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Hochuli Freund
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31.7.17 S. 191
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Fallbesprechungs-Materialien
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Strukturierungshilfen für effektive Fallbesprechungen gemäss Kooperativer Prozessgestaltung
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Ursula Hochuli Freund
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In der beruflichen Praxis braucht es Gefässe für den fachlichen Austausch, u. a.
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solche für den Austausch über die Gestaltung der Fallarbeit. Fallbesprechungen
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dienen dazu, eine inhaltliche Auseinandersetzung über Fälle zu führen, neue Interventionsmöglichkeiten in komplexen Fällen zu entwickeln und die Arbeit auf
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der Fachebene zu koordinieren.
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Zunächst werden die verschiedenen Typen und Formen von Fallbesprechungen skizziert. Neben einer geeigneten äusseren Struktur bedürfen Fallbesprechungen v. a. auch einer geeigneten inneren Strukturierung. Es braucht methodisches Werkzeug zur Moderation von Fallbesprechungen, damit der gemeinsame
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Austausch über Fälle effektiv ist, die zur Verfügung stehende Zeit also zielgerichtet und effizient genutzt wird, um auf der Basis von Fallverstehen zielgerichtete
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neue Problemlösungen zu erarbeiten. Das zweite, umfangreiche Kapitel enthält
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deshalb Materialien für die Strukturierung von Fallbesprechungen vor dem Hintergrund des Konzepts Kooperative Prozessgestaltung (KPG) mit Leitfäden, Methodenvorschlägen und Fragemöglichkeiten.
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Fallbesprechungen: Was – wozu – wann – wie?
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Was ist eine Fallbesprechung, und wozu braucht es sie? Das soll zunächst geklärt werden, danach wird ein Überblick gegeben über die unterschiedlichen
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Formen von Fallbesprechungen.
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1.1
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Fall und Fallbesprechung
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Was ist ein ›Fall‹? Fälle sind Situationen, in denen Professionelle der Sozialen
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Arbeit grundsätzlich (auch) zuständig sind und die Frage aufwerfen: »Was ist
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zu tun?« Der Fall wird dadurch zum Fall (für die Soziale Arbeit1), indem sich
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Sozialpädagogen oder Sozialarbeiterinnen mit ihm beschäftigen, ihn bearbeiten.
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Entgegen dem Alltagssprachgebrauch sind mit ›Fall‹ also nicht einzelne Adres1 Ein Fall bestimmt sich immer auch im Verhältnis zu anderen Berufen und Professionen.
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