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6.6 Prävention und Resilienzförderung
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hatten, ein deutlicher Rückgang. Der Gesamteffekt der Präventionsmaßnahmen war
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statistisch hoch signifikant.
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Bei den Vergleichen der verschiedenen Trainingsbedingungen mit ihren jeweiligen Kontrollgruppen zeigte sich ein ähnliches Muster wie beim Gesamtvergleich.
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Die Kinder der trainierten Gruppen hatten nach Absolvierung der Programme
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weniger Verhaltensprobleme, die Kinder der Kontrollgruppen dagegen etwas mehr.
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Beim Kindertraining des sozialen Problemlösens war der Effekt signifikant, beim
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Elterntraining tendenziell signifikant und beim kombinierten Training hoch signifikant. Das heißt, dass der deutlichste Effekt bei der Kombination von Elternund Kinderprogramm vorlag« (ebd., S. 16).
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Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen
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(Fröhlich-Gildhoff, Rönnau-Böse & Dörner 2021, Rönnau-Böse 2013)
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Im Zentrum für Kinder- und Jugendforschung der EH Freiburg wurden in den
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letzten Jahren mehrere multimodale Programme zur Förderung der Resilienz im
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Setting Kindertageseinrichtung realisiert, die die Erkenntnisse der Präventionsforschung und der Resilienzforschung praktisch umsetzten.
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Dieses Präventionskonzept ist das bisher einzige Modell in Kindertageseinrichtungen, das auf vier Ebenen ansetzt: Neben der Förderung der Kinder und der
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Unterstützung der Erziehungskompetenz der Eltern werden die pädagogischen
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Fachkräfte in die Arbeit mit einbezogen und das soziale Umfeld um die Kindertageseinrichtung wird berücksichtigt. Das Ziel des Projekts bestand darin, Kindern
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präventiv unterschiedliche Wege aufzuzeigen, wie sie Belastungen in einer entwicklungsförderlichen Weise bewältigen und diese meistern können. Die Kindertagesstätten – und die dort tätigen Fachkräfte – wurden qualifiziert, offene Anlaufstellen für Familien zu sein, gezielte Angebote für Kinder und ihre
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Bezugspersonen zu machen und Vernetzungsprozesse kontinuierlich zu gestalten.
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Dabei sollte die Kindertageseinrichtung sowohl selbst gezielte Aktivitäten zur Resilienzförderung initiieren und realisieren als auch koordinierende Funktionen im
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Stadtteil entwickeln (c Abb. 6.5).
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Angebote für die pädagogischen Fachkräfte: Fortbildungen und
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Fallberatung
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Die Pädagogen der Projektkindertageseinrichtungen nahmen insgesamt an sechs
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halbtägigen Fortbildungseinheiten teil. In den Fortbildungen wurde der Grundgedanke der Resilienzförderung vermittelt und die Erzieher wurden dazu qualifiziert,
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das Programm zur Resilienzförderung mit den Kindern (PRiK, Fröhlich-Gildhoff,
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Rönnau-Böse & Dörner, 2021) und den Eltern (Elternkurse, Elternsprechstunden,
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s. u.) durchzuführen. Auch die Vernetzungsarbeit war Gegenstand der Fortbildungen.
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Zusätzlich wurden regelmäßige, vierwöchentliche kind- oder familienzentrierte
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Besprechungen zumeist mit dem gesamten Team einer Einrichtung durchgeführt.
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An diesen Besprechungen, die das Ziel hatten, kindbezogen einen ressourcenori291
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