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mit der Maßnahme der Inobhutnahme wird dieses „Nichtwissen“
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darüber, was mit ihnen passiert, von jungen Menschen als zutiefst
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beängstigende und traumatische Erfahrung beschrieben“ (BMfSFJ
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2019: Abschlussbericht Mitreden – Mitgestalten. Die Zukunft der
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Kinder- und Jugendhilfe, Vorläufige Fassung für die Abschlusskonferenz S. 107) Sie wollen „[…] in der Hilfe mitentscheiden […],
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wie diese ausgestaltet werden soll und was gut für sie ist. Kontrastiert
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man diesen Wunsch mit den Erfahrungswerten der Adressatinnen
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und Adressaten der Heimerziehung, so bleiben die Erfahrungen
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deutlich hinter deren Erwartungen zurück, sind aber vergleichsweise immer noch positiver als in allen anderen erfassten Hilfearten.“ (ebd., S. 105; auch nachzulesen unter https://www.mitredenmitgestalten.de, Abruf: 17.08.2020)
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Doch der einflussreichste Wirkfaktor ist die Kooperation:
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„Werden die Hilfeadressaten – also der junge Mensch und seine
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Familie – nicht nur beteiligt, sondern auch selbstgestaltend
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im Rahmen der Hilfe aktiv, handelt es sich um Kooperation.“
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(Mascenaere 2015; http://www.doej.at/images/files/Vortrag_
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16_10_2015_Macsenaere.pdf, Abfrage 01.09.2023). Die Partizipation
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habe in den letzten sechzig Jahren sukzessive zugenommen (ebd.),
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das betrifft insbesondere Alltagsfragen. Vielleicht liegt das auch
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daran, dass die Mädchen und Jungen immer später in stationäre
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Einrichtungen kommen und deswegen altersgemäß mehr beteiligt
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werden? Zu wenige Mitbestimmungsmöglichkeiten beschreiben die
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Jugendlichen bei der Erstellung von Gruppenregeln (vgl. Marion
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Moos 2012: Beteiligung in der Heimerziehung Einschätzungen
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aus Perspektive junger Menschen und Einrichtungsleitungen), obwohl dies dort ihr Lebensmittelpunkt ist. Die Hälfte der Heranwachsenden schätzt ihre Möglichkeiten der Partizipation als gut
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oder sehr gut ein, 42 % fühlen sich an der Hilfeplanung gut beteiligt (Wolff/Hartig 2008: Abschlussbericht: Forschungs- und Entwicklungsprojekt – Gelingende Beteiligung im Heimalltag aus der
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Sicht von Jugendlichen. Landshut: Fachhochschule Landshut). Was
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ist mit der anderen Hälfte? „Die Umsetzung der Beteiligung von
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Kindern und Jugendlichen im pädagogischen Alltag der Erziehungshilfen weist einen hohen Entwicklungsbedarf auf “ (Macsenaere/
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