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Da hilft nur Geduld und Spucke
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Die Pädagog*innen
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All dies bedarf einer ausdauernden Haltung, vieler Selbstreflexionen, der Fähigkeit, traumatische Übertragungen zu erkennen und zu versorgen (Kessler in diesem Band) und Mutes. Vielleicht hilft auch die Erfahrung oder die Kenntnis darüber, wie wichtig es für die Mädchen und Jungen ist, dass wir ihr Verhalten als
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Antwort auf extreme Lebensumstände begreifen und sie nicht mit Unverständnis
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und darauffolgendem Verhalten erneut in Isolation und Ohnmacht treiben. Julia
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Gebrande hat in einer Bedarfsanalyse von pädagogischen Fachkräften in Kindertagesstätten zentrale Kategorien entwickelt, die alles enthalten, was in der Unterstützung von allen Kindern hilfreich und für die traumatisierten Kinder besonders
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wichtig ist (Gebrande 2014). Darüber hinaus beschreibt das offene Team (Weiß
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2013, S. 238) Bedingungen für die nicht einfache Arbeit. Die Begleitung der Kinder entscheidet sich immer dann, wenn Pädagog*innen Übertragungen oder Flash
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backs erkennen oder nicht erkennen, wenn sie trotz Abwertung eine präsente Bindung aufrechterhalten können, und so ist es folgerichtig, die Pädagog*innen als
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Bestandteil traumapädagogischer Konzepte und nicht nur als Umsetzer*innen zu
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begreifen (Lang 2013).
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Schlussüberlegungen
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Kindertageseinrichtungen können lebensgeschichtlich belastete und traumatisierte Kinder frühzeitig bei der Bewältigung ihrer Geschichte durch »pädagogische
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Interventionen, die der psychischen und sozialen Stabilisierung traumatisierter
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Kinder(n) dienen, ihre Eigeninitiative fördern, Isolation aufheben und ihnen den
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Zugang zu Bildung ermöglichen« (Weiß 2013, S. 86–87), begleiten. Traumapädagogische Konzepte bieten hierzu viele Anregungen. Vieles, was wir tun, ist auch
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Bestandteil des großen Fundus pädagogischer Theorie und Praxis.
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Ihnen einen möglichst sicheren Ort, eine zweite Heimat anzubieten und sie
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durch die »Holperstrecken« zu begleiten, sehe ich als Unterstützung in der Auseinandersetzung mit schwierigen Lebensbedingungen. Im Mittelpunkt steht jedes
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einzelne Kinder und seine Familie, im Zentrum der Traumapädagogik die Selbstbemächtigung der Kinder durch Verstehen und vor allem durch die Selbstregulation. Es bedarf Mut, Wissen und Selbstreflexion, um im Alltag die beschriebenen
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Aufgaben zu bewältigen und die Haltung durchhalten zu können. Es bedarf Institutionen, die das alles als Aufgabe der Einrichtung begreifen. Wie Kafka es ausdrückt: Wege entstehen im Gehen. Und es gibt viele Hindernisse. So entsprechen
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die Aufgaben, die von der Gesellschaft z. B. durch Eltern und Lehrer an Kindertagesstätten delegiert werden, weder der gesellschaftlichen Wertschätzung noch der
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Bezahlung, noch der Arbeitsbelastung.
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