2026-001/documents/systemische-modelle-soziale-arbeit/pages/485.md

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dieses Kapitels als den systemischen Handlungsrichtlinien zugehörig dargestellt. Eine besonders wirkungsvolle Art des Fragens sind die Skalierungsfragen (sie werden im Lehrvideo an mehreren Stellen, z. B. in der zweiten und vierten Szene, demonstriert; siehe Ritscher et al. 2002). Die Befragten werden gebeten, eine bestimmte Merkmalsausprägung auf einer Skala zwischen 1 (minimaler Wert) und 5 oder 10 (maximaler Wert) einzuschätzen. Skalierungsfragen können linear sein, z. B.: „Würden Sie bitte Ihren Wunsch, abends auszugehen und dabei Ihren 15-jährigen Sohn allein zu lassen, auf einer Skala zwischen 1 und 10 einschätzen? Wobei 1 hieße, Sie haben gar keine Lust darauf, 10 bedeutete, dass Sie darauf brennen, einen Abend außerhalb der Wohnung zu verbringen.“ Die zirkuläre Version lautete: „Würden Sie bitte auf einer Skala zwischen 1 und 10 die Reaktion Ihres Sohnes auf einen nicht angekündigten Abend außerhalb der Wohnung einschätzen? Wobei 1 hieße, dass ihm das gleichgültig ist, 10, dass er voller Angst oder Unruhe wäre.“