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5.3 Komplexe Auffälligkeiten
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Tab. 5.13: Überblick über Organisationen und Prinzipien der Drogenhilfe (aus: Hans Joachim Jungblut, Drogenhilfe; © 2004 Beltz Juventa in der Verlagsgruppe Beltz •
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Weinheim Basel; mit freundlicher Genehmigung von Joachim Jungblut) – Fortsetzung
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Zur Systematik der Drogenhilfe
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Organisation
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Interaktion
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• Methodik der rekonstruktiven SozialpädPrävention und Information
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agogik
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Ambulante Betreuungen
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• Sozialpädagogische Beratung
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Therapievermittlung
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Psychosoziale Unterstützung für Substituierte
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• Soforthilfe für Drogenabhängige
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• Zeugnisverweigerungsrecht
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• Finanzierung der ambulanten Drogenhilfe
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Wege zu einer lebensweltorientierten Drogenberatung
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Stationäre Langzeittherapie zur Wiederherstellung einer abstinenten Lebensführung
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Organisation
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Interaktion
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• Einzeltherapie
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• Gruppentherapie
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Stationäre Entzugsbehandlung
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Stationäre Entwöhnungsbehandlung
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Stationäre Nachsorge
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Finanzierung der stationären Drogentherapie
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Wege zu einer lebensweltorientierten Drogentherapie
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Diese verschiedenen Behandlungsebenen machen deutlich, dass auch in diesem Fall
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nur ein multimethodales Vorgehen – oft unter koordinierter Einbeziehung mehrerer Institutionen bzw. Fachkräfte – sinnvoll und nötig ist. Auch ist ein strukturiertes Vorgehen oftmals unter Einbezug eines stationären Settings nötig. Eine besondere Bedeutung hat die Arbeit mit den Bezugspersonen. In vielen Fällen ist es
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sinnvoll, Jugendhilfemaßnahmen begleitend zur therapeutischen Behandlung –
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oder auch als Vorläufer – zu leisten.
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Thomasius (2006) beschreibt Behandlungserfolge: Dabei ist die »Haltequote – als
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Maß für eine regulär beendete Therapie – als bester Indikator für langfristigen
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Erfolg« anzusehen. »Speziell bei jugendlichen Patienten liegen die internationalen
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Haltequoten über alle Behandlungsformen hinweg bei 60–65 % (Williams et
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al. 2000) (…). In jüngeren Sekundäranalysen ergeben sich international für familienbasierte Therapien mit drogenmissbrauchenden Jugendlichen bei Behandlungsende Abstinenzquoten von 54–73 %. Ein-Jahres-Katamnesen zeigen eine Abstinenzquote von 38 % (nach Wiliams et al. 2000)« (ebd., S. 29).
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