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5.2 Externalisierende Auffälligkeiten
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Zusätzlich sind Selbstinstruktionstrainings (Lauth & Schlottke 1995; Krowatschek
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2001) zur Verbesserung der Selbststeuerungsfähigkeit bzw. Impulskontrolle empfehlenswert.
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Für die psychotherapeutische Arbeit mit dem Kind werden einerseits verhaltenstherapeutische Programme empfohlen (z. B. Therapieprogramm für Kinder mit
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hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten, THOP von Döpfner et
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al. 2002, oder das Programm von Krowatschek 2001).
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Streeck-Fischer beschreibt Grundprinzipien einer entwicklungs- und psychodynamisch orientierten Therapie, die vor allen Dingen im Hier und Jetzt arbeitet und
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das Kind beim Aufbau von Regulierungsvorgängen unterstützt. Kinder »brauchen
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ein Beziehungs- und Entwicklungsangebot durch einen Therapeuten, der unbefriedigt gebliebene und arretierte Entwicklungsbedürfnisse (…) empathisch und/
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oder komplementär anerkennt und den Auf- und Ausbau einer Welt ohne bedrohliche Erfahrungen unterstützt. Strukturelle Entwicklung beruht ausschließlich
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auf dem Gebrauch des Therapeuten als einem neuen Entwicklungsobjekt (…). Es
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geht darum, dem Kind seine Handlungen, sein Verhalten, seine nicht ausgedrückten
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Gefühle zu spiegeln [bzw. zu mentalisieren]« (Streeck-Fischer 2006a, S. 87 f).
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Aus einer Reihe unterschiedlicher Konzepte, die »Anregungen für den Alltag mit
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Kindern, deren Aufmerksamkeit in besonderer Weise unterstützt werden muss«
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bieten, hat Fink (2004) eine praxisbezogene Auflistung erstellt:
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• »Kinder nicht nur verbal ansprechen, sondern Blick- und Körperkontakt herstellen.
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• Handlungsabläufe strukturieren und diese visuell darstellen.
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• Situationen vorplanen.
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• Konflikte benennen und Lösungen vereinbaren.
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• Klare und überschaubare Regeln vereinbaren.
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• Bewegungen erlauben und einplanen (z. B. arbeiten auf dem Sitzball, Mandala
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malen).
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• Schokoladenseiten der Kinder beachten und fördern.
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• Anreize und Belohnungen für kurze Sequenzen schaffen.
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• Bewegungs- und Freiräume schaffen.
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• Überforderungen vermeiden.
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• Rituale einführen.
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• Wechsel von selbst- und fremdbestimmten Handlungen.
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• Regelmäßiges und häufiges Feedback« (ebd., S. 119).
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Zusammenarbeit mit den Eltern
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Bei der Zusammenarbeit mit den Eltern ist es zunächst wichtig, diese aufzuklären
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und zu entlasten. Sie benötigen dann Hinweise,
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• wie ein strukturierter Tagesablauf zu gestalten ist, wie und in welcher Weise
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konsequentes Verhalten zu realisieren ist,
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