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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 29
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Anforderungen an professionelles Handeln
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Fachkompetenz
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Methoden:
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Verschiedene Methoden sind bekannt und werden sinnvoll ausgewählt und angewendet. Aufgrund der enormen Vielzahl ist eine breite Methodenkenntnis erforderlich. Je nach Arbeitsbereich sind spezialisierte Methoden vorhanden und werden
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dem Einzelfall angepasst (vgl. Galuske 2013:57).
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Zielsetzung:
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Der Wunschzustand wird benannt und es werden gemeinsam sinnvolle Ziele gesetzt.
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Analyse:
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Die Hintergründe und die Entstehung eines Problems werden geklärt und die Situation und die Informationen analysiert und sinnvoll verarbeitet.
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Fallverstehen: Auf jeden Fall wird individuell und flexibel eingegangen, um ihn in seiner Eigenheit
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zu verstehen, zu erklären und Deutungen vorzunehmen. Theorie und empirisches
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Wissen werden zur Fundierung und Begründung des Handelns einbezogen. Es kann
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eine Prognose und Aussage über die weitere Entwicklung gemacht werden.
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Evaluation:
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Die Organisation, die Vorgehensweisen und die Zielerreichung werden, zur Vermeidung von Fehlern und zur Gewährleistung von Effektivität und Effizienz, überprüft.
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Die Angebote und Rahmenbedingungen werden weiterentwickelt.
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Kontext:
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Die vorgegebenen Rahmenbedingungen von Bürokratie, Politik, Recht und Organisation sind bekannt und werden berücksichtigt.
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Information: Die Ausgangslage und das Problem können beschrieben und notwendige Daten
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und Informationen gewonnen werden.
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Planung:
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Planung ermöglicht strukturiert und strategisch vorzugehen, Entscheidungen zu
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treffen und den Hilfeprozess in einzelne Handlungsschritte einzuteilen.
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Sozialkompetenz
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Beziehung:
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Der Aufbau und die Gestaltung von Beziehungen mit Klientinnen und Klienten
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erfolgt durch angemessene Interaktion und Kommunikation. Ihnen wird ein aufrichtiges Interesse entgegengebracht. Mit Nähe und Distanz und Übertragungsmechanismen wird sensibel umgegangen und aus einer spezifischen Rolle heraus
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gehandelt.
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Kooperation: Auf der Fachebene erfolgt sowohl eine Zusammenarbeit innerhalb der eigenen
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Organisation als auch trägerübergreifend mit anderen Fachkräften und Institutionen.
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Es kann zwischen verschiedenen Akteuren vernetzt und koordiniert werden.
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Koproduktion: Auch mit den Klientinnen und Klienten und ihrer Umwelt wird kooperiert und ein
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Arbeitsbündnis hergestellt. Es wird bewusst auf die Partizipation und Beteiligung
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geachtet und verschiedene Wahrnehmungen und Perspektiven ernst genommen
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und berücksichtigt.
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Selbstkompetenz
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Reflexion:
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Durch Selbstkontrolle und Selbstreflexion wird das eigene Handeln überprüft und
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hinterfragt. Neben dem methodischen Vorgehen werden auch eigene Gefühle und
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Haltungen reflektiert und bearbeitet. Es ist eine Evaluation auf der Ebene der
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eigenen Person, die persönlich und im Team stattfindet.
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Abb. 1: Zentrale Kompetenzen für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit
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