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und persönlichem Wachstum. Die Psychoanalytikerin Magarete
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Mitscherlich spricht von Lebendigkeit: „Lebendig bleiben nur
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solche Menschen, die die Lust an neuen Erkenntnissen auch über
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sich selber höher bewerten als die Anerkennung von außen.“
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(Mitscherlich 2010, S. 26).
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Die reflexive Kompetenz in der Arbeit bezieht sich auf die Einwirkungen der biografischen, der institutionellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten auf das pädagogische Handeln. Um subjektive
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Wahrnehmungen und emotionale Verzerrungen z. B. aufgrund
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eigener Übertragungen zu minimieren, ist die Bewusstheit um die
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eigene Lebens- und Lerngeschichte Bedingung. Alle Menschen
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bringen Menschen gegenüber positive oder negative Gefühlseinstellungen mit. Diese werden durch frühe prägende Erfahrungen
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mitbestimmt. In der Kindheit bilden wir Grundeinstellungen und
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Werte. Um ein Überstülpen dieser Werte und ein ungeprüftes Verharren von Grundeinstellungen zu minimieren, ist eine bewusste
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Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheitsgeschichte hilfreich.
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Dies gilt auch für das Beziehungsangebot. Da die Mädchen und
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Jungen der Beziehung einen hohen Wert zumessen, besteht die Verantwortung, eigene Bindungsmuster bewusst wahrzunehmen, die
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Bindungsmuster gegenüber den Kindern und Jugendlichen und
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die Brechungen der ‚Beziehungsarbeit‘ in den Erziehungshilfen zu
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überprüfen.
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Die Reflexion der eigenen Normen in Bezug auf Familie,
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Sexualität, Beziehung erhöht die Handlungsfähigkeit durch zusätzliche Klarheit. Dazu gehört das bewusste Umgehen mit dem
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eigenen Geschlechterbild. Die Beschäftigung mit Sexualität, die erneute Auseinandersetzung mit sexuellen Fragen ist unumgänglich,
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da die Mädchen und Jungen die Pädagog*innen unweigerlich mit
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diesem Thema konfrontieren. Vor vielen Jahren neigte die Mehrzahl
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der Bezugspersonen dazu, dieses Thema zu meiden (Conen 1997),
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ob das heute besser ist? Die Reflexion der eigenen Erwachsenensexualität und der persönlichen Haltung zu den Fragen sexueller
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Gewalt sind nötig. So kann z. B. hinter manchmal anzutreffenden
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bagatellisierenden Handlungsstrategien und Einstellungen insbesondere gegenüber Frauen als Täterinnen und jugendlichen
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