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Ein funktionierendes Team hat auch die Funktion, sich überfordernde Kolleg*innen immer wieder an die eigenen Grenzen
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zu erinnern. Wer Tag für Tag mit Kindern konfrontiert wird, die
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besonders viel Zuwendung benötigen, läuft Gefahr sich zu überfordern. Diesem nötigen Korrektiv widerspricht oft die unter dem
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realen Druck aufgestellte, unausgesprochene Norm, jeder möge
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ungefragt möglichst viel für die Arbeit tun.
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Kooperative Teamarbeit braucht Zeit. Ein interdisziplinäres
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Team, in dem z. B. Sozialpädagogik, Heilpädagogik und die psychoanalytische Pädagogik vertreten sind, hat ein großes Spektrum an
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Handlungsmöglichkeiten. Ein Team als Kraftquelle ist ein Ort, in
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dem sich die Mitarbeiter*innen angenommen fühlen und in dem
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Konflikte angesprochen und ausgetragen werden können. Doch die
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Einstellungspraxis wird dem selten gerecht. In meiner Studie wird sie
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als Hindernis für ‚schützende‘ Teamarbeit (Weiß 1999) beschrieben,
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da die Teams an der Entscheidung über Einstellungen nicht beteiligt
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werden. Alle Techniken für eine gute Kooperation sind unwirksam, wenn die Bereitschaft der Pädagog*innen dafür nicht besteht
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bzw. sie nicht zusammenpassen. Nur eine Einflussnahme der Mitarbeiter*innen auf die Zusammensetzung ihres Teams kann das
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korrigieren. Die oft praktizierte alleinige Entscheidung der Einstellung durch Leitung berücksichtigt zu wenig die Anforderungen
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an das Team als Gesamtheit.
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Konzeptionelle Sicherheit
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In den letzten Jahren haben traumapädagogische Konzepte in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Verbreitung gefunden.
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Der deutschsprachige Fachverband Traumapädagogik16 veröffentlichte 2011 Traumapädagogische Standards für Einrichtungen der
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Kinder- und Jugendhilfe (https://fachverband-traumapaedagogik.
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org/standards.html, Abfrage 01.09.2023), die als Orientierung für
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die Implementierung einer traumasensiblen Professionalität gelesen
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16 2018 erfolgte auf Beschluss der Mitgliederversammlung die Umbenennung in
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Fachverband Traumapädagogik.
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