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Abbildung 11: Pädagogik des sicheren Ortes (© Martin Kühn)
Ein partizipativer Leitungsstil wirkt sich auf die Teams aus. Sie
können ihre wichtigen Aufgaben besser wahrnehmen, wenn ihre
Möglichkeiten und Belastungen auf Augenhöhe besprochen werden.
Und so sollte auch das Team Teil des Konzeptes des sicheren Ortes
werden.
Das Team als Kraftquelle
Offene Teams können potenzielle spezifische Belastungen eingrenzen. Dazu gehört eine Teamkultur, in der über die Belastungen
und Schwierigkeiten des pädagogischen Alltags gesprochen werden
kann und die Gefahren destruktiver Aufschaukelungsprozesse
(Jegotka 2013, S. 170) erkannt und korrigiert werden. Ein vertrauensvolles Miteinander ist ein Puffer gegen Burnout. Offene,
direkte Kommunikation und Transparenz sind ein Korrektiv zu
Geheimhaltung, Tabuisierung, Verwirrung, Spaltung (alles Grundzüge vieler Familiendynamiken der Kinder) und damit ein Ziel
von Teamkultur. Die gemeinsame Reflexion von Übertragungen
und Gegenreaktionen verhindert Spaltungen und Schuldzuweisungen und ermöglicht die Handlungsfähigkeit der einzelnen
Pädagog*innen als Team. Ein offenes Team bietet Schutz für die