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Die Allparteilichkeit immer wieder neu herstellen, aber deshalb nicht auf den persönlichen Schutz von Opfern bei auftretenden Gewalttätigkeiten verzichten. Dafür hilfreiche Handlungsrichtlinien sind: auf die Zirkularität von Kommunikationsabläufen im System durch entsprechende Methoden fokussieren; Neugierde und Interesse für die individuellen Alltagsbewältigungsmuster und Erfahrungen der Auftraggeberinnen erhalten; Gewalt auch gegen familiäre Tabugebote thematisieren und die in diesem Fall geforderte Position des Eingriffs thematisieren. Herausforderung und Stärkung von Selbstorganisationskräften der Auftraggeberinnen und ihrer engeren bzw. erweiterten Beziehungssysteme. Dafür hilfreiche Handlungsrichtlinien sind: nichts tun, was die Auftraggeberinnen selbst tun könnten; schrittweise Annäherungen an vereinbarte Handlungsziele gemeinsam planen; Unterstützungsangebote mit Eigenaktivitäten der Auftraggeberinnen verknüpfen; auf die Transparenz des eigenen Vorgehens und der eigenen Aufträge für die Auftraggeberinnen achten; ihre Aufmerksamkeitsspanne im Gespräch berücksichtigen. Lösungs-, ressourcen-, auf die Sprache der Adressatinnen bezogene Problembeschreibungen, entsprechende Veränderungswünsche und Veränderungswege finden. Dafür hilfreiche Handlungsrichtlinien sind: die Sprache, vor allem zentrale Metaphern der Auftraggeberinnen, in die eigenen Kommentare einbauen; auch das Schweigen der Auftraggeberinnen als kommunikative Botschaft wertschätzen und damit einfühlsam umgehen;17 nach Situationen fragen, in denen das Problem nicht auftritt, und auf deren genauer Beschreibung bestehen; nach alltäglichen Abläufen, Ritualen und der Tagesstruktur, aber auch nach den Handlungsabläufen und Ritualen an besonderen Tagen fragen; hilfreiche Beziehungen thematisieren; den „Widerstand“ als