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Die Pädagogik der Selbstbemächtigung
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Gesellschaftsstrukturen und gesellschaftliche Postulate der Alternativlosigkeit der
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Verhältnisse und dem darauf folgenden Anpassungszwang an diese stark eingeschränkt bzw. boykottiert. Die Einengung des Menschen auf den Status eines Objektes der Ökonomie macht Selbstbemächtigung zur Notwendigkeit, will man das
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Eigensinnige des Menschen verteidigen. So ist die Pädagogik der Selbstbemächtigung auch eine Aufforderung an die psychosozialen Fachkräfte, sich mit den die
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Würde des Menschen gefährdenden sozialen Verhältnissen in einer neoliberalen
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Globalisierung auseinanderzusetzen und diese Auseinandersetzung in ihren beruflichen Alltag zu integrieren. Es braucht also Räume, in denen sich menschliches Handeln auf Grundlage einer gemeinsamen Ethik, die immer wieder neu
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ausgehandelt wird, entfalten kann. Das ist Selbstbemächtigung – Politik im
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Arendt’schen Sinne: Das Politische bedeute einen öffentlichen Raum, in dem die
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Menschen als Gleiche untereinander über die Angelegenheiten aller Menschen debattieren und schließlich gemeinsam handeln. Dieses politische Handeln sei Freiheit, die nur im Bezug der Menschen zueinander entstehe (vgl. Arendt 2016).
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Literatur
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Adorno, T. W. (1966): Erziehung nach Auschwitz. In G. Kadelbach (Hrsg.), Erziehung zur Mündigkeit, Vorträge und Gespräche mit Hellmuth Becker 1959–1969 (S. 92–109). Frankfurt am Main:
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Suhrkamp.
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Andrade, M. (2020): »Hey, ich bin normal«. Expert_innen und Profis im Gespräch über Partizipation in der Jugendhilfe. In: Sozialmagazin45(1–2), S. 36–41.
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Andreatta, P. (2012). Körper und Präsenz: Traumaarbeit im komplexen Nachkriegskontext. In:
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Zeitschrift für Psychotraumatologie, Psychotherapiewissenschaft, Psychologische Medizin 10,
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S. 33–44.
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Arendt, H. (2005): »Ich will verstehen«. Selbstauskünfte zu Leben und Werk. München: Piper.
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Arendt, H. (2016). Wir Flüchtlinge. Ditzingen: Reclam.
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Arendt, H. (2019): Was heißt persönliche Verantwortung in einer Diktatur? München.
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Bettelheim, B. (1982): Erziehung zum Überleben. Zur Psychologie der Extremsituation. München: dtv.
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Bettelheim, B. (1987). Ein Leben für Kinder. Erziehung in unserer Zeit. DVA.
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Bieri, P. (2013): Eine Art zu leben. Über die Vielfalt menschlicher Würde. München: Carl Hanser.
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Böhnisch, L./Lenz, K./Schröer, W. (2009): Sozialisation und Bewältigung. Eine Einführung in die
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Sozialisationstheorie der zweiten Moderne. Weinheim und München: Juventa.
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Böhnisch, L./Schröer, W. (2007): Politische Pädagogik. Eine problemorientierte Einführung. Weinheim und München: Juventa.
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Brückner, P. (1983): Zerstörung des Gehorsams. Aufsätze zur politischen Psychologie. Berlin: Wagenbach.
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Emcke, C. (2016): Weil es sagbar ist. Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit. Frankfurt am Main: Fischer.
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Fachverband Traumapädagogik e. V. (o. J.). Ziele des Fachverbands Traumapädagogik. https://www.
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traumapaedagogik-ztp.de/fachverband-traumapaedagogik/#:~:text=%E2 %80 %9EDer%20
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Fachverband%20Traumap%C3%A4dagogik%20hat%20sich,verschiedenen%20p%C3%A4dagogischen%20Arbeitsfelder%20zu%20tragen. (Abruf 09.01.2025).
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Expert:innenrat des Fachverbandes Traumapädagogik (2023): Wir sind immer alles. Über Expert:innenschaft. Beitrag Fachtag des Fachverbandes 2023. www.wilmaweiss.de (Abruf 15.02.2025).
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