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5.1 Internalisierende Auffälligkeiten
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Eltern:
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Ereignisse und Situationen
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werden gehäuft als bedrohlich
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eingestuft
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Eltern:
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Vermeidende Problemlösestrategien werden bevorzugt
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Eltern:
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Überkontrollierendes,
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-behütendes und
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beschützendes Verhalten
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Kind:
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Mangel an eigenen Erfahrungen
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mit sozial kompetentem Verhalten
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Eltern
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erleben ihr
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Kind als
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ängstlich und
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hilflos
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Kind:
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Effektive Problemlösestrategien
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werden nicht entwickelt
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Abb. 5.2: Mangelnde Erziehungskompetenzen verhindern kindliche Problemlösestrategien (aus: Petermann, 2002a; mit freundlicher Genehmigung des Hogrefe Verlags)
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eingeschränkt« (Melfsin 2002, S. 269). La Greca (2001) stellt fest, dass vor allen
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Dingen negative, abwertende Erfahrungen im Zusammenhang mit der Peer-Group
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und Ausgeschlossen-Sein zu Ängsten führen, die sich dann allgemein auf die Interaktion mit anderen Menschen beziehen; es entsteht so ein Teufelskreis: Die soziale
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Angst verhindert, dass Jugendliche und Kinder positive Peer-Group Erfahrungen
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machen können.
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Psychologische Faktoren
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Eine wichtige Rolle bei der Entstehung oder zumindest Verstärkung der Angst
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spielen Informationsverarbeitungsprozesse. Ängstliche Kinder haben »die Neigung
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ihre Aufmerksamkeit selektiv auf bedrohliche Signale zu richten (…)« oder sie
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haben »die Neigung, mehrdeutige Situationen eher als bedrohlich zu interpretieren«
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(Essau 2014, S. 191).
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Ängstliche Kinder und Jugendliche haben auch eher negative soziale Erwartungen und sie nehmen sich als weniger kompetent wahr. Ihre Selbstaufmerksamkeit
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bezieht sich eher auf negative Gedanken (Chamsky & Kendall 1997). Oftmals
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spielen »irrationale Gedanken« eine Rolle wie z. B. übertriebene Sorgen und Befürchtungen.
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Ängstliche Kinder und Jugendliche erleben viele Situationen eher als unvorhersehbar und unkontrollierbar und haben keine angemessenen Kontrollerwartungen
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aufgebaut (vgl. Petermann et al. 2002b, S. 252).
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