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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 69 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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3. Sozialräumliche Orientierung, Partiziption und Case Management in der Arbeit des ASD
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• Verwaltungsfachkraft: Sie protokolliert die Teamberatung, beteiligt
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sich aber nicht an ihr.
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Bereits vor der Teamberatung werden die jeweiligen Rollen in einem
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Teamordner festgehalten. Dies hat den Effekt, dass alle Sozialarbeiterinnen, auch wenn sie nicht an jeder Teamberatung teilnehmen, in
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einer ausgewogenen Häufigkeit alle Rollen ausprobieren können und
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eine gewisse Kompetenz in allen Rollen entwickeln.
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4.2.2 Vorbereitungen für die Teamberatung mit Adressationen
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der Sozialen Arbeit bzw. Betroffenen
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Voraussetzung für eine Teamberatung ist ein schon länger bestehender Beratungsprozess (einschließlich Erstgesprächen, Auftragsklärung und Ressourcenanalyse) zwischen der zuständigen ASDS-Mitarbeiterin und den Betroffenen. Gemeinsam wird mit den Betroffenen ein Genogramm bzw. ein Soziogramm erarbeitet, welches in der
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Teamberatung Verwendung findet. Des Weiteren erfolgt durch die
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Kollegin eine sensible Vorbereitung auf die Teamberatung, d. h., ihr
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Sinn und Ablauf werden erläutert, eventuelle Ängste oder Unsicherheiten besprochen. Dabei sollte der Familie auch verdeutlicht werden,
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dass die Teamberatung auch ohne ihre Teilnahme stattfinden wird, da
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diese Arbeitsweise im KJHG vorgesehen ist. Der Familie wird die Teilnahme auch als Chance dargestellt, unterschiedliche Einschätzungen
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verschiedener Fachkräfte zu hören – nicht nur die der zuständigen
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Sozialarbeiterin. Zudem haben die Familienmitglieder die Möglichkeit, ihre eigene Einschätzung darzustellen bzw. Dargestelltes zu korrigieren und zu ergänzen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig,
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die Familie darauf hinzuweisen, dass alle Teammitglieder der Schweigepflicht unterliegen
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4.2.3 Beginn der Teamberatung
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Die strukturierende Kollegin begrüßt die Familie; erklärt den Sinn der
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Teamberatung und erklärt noch einmal den genauen Ablauf. Danach
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leitet sie eine Vorstellungsrunde ein, in der sich jede Teilnehmende
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kurz als Person und in ihrer Funktion vorstellt. Gerade wenn Betroffene das erste Mal an einer Teamberatung teilnehmen, ist es in der Anfangssituation wichtig, dass die strukturierende Kollegin ihnen durch
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eine einfache Erklärung des Ablaufs Sicherheit vermittelt. Ebenso
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muss sie ihnen das Gefühl vermitteln, dass sie in der Runde akzeptiert
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werden und willkommen sind.
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