Kuerze kooperative Prozesse in Analyse

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KPG Mentor 2026-06-28 12:25:00 +00:00
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@ -5,12 +5,8 @@ title: "Kooperative Prozesse und Validierung"
hint: "Halte hier die kooperative Arbeit auf Ebene der gesamten Analyse fest, z. B. Validierung, gemeinsame Klärungen und allfällige Sofortmassnahmen."
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*Während der Erarbeitung der Perspektivenanalyse und der Drei Häuser fand ein lösungsorientiertes Oasengespräch statt. Leny brachte dabei das Thema Heimweh ein (vgl. Kapitel 3.1). Dabei konkretisierte sich sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung sowie die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen.*
*Im Fachaustausch mit der Psychologin, in der organisatorischen Sitzung und in der Supervision verdichtete sich die Einschätzung, dass die aktuelle Zimmerkonstellation für Leny eher überfordernd ist und ein Zimmerwechsel entlastend wirken könnte. Dort bearbeiteten wir die unterschiedlichen fachlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und klärten das weitere Vorgehen.*
In dieser Zeit brachte Leny das Thema Heimweh in einem lösungsorientierten Gespräch ein. Er erkannte, dass hinter dem Heimweh die Überforderung mit seinem Zimmerkollegen und sein Bedürfnis nach Ruhe und Erholung standen. Im Fachaustausch klärten wir die unterschiedlichen Sichtweisen zur Zimmersituation und entschieden, den Zimmerwechsel zu prüfen. Dieser wurde später umgesetzt und half Leny, mehr zur Ruhe zu kommen.
Da der Betriebsalltag sehr dicht war, führte ich die Validierung schriftlich durch. Ich erstellte für das interdisziplinäre Team eine Zusammenfassung der Analyse und bat um Feedback sowie Ergänzungen. Daraus ergaben sich fachliche Rückmeldungen und Ergänzungen. Die Auswertung stiess auf breite Zustimmung und wurde als interessant sowie aussagekräftig eingeschätzt.
Für das Validierungsgespräch mit Leny bereitete ich Bilder mit Symbolkraft vor, um ihm die verdichteten Analyseerkenntnisse möglichst verständlich zu vermitteln. Die Auseinandersetzung mit diesen unangenehmen Themen fiel ihm nicht leicht, dennoch prüfte er meine Aussagen genau und empfand die Formulierungen als stimmig. Er betonte jedoch, dass er nicht nur in belastenden Situationen Dinge vergesse. Darauf präzisierte ich, dass sich Vergessen, Orientierung und Ausweichen bei Belastung, Müdigkeit oder vielen Anforderungen stärker zeigen.
Ergänzung aus dem weiteren Prozessverlauf: Der später umgesetzte Zimmerwechsel wirkte für Leny entlastend. Er kam mehr zur Ruhe und beschäftigte sich wieder vermehrt mit seinen Interessen.