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Meditation auch als Möglichkeit der Selbstregulation zu begreifen,
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in die Natur zu gehen oder QiGong, Yoga und andere körperorientierte Methoden zu praktizieren (Sauerer 2019). Spiritualität
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sei ein Schutzfaktor und Teil des so weit als möglich sicheren Ortes
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und sie ermuntert die Pädagog*innen, ihre spirituellen Wurzeln zu
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suchen: „Es geht nicht darum, zu einem Glauben zu finden, den Sie
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nicht haben, sondern erst einmal darum, um sich selbst zu wissen.
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[…] Sie müssen nicht an einen Gott glauben und religiöse Praktiken
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vollziehen, um sich als spirituell und gläubig zu begreifen. Alleine
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Ihre wahrhaftige Auseinandersetzung mit sich ist eine gute Basis
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für die Fragen Ihrer Kinder und Jugendlicher. […] Sie sind herausgefordert, ein authentisches Gegenüber zu sein, also werden Sie sich
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ihrer spirituellen Qualitäten bewusst.“ (Sauerer 2018, S. 156). Und
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sie ermuntert pädagogische Institutionen, selbstbewusst Spiritualität
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als Teil der Traumapädagogik und der Identitätsentwicklung anzuerkennen (Sauerer 2019).
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Die Sinnfrage
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Nicht wenige Expert*innen sind einfach durch die Wucht der
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Lebensumstände darauf angewiesen, Sinnfragen zu stellen. Das
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ist auch gut, weil es einer erschreckenden Tendenz entgegenwirkt.
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Wissenschaftler beschreiben die Ausbreitung eines Gefühls von
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Sinnlosigkeit als existenzielles Vakuum und warnen vor den gesellschaftlichen Folgen (Frankl 2012, S. 11 ff.). Einen Sinn im Leben
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zu finden, ist ein wesentlicher Bestandteil von Selbstbemächtigung
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und somit auch eine pädagogische Aufgabe. Die Sinnfrage ist einfach herunterzubrechen, sie stellt sich schon in der Aufnahmesituation: Warum bin ich hier und was will ich erreichen? Manche
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der Mädchen und Jungen wollen eine Familie gründen, in der es
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den Kindern besser geht. Sich zu fragen, was der Sinn der Leidensgeschichte ist, kann dazu führen, sich mehr zu spüren oder gar einen
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Teil der Aussöhnung darstellen. „Und ich bin – so eine Expertin –
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heute da, wo ich bin, gerade weil ich diese Vergangenheit hatte.“
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(Weiß/Sauerer 2018a, S. 179)
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