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5.1 Internalisierende Auffälligkeiten
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niken werden im Sinne einer multimodalen Behandlung meistens miteinander
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kombiniert« (ebd., S. 312). Möglichkeiten sind u. a.:
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• Gezieltes Ermöglichen von positiven Selbstwirksamkeitserfahrungen durch die
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»Organisation« von Erfolgen (im Sinne »aktiver Hilfe bei der Problembewältigung«, Grawe 1998) sowie den »Aufbau und die Förderung angenehmer Aktivitäten« (Groen et al. 2004, S. 476).
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• Aktive Unterstützung bei der Selbstregulation z. B. durch Übungen zur Verbesserung der Selbstwahrnehmung, zur Etablierung von stützenden Selbstinstruktionen (»Filter« beim Auftauchen negativer Emotionen, die das Selbst zu überfluten drohen) und zur Aufmerksamkeitszentrierung auf positive Emotionen;
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Essau & Petermann (2002) schlagen das Konzept einer »Selbstkontrolltherapie«
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vor.
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• Direktes Arbeiten an den selbstabwertenden Kognitionen, »negativen Denkstilen« und »irrationalen Überzeugungen«, wie z. B. dem typischen »Schwarz-WeißDenken« (hierzu finden sich eine Reihe von Interventionsmöglichkeiten bei
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Groen & Petermann 2011, S. 159 ff., sowie Schulte-Körne & Greimel, 2023) sowie
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an der Veränderung des Attributionsstils.
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• Unterstützung beim Aufbau von Bewältigungskompetenzen, d. h. vor allem von
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sozialen Kompetenzen, durch genaue Situationsanalysen und -vorbereitungen,
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Rollenspiele u. ä. (vgl. hierzu auch: Groen & Petermann 2011). Für Essau &
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Petermann (2002, S. 313) zählt zum »Training sozialer Fertigkeiten« insbesondere
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»Negative Selbstbehauptung (der Patient wird darin trainiert, entweder Ansprüche anderer zurückzuweisen oder Kompromisse zu verhandeln und zu finden),
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Positive Selbstbehauptung (Patienten lernen, positive Gefühle anderen gegenüber auszudrücken) und Konversationsfertigkeiten (Patienten lernen, wie sie ein
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Gespräch beginnen, fortsetzen und beenden können, wie sie Fragen stellen und
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eine angemessene Selbstöffnung praktizieren können)«.
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• Ergänzend zur Einzeltherapie kann es sinnvoll sein, mehr oder weniger strukturierte gruppentherapeutische Interventionen anzubieten und durchzuführen. Im
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geschützten Rahmen der Gruppensituation lassen sich insbesondere soziale
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Kompetenzen direkter einüben; die Ebene der « Peer-Group« bietet zusätzliche
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Möglichkeiten der Rückmeldung, des Abgleichs von Wahrnehmungen und Kognitionen sowie des Modell-Lernens (Beispiele für Gruppenprogramme finden
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sich bei Pössel-und Hautzinger (2022) sowie Groen & Petermann (2011).
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c) Arbeiten mit dem sozialen Umfeld
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In die Therapie mit Kindern und Jugendlichen ist sinnvoller Weise das soziale
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Umfeld miteinzubeziehen. Dies betrifft zum einen die Arbeit mit den direkten
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Bezugspersonen, i. d. R. die Eltern, aber auch das weitere Umfeld, z. B. Lehrer oder
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Erzieher.
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Dabei geht es darum, dysfunktionale familiäre Interaktionsstile zu verändern, die
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Rolle des Kindes in der Familie zu reflektieren und eine ebenso autonomiegewährende wie stützende Beziehungsgestaltung zu fördern (allgemeinere Information
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c Kap. 6.5.1).
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