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Selbst-Verstehen wirkt
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Selbst-Verstehen ist wichtig:
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„Verstehen, warum es einem hinterher so geht, die Zusammenhänge verstehen,
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das ist ganz wichtig.“ (zit. n. Kavemann 2019, S. 35)
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Es entlastet von Scham- und Schuldgefühlen, von Isolation, von
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Hilflosigkeit, von Verwirrung und gibt Kraft:
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„Also ich denke, wenn ich dann alles verstehe und weiß, wann es anfangt und
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mich besser einschätzen kann, dann wird es auf jeden Fall einfacher sein. Wenn
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dann z. B. ein Konflikt ist kann ich anders handeln. Dann komme ich weiter im
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Leben und komme mit anderen Menschen besser zurecht.“ So die Teilnehmerin
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eines Workshops für Expertinnen im AWZ über Stress. (Sauer 2016, S. 50)
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Selbst-Verstehen erhöht die Sicherheit. Teresa – auch Mitglied im
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Expert*innenrat – sagt dazu:
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„Verstanden werden bedeutet für mich, dass mein Verhalten – auch wenn es
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manchmal nicht so ok war – trotzdem in meiner Situation gut war […] Natürlich sind manche Sachen nicht gut, aber daran kann ich arbeiten, weil ich jetzt
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weiß, wie ich meinen Denker einzuschalten hab […].“ (Weiß/Melonie/Söder
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2019, S. 154)
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Dieses Verstehen setzt ein behutsames Umgehen mit eigenen
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Deutungen und die Beachtung der Verarbeitungsmöglichkeiten
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der Kinder und Jugendlichen voraus. Verstehen, gemeinsam Verstehen setzt eine gute Belastbarkeit der Pädagog*innen voraus. In
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der Konsequenz erfordert dies eine hohe Selbstreflexion und eine
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Einrichtungskultur, die diese Haltung stützt (Teil C) und fördert.
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Selbstwahrnehmung
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Selbst-Verstehen ist ein guter Boden für Selbstwahrnehmung.
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Kinder aus herausfordernden Lebensumständen sind in der
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