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WR Jugendhilfe 1 05.book Seite 61 Mittwoch, 14. September 2005 7:25 19
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3. Sozialräumliche Orientierung, Partiziption
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und Case Management in der Arbeit des ASD
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Cornelia Jager
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1. Einleitung
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»Systemische Orientierung« und »Case Management« sind aktuelle
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Ansätze in der Sozialen Arbeit, in denen die Lebensweltorientierung
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als wesentliche Forderung aufgenommen wurde. Dies lässt sich auch
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als eine Weiterentwicklung – weg von der traditionellen Einzelfallhilfe, hin zur klassischen Methode der Gemeinwesenarbeit – verstehen.
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Case Management bezieht sich also grundsätzlich auf die Lebenswelten der Adressaten, weshalb der Erforschung bzw. Aktivierung vorhandener, jedoch eventuell brachliegender Ressourcen besondere Bedeutung zu kommt. Weiterhin gilt es, den jeweiligen Kontext, in dem
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ein Verhalten stattfindet, genauer zu betrachten.
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2. Das Jugendamt Dresden stellt sich vor
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Das Jugendamt Dresden ist innerhalb der Stadtverwaltung dem Geschäftsbereich »Soziales« zugeordnet und ist u. a. neben dem Sozialamt ein eigenständiges Amt, welches hauptsächlich Aufgaben nach
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dem KJHG erfüllt.
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Gab es in den 1990er-Jahren innerhalb des Jugendamtes noch sieben Abteilungen, sind es heute, aufgrund von Umstrukturierungen,
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nur noch drei.
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Für Dresden, eine Stadt von ca. 470 000 Einwohnern, wurden
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2003 die bisherigen zehn ASD-Bezirksteams zu fünf Stadtteilsozialdiensten mit acht Außenstellen zusammengefasst und neben der
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Wirtschaftlichen Jugendhilfe, dem Kinder- und Jugendnotdienst, dem
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Pflegekinderdienst und der Geschäftstelle der Abteilung »Allgemeine
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Sozialdienste« zugeordnet.
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Der ASD (der Allgemeine Soziale Dienst) ist von seiner Aufgabenstellung her der umfassendste soziale Dienst im Jugendamt und somit
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überall in der Bundesrepublik weitestgehend identisch, da Bundes61
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