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Und sie können vorsichtig eine vertrauensvolle Bindung aufbauen.
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Diese kann nur entstehen, wenn die Herkunftsfamilie und die
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Lebensgeschichte nicht verleugnet werden müssen. Im Gegenteil,
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die Beziehung zwischen den Bezugspersonen, die sich mit den
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Mädchen und Jungen über ihre Lebensgeschichte auseinandersetzen, wird oft erstaunlich verstärkt.
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Vertrauen in die Beziehung zu einer Bezugsperson, vielleicht
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gar eine exklusive Beziehung ist eine Voraussetzung zur Korrektur
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schädigender Bindungsmodelle. Möglicherweise ist dies ein Weg für
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sie, selbst- und fremdschädigende Bindungsmodelle zu korrigieren,
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unsichere, vermeidende oder desorganisierte Bindungsmuster in ein
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sicheres bzw. in ein wenig sichereres Bindungsverhalten verwandeln
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zu können. Zur Veränderung dieser Bindungsmodelle schlägt John
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Bowlby (1995, S. 129 ff.) fünf therapeutische Aufgaben vor, die auch
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für die Pädagogik gelten:
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Fünf pädagogische Aufgaben
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1. Die Pädagog*in muss als sichere Basis verfügbar sein.
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2. Er/sie kann die Mädchen/Jungen zum Reden über unbewusste Voreingenommenheiten, Übertragungen alter Bindungsinhalte ermutigen.
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3. Die Mädchen/Jungen können die Beziehung zu den Pädagog*innen überprüfen.
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4. Und aktuelle Wahrnehmungen und Gefühle mit Erfahrungen mit den
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Eltern und anderen Bezugspersonen von früher vergleichen.
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5. Möglicherweise wird dann die Erkenntnis erleichtert, dass die alten
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Bindungsmodelle für die Gestaltung des zukünftigen Lebens unangemessen sind bzw. sein werden.
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