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4 Diagnostik und Indikationsstellung
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geprüft werden, ob die vorgeschlagenen Unterstützungsmöglichkeiten und -angebote von den Betroffenen auch angenommen werden können. Möglicherweise
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erfolgt ein Verweis an andere Institutionen oder Dienste.
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6. Regelmäßige, wiederum partizipative Überprüfung des pädagogischen/therapeutischen Handelns im Verlauf des Prozesses. Auch hierzu können wieder
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spezifische diagnostische Methoden (wie z. B. Testverfahren) eingesetzt werden.
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Schon hier wird deutlich, dass ein derartiger diagnostischer Prozess relativ aufwändig ist und Sorgfalt wie Energie von den Beteiligten erfordert. In ambulanten
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psychotherapeutischen Zusammenhängen stehen nach den zurzeit (2023) geltenden
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Regularien hierfür fünf sogenannte probatorische Sitzungen zur Verfügung. In der
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Regel findet dabei ein Erstgespräch mit dem Kind/Jugendlichen und seinen Bezugspersonen statt. Dann werden in zwei bis drei Sitzungen Informationen gesammelt, mindestens eine dieser Sitzungen sollte jeweils mit dem Kind bzw. den
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Bezugspersonen allein durchgeführt werden und in einer, den diagnostischen Prozess abschließenden Sitzung, sollte dann eine Entscheidung über das weitere Vorgehen getroffen werden.
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Einen Überblick über die Exploration der Eltern sowie Exploration des Kindes/
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Jugendlichen geben die folgenden Tabellen (c Tab. 4.1 und c Tab. 4.2):
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Tab. 4.1: Übersicht über die Leitlinien zur Exploration der Eltern (aus: Döpfner et al. 2000b,
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S. 99; mit freundlicher Genehmigung des Hogrefe Verlags)
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1. Vorstellungsanlass und aktuelle psychische Auffälligkeiten:
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• Vorstellungsanlass: Wer ist besorgt, warum, und warum wird gerade zu diesem Zeitpunkt Hilfe in Anspruch genommen? Einstellungen und Erwartungen hinsichtlich der
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Konsultation;
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• Einzelheiten der gegenwärtigen Problematik, einschließlich für jedes einzelne Problem: Dauer, Auftretenshäufigkeit und Intensität, Bedingungen, unter denen das
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Problem auftritt;
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• Konsequenzen der Problematik: Ausmaß der damit verbundenen Belastungen und
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Beeinträchtigungen sozialer, familiärer, kognitiver oder schulischer Funktionen, Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes;
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• Einstellungen zur Problematik: Eltern, Kind, Gleichaltrige und andere Personen;
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• Vorausgegangene Versuche, Hilfe zur Bewältigung des Problems zu erlangen.
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2. Praktische und formale Aspekte:
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• Dauer, Umfang und Zeit, Kosten, Vertraulichkeit;
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• Einverständnis, relevante Berichte vom Kindergarten, von der Schule, von anderen
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sozialen Einrichtungen, von Beratungsstellen oder anderen klinischen Einrichtungen
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einzuholen.
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3. Lebensgeschichtliche Entwicklung des Patienten und der Familie:
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