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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 235 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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9. Sozialpädagogische Familienhilfe
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Nach 15 Monaten konnte die Familienhilfe erfolgreich abgeschlossen
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Die Familie wurde auch danach zu den regelmäßig stattfindenden
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Festen der AGFJ eingeladen. So blieb der Kontakt noch ein wenig bestehen. Es ist darüber hinaus für alle Familien nach Abschluss der
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Hilfe möglich, bei aktuellen Problemen ihre frühere Familienhelferin
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anzurufen, um telefonisch eine kurze Unterstützung zu erhalten. In
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der Regel wird dieses Angebot in angemessener Form genutzt, aber
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nicht ausgenutzt. Auch Frau Russell machte einige Male von diesem
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Angebot Gebrauch; das unterstützte den weiterlaufenden Konsolidierungsprozess des Familiensystems und gab den Familienhelferinnen
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die Möglichkeit, diesen »aus der Ferne« noch weiter mitzuverfolgen.
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5. Schlussbemerkung
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Die beschriebene Arbeitsweise erfordert gute und vielseitige Fachkompetenz, die Lust und Bereitschaft zur Team- und Ko-Arbeit. Ein
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hohes Maß an kollegialer Kompetenz und kollegialem Vertrauen, sowohl im Team als auch in der Beziehung der Familienhelferinnen mit
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den Kolleginnen vom Jugendamt und anderen Kooperationspartnern,
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ist eine prinzipielle Vorraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung
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unseres Handlungskonzeptes.
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Wenn diese Arbeitsweise gelingt, ist diese Hilfeform erheblich
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preiswerter und effektiver als herkömmliche und macht zudem viel
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Spaß. Das wiederum führt dazu, dass gut ausgebildete Fachkräfte diesem Arbeitsfeld langfristig erhalten bleiben, was aus unserer Sicht
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auch der Qualitätssicherung dient.
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