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Raw Blame History

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Einrichtungen und Initiativen, die Jugendhilfe for future (AWZ Jahresbericht 2019/2020) entwickeln und so eine Gegenbewegung gegen gesellschaftliche Engführungen bilden. Warum in der Hilfeplanung nicht über Menschenrechte reden? Warum in den Entgeltverhandlungen nicht das Grundgesetz zitieren? Warum keine neue Heimkampagne? Eine selbstbewusste Standortbestimmung und Perspektivenentwicklung der Einzelnen, der Teams, der Einrichtungen und Netzwerke in der Kinder- und Jugendhilfe, sind Grundlage für eine gute Unterstützung, auf die Jana und Philipp einen berechtigten Anspruch haben. Aber auch die Beachtung der spezifischen Belastungen ist notwendig. Der pädagogische Alltag ist schwer genug und insbesondere der Spannungsbogen von Alltagsbewältigung und dem Konzept des Guten Grundes ist nicht ohne. Doch schon das erste der vier traumapädagogischen S, die Sachkompetenz wirkt. Traumapädagogisch versierte Fachkräfte weisen ein besseres theoretisches Fachwissen hinsichtlich relevanter traumabezogener Aspekte auf, wie die Gestaltung des äußeren sicheren Ortes, geschlechtsspezifisches Bindungsverhalten oder Schutz von Kindern/Jugendlichen vor Retraumatisierungen u. v. a. m.. In der praktischen Alltagsarbeit gelingt es ihnen nachweisbar besser, im Umgang mit Flashbacksituationen, dem Erkennen von Triggern und von Bindungsproblemen hilfreich zu reagieren. Durch Selbstreflexion erreichen sie die Auflösung von Verstrickungen durch eigenes Kinderschicksal, Gegenreaktionen und werden handlungswirksamer. Doch die Reflexion geht darüber hinaus und auch das hilft. Wir brauchen einen weiteren Blick: Theodor W. Adorno forderte die permanente Reflexion des pädagogischen Handelns, der Einflussfaktoren und Bedingungen, unter denen Erziehung stattfindet. Eine Erziehung der Erzieher solle dazu beitragen, dass sie ein Bewusstsein für Menschenwürde, Empathie und Selbstbewusstsein entwickeln und vermitteln, so „[…] daß die Menschen […] sich selbst als Subjekte der politischen Prozesse wissen.“ (Adorno 1963, S. 130). Dieser weitere Blick, die Reflexion im Sinne Adornos, bedeutet für mich die Selbstsorge im Sinne eines Verantwortlich-in-der-WeltStehen. Sie ist sinnstiftend. Wie positioniere ich mich in diesem Umfeld, welchen Sinn hat mein Handeln? Und wie die Sinnfindung den