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5 Spezifische Formen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen
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Lebensgeschichte
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- Familienstruktur
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- Leistungsanforderungen
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- mögl. Traumaerfahrungen
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- Bedeutung des Essens in
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der Familie
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Entwicklungsaufgaben
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im Jugendalter
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• Geschlechtsidentität
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• Autonomie
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Selbstwert
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Unsicherheit
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(Un-)Zufriedenheit
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mit sich
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Drohender
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Kontrollverlust
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Gesellschaftliche
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Ideale/ Vorgaben
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(Schönheitsideal)
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Verunsicherung/ Störung
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in der Körperwahrnehmung
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Versuch des
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Kontrollgewinns
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über Gewichtskontrolle
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Erlebte
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unerwünschte
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Gewichtszunahme
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!Sekundäre somatische Veränderung durch Fehlernährung
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!Sekundäre psychische Veränderungen (Fixierung auf
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Gewicht/Essen, falsche Körperwahrnehmung)
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Abb. 5.5: Kreislauf der Entstehung und Verfestigung von Anorexie und Bulimie
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Die Patientinnen versuchen, generalisierte Kontrolle zu gewinnen über die Kontrolle des eigenen Gewichtes. Dadurch kommt es zum einen zur Fehlernährung und
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sekundären somatischen Veränderungen, zum anderen aber auch zu sekundären
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psychischen Veränderungen und zu Verstärkungen (zum Beispiel der unrealistischen Körperwahrnehmung) und einer weiteren zwanghaften Fixierung auf das
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Körpergewicht. So wird die erhoffte Kontrolle nicht erlangt und eine (oftmals unrealistisch) erlebte und unerwünschte Gewichtszunahme erzielt. Der drohende
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Kontrollverlust wird verschärft und der Kreislauf setzt sich fort.
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Eine zusammenfassende Aufstellung der »Risikofaktoren für Anorexia und Bulimia nervosa« geben Herpertz-Dahlmann et al. (2005, S. 255, in Anlehnung an
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Fairburn und Harrison 2003):
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Allgemein
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• Weibliches Geschlecht
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• Adoleszenz und frühes Erwachsenenalter
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• Westliche Kultur
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Individuelle Faktoren
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Familienanamnese
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