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werden können. Der Bedarf an traumasensiblen Konzeptionen für
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die Kinder- und Jugendhilfe wird erstmals nach langjährigen Bemühungen aus Praxis und Forschung in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Alle Forschungen hierzu bestätigen eine größere Handlungssicherheit. Das verwundert nicht, weil traumapädagogisches
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Fachwissen die Handlungssicherheit vergrößert oder wie ein Kollege
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als Fazit seiner Weiterbildung zusammenfasste ‚zum Handeln befreit.‘ Und dennoch fehlen in vielen Einrichtungen pädagogische
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Konzepte, die die Einsatzbereitschaft und die vorhandenen
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Kompetenzen der Pädagog*innen bündeln. Schon seit längerem
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werden z. B. im Kontext des Umgangs mit sexueller Gewalt
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Konzepte, Handlungsanleitungen angemahnt. Pädagogische Handlungsoptionen mit gewaltbereiten Jugendlichen fehlen häufig ebenso
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wie eine Idee zum Umgang mit Mädchen und Jungen, die mit dem
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Begriff ‚Systemsprenger‘ ausgegrenzt werden (Schachtner/Weiß
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2019). Auch die Chancen und Gefahren der digitalen Welt, z. B.
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Rückzug aus der realen Welt werden oft ohne Plan hingenommen.
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Auseinandersetzungen um diese Fragen – partizipativ und auf
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Augenhöhe – sind Grundlage der Handlungswirksamkeit aller in
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der Einrichtung Tätigen und somit auch für ihre körperliche und
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mentale Gesundheit von Bedeutung. Und weil Konzepte von oben
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in der Regel wirkungslos bleiben, ist ein Organisationsentwicklungsprozess nötig.
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Traumasensible Organisationsveränderung
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Eine traumapädagogische Organisationsveränderung fordert
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alle und bedarf deswegen einer partizipativen Haltung: „Auf der
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Ebene der Organisation ist eine offene Auseinandersetzung über
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Macht-, Hierarchie- und Entscheidungsstrukturen immanent, da
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sie Transparenz schafft – ein Kernaspekt traumapädagogischer Entwicklungsprozesse.“ (Basedow/Peters 2019, S. 8). Wie weit sind,
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z. B. die Gruppenleitungen an Entscheidungen beteiligt? Sie sind
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das Scharnier zwischen Kolleg*innen und Leitungen, zwischen
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Mädchen, Jungen und Leitungen, verantwortlich für konzeptionelle
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Umsetzung in den pädagogischen Alltag und vieles mehr, sie sind
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