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Mädchen, Jungen und für die Bezugspersonen und nimmt als schützende Instanz eine herausragende Rolle ein. Judith L. Herman empfiehlt Therapeuten, erst dann wieder mit traumatisierten Patienten zu arbeiten, wenn sie Kollegen gefunden haben, die sie bei dieser Arbeit zuverlässig unterstützen (Herman 1993, S. 211). Dies gilt in mindestens genauso hohem Maße für die pädagogische Arbeit mit Kindern wie Jana und Philipp. Diese leiden unter entsprechenden Entwicklungseinschränkungen, sie zeigen komplexe Übertragungsreaktionen und provozieren entsprechende Gegenreaktionen. Um auf diesem Hintergrund handlungsfähig zu sein, benötigt ein Team innere Grundlagen wie Vertrauen, Fachwissen und Handlungskompetenz, äußere Grundlagen wie Teamzeiten, Möglichkeiten zur Reflexion im Rahmen von Supervision und von Fort- und Weiterbildung. Wünschenswert ist dabei, so Weber/Rohleder (1995, S. 212) in Bezug auf Hilfe gegen sexuelle Gewalt, stärker teambezogene Fortbildungen anzubieten, die den Vorteil des angeglichenen Wissensstandes haben: „Wenn man nicht die Möglichkeit hat, mit kompetenten Leuten darüber zu reden, ist das verheerend. In dieser Familiengruppe hatten wir oft Situationen, wo man sich unendlich alleine gefühlt hat. Es war keiner da, mit dem man mal die Sachen hätte reflektieren können.“ Das offene Team als Korrektiv reagiert auf …

mit …

Verwirrung

Fachwissen

Misstrauen

Vertrauen

Ohnmacht

Handlungswirksamkeit

Tabuisierung

Enttabuisierung

Geheimhaltung

offener, direkter Kommunikation

Willkür

Transparenz, klaren Strukturen

Verwirrung

Klärung von unterschiedlichen Sichtweisen

Rollenkonfusion

klaren Arbeitsaufträgen

Spaltung

gemeinsamer Sichtweise

traumatische Übertragung

Erkenntnis und Selbstsorge

Grenzenlosigkeit

Grenzen