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Traumaweitergabe ihrer Eltern belastet sind, sollte dies in der Elternarbeit berücksichtigt werden. Die Berücksichtigung traumabezogener Bestandteile in Diagnostik und Hilfestellung, sowie das Wissen um transgenerationale Traumaweitergabe helfen die Eltern zu verstehen. Und wenn wir psychotraumatologisches Wissen auch ihnen zur Verfügung stellen, lernen sie sich und ihre Kinder besser zu verstehen. Literaturtipps Deutsches Jugendinstitut (2017): Kultur des Hinhörens. Sprechen über sexuelle Gewalt, Organisationsklima und Prävention in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe. Zentrale Ergebnisse. Enders, U. (2017): Grenzen achten: Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen Ein Handbuch für die Praxis. Köln. Allgemein zu Wirkfaktoren in der Heimerziehung: Macsenaere, M./Esser, K. (2015): Was wirkt in der Erziehungshilfe? Wirkfaktoren in Heimerziehung und anderen Hilfearten. 2., aktualisierte Auflage. München. Wirkfaktoren für junge Flüchtlinge: Macsenaere, M. (2020): Flucht und Trauma junger Menschen. Wie reagiert die Jugendhilfe darauf. In: Sozialmagazin Heft 12, 45. Jg., S. 6771. Allgemein zur Traumapädagogik: Sozialmagazin Heft 12, 45. Jg., 2020. Für Expert*innen Heine, H.-M./Vöhringer, K. (2017): Leni und die Trauerpfützen. Weninger, B./Ginsbach, J. (2001): Lauf, kleiner Spatz.

  1. Schlussfolgerungen Bei der Beschreibung der pädagogischen und psychoanalytischen Wurzeln wurde mir nochmal die Stärke der Wurzeln deutlich. Wurzeln, von denen wir lernen und auf die wir uns berufen können. Ich verstehe sie auch als eine Verpflichtung im eigenen Interesse und im Interesse der Mädchen und Jungen aus herausfordernden Lebensumständen zentrale Anliegen unserer Wurzel wie Bindung, Demokratisierung, Partizipation, Würde und Respekt nicht dem neoliberalen Overkill zu opfern.