Update process step introduction texts
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c4afcdd2b2
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b7bb509ef1
@ -10,4 +10,4 @@ hint: >-
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gibt keinen «Bezug zum vorherigen Schritt».
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footnote: "\U0001F4DA So viel wie möglich sehen — so wenig wie möglich verstehen"
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich fokussiere seine Lebenssituation im Wocheninternat und in der Schule seit seinem Eintritt Anfang 2025. Frühere biografische und familiäre Belastungen nehme ich nur auf, wenn sie zum Verständnis der gegenwärtigen Situation und der vorläufigen Themen notwendig sind. Die Informationen erfasse ich mit Erkundungsgesprächen, Beobachtungen im Alltag, Journal-Einträgen, Standortgesprächen sowie Berichten und vorliegenden Akten.
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In der Situationserfassung mache ich mir ein Bild von Lenys aktueller Fallsituation. Ich sammle die Informationen zunächst offen und ohne Bewertung. Dabei nehme ich die Sichtweisen und Anliegen der Beteiligten auf und halte fest, welche Beobachtungen und Themen für das weitere Fallverstehen wichtig sind. Die Informationen stammen aus Berichten, Akten, Journal- und Protokolleinträgen, Gesprächen mit der Kindsmutter, Aussagen und Erzählungen von Leny sowie aus Fachpersonen-, Team- und Standortgesprächen (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 8.8).
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@ -5,8 +5,6 @@ title: "Ziel dieses Prozessschritts"
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hint: "Beschreibe das Ziel der Analyse (Auslegeordnung, Strukturierung, Bewertung der erfassten Daten), den Bezug zur Situationserfassung (welche vorläufigen Themen ergaben sich?) und die gewählten Analysemethoden (z. B. Genogramm, Netzwerkkarte, Zeitstrahl, Perspektivenanalyse). Begründe kurz, warum du diese Methoden fallbezogen gewählt hast."
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footnote: "📚 Vier Schritte: Methodenwahl → Datenerhebung → Hypothesen → Fallthematik"
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Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen wird mit zwei praxisrelevanten Analysemethoden eine vertiefte Auslegeordnung vorgenommen. Die wichtigsten Erkenntnisse werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst, gewichtet und zur Fallthematik verdichtet.
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Ausgehend von der gegenwärtigen Situation und den vorläufigen Themen wird mit zwei praxisrelevanten Analysemethoden eine vertiefte Auslegeordnung vorgenommen. Die wichtigsten Erkenntnisse aus den vorhandenen und neu eingeholten Informationen werden in konstatierenden Hypothesen zusammengefasst, gewichtet und zur Fallthematik verdichtet (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 9.9).
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In der Situationserfassung zeigten sich mehrere vorläufige Themen, die im Prozessschritt Analyse weiter vertieft werden sollten. Dazu gehören Vergessen, Orientierung, Ausweichen sowie Heimweh bzw. emotionale Belastung, wobei Heimweh besonderes Gewicht erhielt, da Leny äusserte, daran arbeiten zu wollen (vgl. Kapitel 3.1).
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Ich entschied mich für eine Perspektivenanalyse und die Methode "Drei Häuser" (siehe Anhang 1 und 2).
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Aus der Situationserfassung ergaben sich mehrere vorläufige Themen. Dazu gehören Vergessen, Orientierung, Ausweichen sowie Heimweh. Ich entschied mich für eine Perspektivenanalyse und die Methode "Drei Häuser".
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@ -5,6 +5,6 @@ title: "Ziel dieses Prozessschritts"
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hint: "Beschreibe das Ziel der Diagnose (Erhellen und Verstehen des Falls mithilfe wissenschaftlicher Theorien), den Bezug zur Analyse (Fallthematik als Ausgangspunkt) und die gewählte Diagnosemethode (Theoriegeleitetes Fallverstehen). Benenne die gewählten Theorien und begründe kurz, warum sie zur Fallthematik passen."
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footnote: "📚 Theoriegeleitetes und kooperatives Fallverstehen"
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In diesem Prozessschritt wird die erarbeitete Fallthematik aus Kapitel 3.2 theoriegeleitet erhellt. Ich möchte das Warum dieser Themen klarer verstehen. Mit passenden fachlichen Wissensbeständen setze ich sie mit dem Fall in Beziehung und formuliere erklärende Hypothesen. Diese Hypothesen werden im weiteren Prozess validiert, und am Ende verdichte ich sie zu einer handlungsleitenden Arbeitshypothese. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Prozessschritte Zielsetzung und Interventionsplanung (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 232 ff.).
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In diesem Prozessschritt wird die erarbeitete Fallthematik aus der Analyse theoriegeleitet erhellt. Ich möchte das Warum dieser Themen klarer verstehen. Mit passenden fachlichen Wissensbeständen setze ich sie mit dem Fall in Beziehung und formuliere erklärende Hypothesen. Diese Hypothesen werden im weiteren Prozess validiert, und am Ende verdichte ich sie zu einer handlungsleitenden Arbeitshypothese. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Prozessschritte Zielsetzung und Interventionsplanung (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 10.5).
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Da wir in unserem Praxisbetrieb systemisch denken (vgl. Kapitel 2), wählte ich zunächst eine systemische Perspektive nach Wolf Ritscher (2022), um Lenys Übergänge zwischen zuhause und dem Praxisbetrieb, seine möglichen Loyalitätsbindungen sowie den Kontext seiner Belastungen zu verstehen. Um Lenys spezifische Belastungen und die in Kapitel 3.1 erwähnte posttraumatische Belastung nachvollziehbarer zu machen, ergänzte ich die systemische Perspektive durch traumapädagogische Überlegungen von Wilma Weiss (2024).
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@ -6,4 +6,4 @@ hint: "Beschreibe das Ziel des Prozessschrittes, den Bezug zur Diagnose (Arbeits
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footnote: "📖 Zielsetzung = Übergang von Diagnose zu Intervention"
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In diesem Prozessschritt gestalte ich die kooperative Zielbildung für die weitere Begleitung von Leny. Ich nutze die erklärenden Hypothesen, die handlungsleitende Arbeitshypothese und die Fragestellung für die Fachleute aus Kapitel 3.3 als Grundlage. Daraus formuliere ich, der Zielhierarchie folgend, ein Fernziel und dazu passende Grobziele. Die Grobziele unterscheide ich in Bildungsziele und Unterstützungsziele, damit klar bleibt, für wen sie formuliert sind. Die Zielsetzung gibt dem weiteren Prozess eine Richtung und bildet die Grundlage für die Interventionsplanung, in der die Feinziele ausgearbeitet werden (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 290).
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In diesem Prozessschritt gestalte ich die kooperative Zielbildung für die weitere Begleitung von Leny. Ich nutze die erklärenden Hypothesen, die handlungsleitende Arbeitshypothese und die Fragestellung für die Fachleute aus Kapitel 3.3 als Grundlage. Daraus formuliere ich, der Zielhierarchie folgend, ein Fernziel und dazu passende Grobziele. Die Grobziele unterscheide ich in Bildungsziele und Unterstützungsziele, damit klar bleibt, für wen sie formuliert sind. Die Zielsetzung gibt dem weiteren Prozess eine Richtung und bildet die Grundlage für die Interventionsplanung, in der die Feinziele ausgearbeitet werden (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 11.6).
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@ -9,4 +9,4 @@ hint: >-
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Interventionsplanung auf Analyse, Diagnose und Zielsetzung aufbaut.
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footnote: "\U0001F4D6 Interventionsplanung: entwerfen, reflektieren, auswählen, planen"
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In diesem Prozessschritt blicke ich zuerst auf die bisherigen Erkenntnisse zurück. Anhand des Sollzustands der Grobziele beginnt die offene Suche nach Interventionsideen. Sie werden reflektiert und verdichtet, indem Feinziele formuliert werden. Mit einem Feinziel plane ich die erste Interventionsphase (Hochuli Freund & Stotz, 2021, S. 313).
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In diesem Prozessschritt blicke ich zuerst auf die bisherigen Erkenntnisse zurück. Anhand des Sollzustands der Grobziele beginnt die offene Suche nach Interventionsideen. Sie werden reflektiert, ausgewählt und verdichtet, indem Feinziele formuliert werden. Mit einem Feinziel plane ich die erste Interventionsphase (Hochuli Freund & Stotz, 2021, Kap. 12.7).
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