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5.1 Internalisierende Auffälligkeiten
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jugendlichen Mädchen (15 bis 24 Jahre) seit den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts angestiegen ist« (ebd., S. 250).
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Eine lange Zeit beobachtete Steigerung der Adipositas-Zahlen (z. B. Franke 2001)
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konnte in der jüngsten KiGGS-Studie nicht weiter bestätigt werden (s. o.).
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Für die Adipositas scheint es darüber hinaus deutliche Zusammenhänge zur familiären Situation zu geben: Die Kinder entstammen häufig einem »adipösen Elternhaus« (Caviezel et al. 1992; Guillaume et al. 1995). Das Risiko eines Kindes,
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übergewichtig zu werden, steigt proportional zur Zahl der übergewichtigen Familienmitglieder und deren Grad des Übergewichtes an (Whitaker et al. 1997).
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Komorbidität
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Alle drei Störungen sind verbunden mit einer Reihe körperlicher Begleiterscheinungen und Sekundärfolgen, wie zum Beispiel Blutbildveränderungen, hormonellen Veränderungen. Bei der Bulimie kommt es in Folge des häufigen Erbrechens
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zu einer Veränderung des Säure-Basen-Haushalts oder zu chronischen Verätzungen
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und Zahnschäden. Herpertz-Dahlmann et al. (2005) haben auf Langzeitfolgen
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durch eine »Verminderung der Knochendichte und -masse« hingewiesen, die »bei
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mehr als 90 % der anorektischen Patienten vorkommt« (ebd., S. 252); auf die körperlichen Folgen der Adipositas wurde schon hingewiesen.
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Als Komorbiditäten auf psychischer Ebene wurden insbesondere Depressionen
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festgestellt, ohne dass hierzu klare bzw. eindeutige Zahlen aus Studien vorliegen.
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Bei der Anorexie treten häufig Komorbiditäten »mit anderen psychischen Erkrankungen, vor allem mit Depressionen, Angststörungen oder Zwangserkrankungen (auf) […]. Ferner findet sich eine erhöhte Rate an Persönlichkeitsstörungen« (Zeeck et al., 2020, S. 67). Die Komorbidität mit Depression liegt zwischen
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31 % und 89 %, »etwa zwei Drittel der Patientinnen mit einer Anorexia nervosa
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weisen komorbid mindestens eine Angststörung (in erster Linie Soziale Phobie) auf«
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(ebd.).
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Verlauf
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Aufgrund der sekundären körperlichen Störungen besteht eine große Gefahr für
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chronische Erkrankungen. Insgesamt ergibt sich ein »sehr heterogenes Bild der
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Therapie- und Katamnesestudien« (Franke 2001, S. 387). Franke (ebd.) führt folgende Daten – immer unter o. g. Vorbehalt zu betrachten – an:
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Anorexie
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• 20 % aller Frauen werden ohne professionelle Hilfe geheilt.
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• Bei 30 % erfolgt eine Heilung mit professioneller Hilfe.
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• Bei 30 % zeigt sich eine erhebliche Verbesserung mit Psychotherapie.
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