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2.1 Definition(sversuche)
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Dichte
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Mittelwert MW
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-2s
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-1s
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1s
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2s
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Merkmalskennzeichen
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68%
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95,5%
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Abb. 2.1: Statistische Normalverteilung. Bei einer Normalverteilung liegen 68 % der Fälle
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im Bereich MW ± 1 s (Standardabweichung), 95,5 % der Fälle liegen im Bereich
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MW ± 2 s.
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terschiedlichen Situationen, in denen manches von Hans’ Störungen verständlich
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wird (als ›natürliche Reaktion‹ auf das aktuelle Verhalten seiner Schwester) oder in
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anderem Licht erscheint (als ›Signal für mehr Aufmerksamkeit‹ oder als ›Ablenken
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vom sich anbahnenden Streit von seinen Eltern‹)« (ebd., 61 f).
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Es wird also deutlich: Es ist schwierig, klare Kriterien für ein Abweichen von der
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Norm festzulegen und damit Verhaltensweisen als »auffällig« zu definieren. Daher
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sollen zwei Bezugssysteme hierfür beschrieben werden:
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2.1.2
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Kriterien für »Auffälligkeit« bzw. »Störung«
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Anhand der gängigen Klassifikationssysteme psychischer Störungen (s. u.) stellen
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Petermann et al. (2002a) fest, dass »nicht nur psychische Symptome an sich von
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Bedeutung [sind] für die Bestimmung, ob eine psychische Störung vorliegt oder
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nicht, sondern auch
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• die Stärke und Anzahl der Symptome,
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• die mit den Symptomen einhergehenden psychosozialen Beeinträchtigungen
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und Leistungsbeeinträchtigungen, die auch durch mögliche Ausgleichsprozesse
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nicht mehr verhindert werden können, sowie
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• die Dauer der Symptomatik, Verlaufskriterien, und deren Beeinträchtigungen«
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(ebd., S. 30 f).
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Petermann verdeutlicht dies nochmals in einer entwicklungsorientierten Perspektive anhand eines Beispiels »für normales und negatives Sozialverhalten«
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(c Tab. 2.1):
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