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Raw Blame History

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Sie unterstützen seit vielen Jahren traumatisierte Menschen dabei, Körperempfindungen zu erkennen und so zu verändern, dass sie sich sicherer, wirkmächtiger und in Beziehungen aufgehoben fühlen. Auch die Erkenntnisse des amerikanischen Gesundheitssoziologen Aaron Antonovsky (1999) sind hilfreich. Er untersuchte, was es Menschen ermöglicht in schwerem Leid und unter großem Stress eher gesund zu bleiben als andere. Dabei entdeckte er eine gewisse Art in der Welt zu stehen und nannte diese Art Sense of Coherence (SOC), das Kohärenzgefühl. Die innerliche Wahrnehmung und das Gefühl, dass die gegebene Situation eine Struktur und Bedeutung hat und es Möglichkeiten des Handelns gibt kann die Mobilisierung innerer Kräfte anschieben bzw. stärken. Wenn dies dann noch in einer hilfreichen und stabilen Umgebung geschieht, haben Mädchen und Jungen, die in einer unkontrollierbaren, beängstigenden Umwelt aufwachsen mussten, möglicherweise das Erleben in einer kontrollierbaren Welt zu sein. Wir verfügen heute über immer mehr Wissen über die Auswirkungen traumatischer Lebensumstände auf die Neurobiologie des Menschen. Diese betreffen sowohl die Entwicklung des Gehirns als auch die Einwirkungen der Stresssituationen auf den Stoffwechsel etc. (Kap. 3). Auch dieses Wissen hat die Definition von Traumabearbeitung verändert. Integration ist mehr als Aufdeckung und auch mehr als Traumaexposition. Traumabearbeitung/Traumaintegration beinhaltet: Die Veränderungen von dysfunktionalen Einstellungen und Überzeugungen Die Möglichkeit, das Geschehene in die eigene Lebensgeschichte einzuordnen Im Leben, im „Jetzt“ einen Sinn zu finden Körpergewahrsein und Körperfürsorge zu entwickeln  Die Selbstregulation von traumatischen Erinnerungsebenen und traumatischem Stress Vertrauen in Beziehungen fassen