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5 Spezifische Formen von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen
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Weiterhin ist die Fähigkeit zur Emotionsregulation und zur Selbstberuhigung im
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Vergleich zu nicht-ängstlichen Kindern eingeschränkter – aber auch dies kann aus
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fehlenden Kontrollerfahrungen herrühren.
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Lieb & Müller (2002) merken allerdings kritisch an, dass »kognitive Modelle in
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der Erklärung der Störungsentwicklung [zu] einem Zeitpunkt an[setzen], zu welchem bereits eine Komponente der Störung (dysfunktionale Gedanken oder soziale
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Angst) vorhanden ist. Sie leisten daher hauptsächlich einen Beitrag zur Erklärung
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von Aufrechterhaltung bzw. Verschlimmerung der Störung. Entsprechend lassen
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Befunde zur Verzerrung in der Wahrnehmung und in der kognitiven Verarbeitung
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bei Personen mit sozialer Phobie offen, ob es sich bei diesen Verzerrungen um
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Risikofaktoren oder Merkmale der sozialen Phobie selbst handelt« (ebd., S. 48).
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Insgesamt entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf (c Abb. 5.3).
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Auftreten von
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Angst
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(physiologisch,
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kognitiv,
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Verhalten)
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Neue oder schon
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angstbesetzte
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Situation
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Gefühl von
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Kontrolleinschränkung
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und Inkompetenz
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bleibt/wird verstärkt
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Überforderung;
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Gefühl, Situation
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nicht bewältigen
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zu können
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Beruhigung
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= positive Verstärkung
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Dis-Stress,
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hohe Erregung
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Rückgang
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der Erregung
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Rückzug
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(nicht: Einfordern
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sozialer Unterstützung)
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Abb. 5.3: Kreislauf der Verstärkung von übermäßiger Angst
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Die Ursachen der Angststörungen im Kindes- und Jugendalter werden von Petermann et al. (2002b, S. 256) in einem multikausalen Entwicklungsmodell noch
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einmal zusammengefasst (c Abb. 5.4):
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