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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 185 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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7. Systemische Ansätze in der stationären Jugendhilfe
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• Welche Methoden sind in welcher Situation nötig, damit Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, Wünsche, Ängste im Hilfeprozess aktiviert,
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reflektiert und gegebenenfalls verändert werden können?
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• Was passt zu den Beteiligten? Wie lernen Sie am besten?
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• Wie kann Stagnation zugunsten von Dynamik überwunden werden?
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• Wie können erreichbare Ziele entwickelt werden?
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• Wie können Ressourcen nachhaltig und kreativ genutzt werden?
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In der jeweiligen Situation ist das Vertrauen der Sozialarbeiterin auf
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ihre Intuition ein wichtiges Element, da sie nicht nur die Umstrukturierung kognitiver Schemata bewirkt, sondern auch die für den Hilfeprozess notwendige Emotionalität aktiviert. Ohne sie sind kein Pacing
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(Ötsch u. Stahl 1997), keine Kreativität und damit keine neuen, ungewöhnlichen Lösungswege möglich.
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2.2.5 Leitfragen für das professionelle Handeln
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und seine Evaluation
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Bertsch (1995) hat für die Orientierung des professionellen Handelns
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und seine Evaluation einige Leitfragen (das »4K4P-Modell«) formuliert (Basis sind die oben genannten Bedingungen für kooperative
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Lernprozesse in der pädagogischen Praxis):
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• Kontakt: Wie gut bin ich an die Auftraggeberinnen angekoppelt? Was
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haben sie für ein emotionales und kognitives Repertoire? Welche Bedeutungen geben sie ihren Handlungen?
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• Kontrakt: Welche expliziten und impliziten Beziehungs- und Zielvereinbarungen gibt es mit den Auftraggeberinnen?
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• Kontext: Welche Dynamik herrscht im Umfeld? Wie ist die Bedeutungs- und Handlungswelt organisiert? Welche lösungsdienlichen
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und problemaufrechterhaltenden Bedingungen gibt es?
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• Kontent (Inhalt): Welche Themen werden im Unterstützungssystem
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besprochen und als Bezugspunkt der Interventionen definiert?
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• Prozess: Wie lassen sich die aktuelle Struktur und Dynamik der zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Auftraggeberinnen und
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Professionellen beschreiben?
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• Parallelprozess: Welche Hypothesen und Beobachtungen habe ich
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über parallele oder analoge Vorgänge in den Bezugssystemen (Mikrosystem Familie und Mesosysteme – vgl. Ritscher 2002a)?
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• Persönlicher Entwicklungsstand: Welche Entwicklungsaufgaben stehen für die Mitglieder des Adressatinnensystems an, welche für die
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Sozialarbeiterinnen? Welche Aufgaben innerhalb des Unterstützungssystems können alle Mitglieder zum gegebenen Zeitpunkt und
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