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2.1 Definition(sversuche)
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– können sich möglicherweise nur auf einen Lebensbereich beschränken und
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weniger dramatisch wirken. »Die Menge der von einem Kind hervorgebrachten
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Verhaltensweisen liefert ebenfalls Hinweise auf die Schwere der Beeinträchtigungen« (ebd.).
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6. Häufigkeit und Intensität von Symptomen; Situationsabhängigkeit
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Hier ist zu fragen »wie viele Bereiche des täglichen Lebens wie stark betroffen
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[sind]« (ebd., S. 91). Es sind genau die Umstände zu betrachten, ob dieses Verhalten z. B. nur in der Schule oder auch in anderen Zusammenhängen auftritt.
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7. Veränderungen im Verhalten des Kindes
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»Zu fragen ist, wie ungewöhnlich das beobachtete Verhalten für dieses Kind ist.
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Eine abrupte Verhaltensänderung, die nicht aus dem üblichen Entwicklungsverlauf zu erklären ist, sollte immer als Warnsignal gesehen werden« (ebd.).
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Im Unterschied zu diesen kategoriegeleiteten Perspektiven wird »in der Entwicklungswissenschaft (…) eine Störung (…) als Entwicklungsabweichung angesehen
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(…). Das Wechselspiel zwischen internalen und Umweltereignissen bestimmt,
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welcher Entwicklungspfad eingeschlagen wird. Störungen werden demnach nicht
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einfach als eine Abweichung nur zu einem bestimmten Zeitpunkt im Leben angesehen, sondern werden vielmehr als natürliche Folge spezifischer Entwicklungsphasen verstanden (…). Genauso, wie die normale Entwicklung ist die abweichende
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Entwicklung ein selbstorganisierendes Phänomen, dessen endgültiger Ausgang jedoch in einem bedeutenden Grad fehlorganisiert ist (Courchesne, Townsend &
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Chase 1995). Dadurch wird
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• die Ausbildung neuer Strukturen und Funktionen behindert,
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• das Formen anderer und später erscheinender Strukturen und Funktionen verzerrt,
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• die Konstruktion von sonst nicht auftretenden Strukturen und Funktionen ermöglicht und/oder
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• die Ausbildung und der Gebrauch vorher entstandener Strukturen und Funktionen begrenzt« (Petermann et al. 2004, S. 300 f).
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So können bestimmte Verhaltens- oder Entwicklungsauffälligkeiten als »Extremvarianten der normalen Variabilität« (ebd.) betrachtet werden.
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Dabei sind immer wieder die systemischen Zusammenhänge zu beachten: Die
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»Auffälligkeit« des Verhaltens wird dadurch sichtbar, dass das gezeigte Verhalten
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einer Person für diese oder/und andere zu einer Herausforderung wird: Das Verhalten wird als »störend«, »einschränkend«, »Leid erzeugend« etc. erlebt.
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2.1.3
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Seelische Erkrankung
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In den verschiedenen Klassifikationssystemen (s. u.), aber auch in der durch Verordnungen oder Gesetze geregelten »Behandlung« wird es als nötig empfunden,
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seelische Störungen bzw. seelische Erkrankungen zu definieren. Während aufgrund
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des Entwicklungsaspektes und der Umgebungsabhängigkeit, aber auch der »di19
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