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Erfahrungen einer Spezialberatungsstelle in Stockholm
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das Kind. Sie hat Schuldgefühle wegen ihrer Fehler als Mutter. Eigene traumatisierende Erlebnisse aus ihrer Kindheit werden wachgerufen. Wir geben
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ihr den Raum, über ihr Verhältnis zu ihren eigenen Eltern zu sprechen, aber
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auch über die Beziehung des Mannes zur Ursprungsfamilie. Sie versucht, den
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komplexen Zusammenhang, dessen Teil sie gewesen ist, zu verstehen.
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Sofern die Mutter zeitgleich einen individualtherapeutischen Kontakt in
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einer anderen Einrichtung wahrnimmt, wird das Gespräch mehr auf ihre Elternrolle gelenkt. Wir helfen ihr, ihre Autorität gegenüber den Kindern wiederzugewinnen und geben ihr viel Raum über die Bedürfnisse, Wünsche,
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Erwartungen jedes einzelnen Kindes, die Ausbrüche und das Verhalten zu
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reden, mit dem die Kinder Ausdauer und Grenzen der Mutter auszutesten
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versuchen. Die Mutter erhält das notwendige Werkzeug, um den Kindern aktiv zuzuhören und bei der Formulierung eigener Gefühle und Bedürfnisse
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unterstützen zu können. Sie erhält Hilfe, Ich-Botschaften wahrzunehmen und
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zu formulieren, Grenzen, ausgehend von den eigenen Regeln und Bedürfnissen, zu setzen, und wird dabei unterstützt, Kränkungen durch die Kinder zu
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verhindern, ohne diese dabei selbst zu kränken. Aktives Zuhören und IchBotschaften sind ihre Werkzeuge zur Lösung von Konflikten mit den Kindern
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- ohne Gewalt und ohne Drohungen.
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Die Arbeit mit der Familie
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Der dritte Schritt besteht in der Wiedervereinigung von Mutter und Kind in
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einem Raum. Die Mutter und die Therapeutin teilen all das mit, was für das
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Kind wichtig sein könnte bzw. Mutter und Therapeutin besprochen haben,
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z.B. die Pläne der Mutter für die nahe Zukunft, wie ihre Sicherheit geregelt
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wird, was mit dem Vater geschieht, welche Hilfe der Vater erhalten kann. Für
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die Kinder ist die Entlastung von Gefühlen der Verantwortung und der Sorge
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um die Eltern und sich selbst von besonderer Wichtigkeit. Sie stellen Fragen,
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von denen sie glauben, dass die Mutter diese Fragen nun hören und beantworten mag. Mitunter möchten sie auch nur über etwas sprechen, das nichts
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mit den gemeinsamen schweren Erfahrungen zu tun hat. Oftmals wollen die
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Kinder der Mutter aber auch ihre Zeichnungen zeigen und von ihrem Spiel
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im Sandkasten berichten. Auf diese Weise können sie der Mutter von ihren
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Erlebnissen erzählen, gleichzeitig aber auch ihre Fähigkeiten zeigen und diese bestätigt bekommen. Die Mütter verstehen dies und bestätigen ihr Kind in
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dem Gezeigten, ohne interpretierende Fragen zu stellen.
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Sobald das Kind sicherer im Umgang mit der Therapeutin geworden ist
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und erkennt, dass der Mutter geholfen wird und sie in ihrer Fürsorgefähigkeit gestärkt wurde, stellt das Kind auch schwierigere Fragen. Ältere Kinder
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fragen, warum die Mutter geschlagen wurde, warum sie gelogen hat, z.B. dass
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sie die Treppe heruntergefallen sei und nicht zur Arbeit gehen könne, warum
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sie nichts unternommen hat. Kleinere und unsichere Kinder benötigen bei der
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