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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 280 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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Gisal Wnuk-Gette, Werner P. E. Wnuk und Gerlinde Fischer
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• Auseinandersetzung mit den Eigenanteilen bei kommunikativen
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Konflikten und die Aufarbeitung der damit verbundenen Frustrationen
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• Wahrnehmung und Veränderung störender Muster der Beziehung
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zwischen den Jugendlichen und ihren Eltern unter Einbeziehung der
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einzelnen Lebensvorstellungen
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• Einübung von situationsangemessenem, spontanem und flexiblem
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Handeln
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• Einfordern der Verantwortung und psychischen Präsenz der Eltern
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bzw. Sorgeberechtigten und/oder bisherigen Pflegepersonen gegenüber den Jugendlichen
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• vorhandene Kräfte und Ressourcen herauskristallisieren, nutzen,
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ausbauen und erweitern
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• Unterstützung zur Findung der eigenen Identität und der Stabilisierung des Selbstwertes
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• Entwicklung der Eigenständigkeit, Übernahme von Verantwortung
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gegenüber sich selbst, den Eltern, Geschwistern und Dritten
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• ein angemessener Umgang mit Institutionen und dem sozialen Umfeld
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• Entwicklung von beruflichen Perspektiven (Schulabschluss und Berufsausbildung)
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• Aufarbeitung der Geschichte der Herkunftsfamilie unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes und Kontextes.
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Unsere Erfahrung zeigt, dass die Wirksamkeit dieser Maßnahme
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durch die aktive Einbeziehung der Eltern effizienter ist als herkömmliche Modelle. Eltern und Jugendliche können sich in ihrer Unterschiedlichkeit erleben und spüren. Für Eltern und Jugendliche ist es
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wichtig, wieder wertvolle, positive Erfahrungen im Alltag zu erleben.
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Dies geschieht sehr häufig über gemeinsame handwerkliche und
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hauswirtschaftliche Tätigkeiten in der Wohngruppe, die von den
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Fachkräften in der Anfangszeit auch begleitet und moderiert werden.
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Die aktive Teilnahme der Eltern am Wohngruppenalltag wird immer in Bezug auf ihre Fähigkeiten geplant. So erleben sie sich schon
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nach kurzer Zeit wieder als kompetente Personen und Eltern, die sowohl von ihren eigenen als auch von anderen Kindern, den anderen
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Eltern und den Sozialarbeiterinnen als handelnde Personen geschätzt
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werden. Hier gibt es Parallelen zum Konzept der Systemischen Elternschulen.
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Wird nach einiger Zeit deutlich, dass eine Rückkehr in die Familie
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aus materiellen Gründen (z. B. wegen der Wohnverhältnisse) oder
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