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6.1 Frühe Hilfen
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S. 78), der von der Interdisziplinarität bestimmt wird. Wichtig hierbei ist laut Speck,
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dass Frühförderung eine breite Methodenvielfalt und umfassende Angebote bereit
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halten kann. Hierbei geht es Speck darum, das Spektrum von einzelnen Integrations- und Wahrnehmungstrainings bis zur Familientherapie anbieten zu können.
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Dabei ist es zweitrangig, welche Berufsgruppe die Förderung eines Kindes übernehmen wird.
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Ziel ist es, in der Therapie ein Erreichen der nächst höheren Entwicklungsstufe zu
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erlangen oder bei progredienten Erkrankungen der möglichst lange Erhalt des bestehenden Entwicklungsstandes. Wichtig bei allen Therapien ist das Stärken der
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emotionalen Sicherheit des Kindes, das Ermöglichen von neuen Erfahrungsspielräumen für das Kind, seine Motivation zu erwecken und sein Wohlbefinden zu
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unterstützen.
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Ganzheitliche Beratung und Begleitung der Bezugspersonen
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Ein wichtiges Merkmal der ganzheitlichen Frühförderung ist es, Familien größere
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Erfahrungsspielräume zu bieten und ihre emotionale Sicherheit zu stärken. Hierbei
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geht es um eine umfassende Gesamtanalyse des Zustandes der Familie.
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Dies kann auch heißen, dass die Entwicklungsförderung des Kindes zu Gunsten
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einer Stabilisierung der elterlichen Kompetenz in bestimmten Phasen der Beratung
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zurücktritt. Ist es möglich, die Familie im Umgang mit ihrem Kind zu stärken und
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dadurch ein adäquates Entwicklungsumfeld zu schaffen, bestehen langfristigere
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Erfolgsaussichten als bei einer nur punktuellen Förderung des Kindes.
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Beratungsformen
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Speck spricht hier von einer indirekten (impliziten), die Kindförderung begleitenden Form, sowie von einer direkten (expliziten) Form eigener Gespräche und allgemeiner Beratung (Speck 2003, S. 460).
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Steinebach (1997, S. 15 ff) hat die verschiedenen Ebenen der Beratung in der
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Frühförderung wie folgt unterteilt:
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• Elternberatung (konkrete Information über Mittel und Ziele der Förderung und
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Absprachen über Ergänzungen durch die Eltern)
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• Erziehungsberatung (Reflexion von erziehungsbezogenen Einstellungen und
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Erziehungsverhalten bei bestehenden sekundären Verhaltensproblemen)
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• Entwicklungsberatung (Information über Entwicklungsnormen und die Reflexion elterlicher Erwartungen bezüglich der Entwicklung)
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• Familienberatung (Reflektion des Familiensystems im Sinne eines Teams, das
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verschiedene Krisen konstruktiv zu meistern hat)
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• Familientherapie (strukturelle, strategische und systemische)
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Aus eigener Erfahrung soll ergänzt werden, dass die Form einer gruppenbezogenen
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Elternarbeit ein wichtiger Baustein im umfassenden Frühförderangebot ist. Die
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Erfahrungen von Familien mit ähnlichen Lebensumständen und die fachliche Be235
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