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5 Spezifische Formen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen
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des Smartphones (in Stunden täglich) signifikant mit schlechteren Studienleistungen und höherer Angst zusammenhängt (Lepp et al., 2014). Einer Studie von Barr et
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al. (2015) zufolge nimmt die Genauigkeit des Denkens mit der Häufigkeit der
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Nutzung des Smartphones ab: Smartphones führen demnach dazu, dass die Unlust/
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Unfähigkeit zum Nachdenken zunimmt, da die Untersuchten sich auf ihr Smartphone verlassen. In einer Zusammenfassung der Analyse von Studien aus den letzten
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zehn Jahren zum Zusammenhang zwischen extensiver Nutzung digitaler Medien
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und psychopathologischen Symptomen kommen Müller & Scherer (2022, S. 345)
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zu dem Schluss: »Insgesamt zeigt sich, dass eine übermäßige Internetnutzung abträglich für die Entwicklung junger Menschen sein kann. Dies äußert sich durch
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erhöhte internalisierende Symptome, kognitive Einschränkungen sowie erhöhte
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Auftretensraten von Internetnutzungsstörungen unter Jugendlichen«. Allerdings
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zeigen die meisten Studien zumeist korrelative Zusammenhänge auf (weitere
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Übersicht: te Wildt, 2004); für Wirkungsanalysen bedarf es Langzeituntersuchungen, die gegenwärtig noch nicht vorliegen.
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Zum Hintergrund der Störungen sind die Ergebnisse eines systematischen Reviews von Diers-Hirche et al. (2021, S.989 f) interessant, die zu dem Schluss kommen, »dass Bindungsstörungen bei der internetbezogenen Störung allgemein sowie
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bei dreispezifischen Varianten – Computerspiel-Typ, Online-Sex-Typ und SozialerNetzwerk-Typ – eine Rolle spielen. … Es wird angenommen, dass – wie bei anderen
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Suchterkrankungen auch – eine internetbezogene Störung unter anderem auf ein
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Fehlen früher Halt und Sicherheit gebender Bindungserfahrungen zurückgeht«.
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Therapiemöglichkeiten
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Computer-Spielsucht hat unter dem Oberbegriff der nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten schon länger Beachtung in der wissenschaftlichen Diskussion gefunden, der Bereich der Internet- (und Smartphone‐) Abhängigkeit ist relativ neu.
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Zusammenfassend konstatiert teWildt (2009, S. 274), dass »bisher keine evidenzbasierten Therapieempfehlungen gegeben werden [können]«. In einer Bestandsaufnahme von Petersen und Thomasius (2010), die Behandlungsangebote für Internet- und Computerspielsüchtige in Deutschland untersuchten, ergab sich, dass
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vor allem verhaltenstherapeutische und systemische Interventionsansätze zu finden
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sind. Zudem zeigte sich auch hierbei, dass in den verschiedenen Einrichtungen
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unterschiedliche Störungsverständnisse vorherrschen, was dazu führt, dass sowohl
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in Diagnostik, als auch in der Intervention sehr heterogene Verfahren eingesetzt
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werden. Lindenberg & Holtmann (2022, S. 2) konstatieren: »Die psychotherapeutische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit diesem
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Störungsbild, die mittlerweile einen substanziellen Anteil der ambulanten Versorgung ausmachen, ist herausfordernd«. Das Verstehen dem Prozess der Abhängigkeit
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zu Grunde liegenden Psychodynamik kann dabei helfen eine Distanz zu dieser zu
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finden und eine Bewegung von der virtuellen in die reale Welt zu fördern.
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Laut Mann (2014) unter Bezugnahme auf Leménager et al. (2014) sollten die
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Hauptziele der Behandlung bei Internet- und Computerspielsucht in den folgenden
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vier Punkten liegen: (1) »Abstinenz von problematischem Verhalten bzw. Redu224
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