Zielfindung verlief als Pendelbewegung zwischen den bisherigen Erkenntnissen aus Situationserfassung, Analyse und Diagnose und dem Ausblick auf die weitere Begleitung. Die Fachpersonen prüften immer wieder, was für Leny bedeutsam, erreichbar und im Moment tragfähig ist. Aus den erklärenden Hypothesen, der Arbeitshypothese und der Fragestellung für die Fachleute entstanden Grobziele, die mit dem Fernziel verbunden sind. Die Grobziele stehen jeweils für ein Thema der Arbeitshypothese. Da der direkte Einbezug von Leny eingeschränkt war, wurden vorerst Unterstützungsziele formuliert (vgl. Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 280-281). Sie bilden den Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung in Kapitel 3.5.
Die Zielfindung verlief als Pendelbewegung zwischen den bisherigen Erkenntnissen aus Situationserfassung, Analyse und Diagnose und dem Ausblick auf die weitere Begleitung. Die Fachpersonen prüften immer wieder, was für Leny bedeutsam, erreichbar und im Moment tragfähig ist. Aus den erklärenden Hypothesen, der Arbeitshypothese und der Fragestellung für die Fachleute entstanden Grobziele, die mit dem Fernziel verbunden sind. Die Grobziele stehen jeweils für ein Thema der Arbeitshypothese. Da der direkte Einbezug von Leny eingeschränkt war, wurden vorerst Unterstützungsziele formuliert (vgl. Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 11.3). Sie bilden den Ausgangspunkt für die weitere Bearbeitung in Kapitel 3.5.
Eine punktuelle Rückkopplung mit Leny war später möglich. Ich besprach die ausgearbeiteten Grobziele mit Leny. Ich informierte ihn über unsere Überlegungen, fragte ihn nach seiner Einschätzung und sagte ihm, dass wir die Ziele bei Bedarf wieder anpassen können.