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ob diese das auch so sehen oder ob sie andere Verstehensmodelle
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haben. Vielleicht ist ja alles ganz anders? Eine Haltung des wertfreien
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neugierigen Erkundens braucht Zeit, die ich manchmal nicht habe.
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Aber selbst dann hängt die Praxis dieser Haltung von der Tagesform,
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den Belastungen und dem Kontext ab. Und es braucht die Gewissheit
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eigentlich beider Seiten – der Expert*innen und der Profis – um die
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Normalität des ‚Unnormalen‘ und das Wissen von deren Dynamik.
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Literaturtipps
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Arbeitsgruppe Heimreform (2000): Aus der Geschichte lernen: Analyse der Heimreform in Hessen (1968–1983). Frankfurt/M.
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Bettelheim, B. (1970): Liebe allein genügt nicht. Die Erziehung emotional gestörter
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Kinder. Stuttgart: Klett (englisches Original erschienen 1950).
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Dörr, M. (2016): Psychoanalytische Pädagogik. In: Weiß/Kessler/Gahleitner (Hrsg.):
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Handbuch Traumapädagogik. Weinheim.
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Giesecke, H. (1997): Die pädagogische Beziehung. Pädagogische Professionalität und
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die Emanzipation des Kindes. Weinheim.
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7.
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Traumainformierte Bindungspädagogik
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„Ich glaube, dass der Kern jeder Traumatisierung in extremer Einsamkeit besteht, im äußersten Verlassen sein. Damit ist sie häufig,
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bei Gewalttrauma immer, auch eine Traumatisierung der Beziehungen und der Beziehungsfähigkeit. Eine liebevolle Beziehung,
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die in mancher Hinsicht einfach ‚sicher‘ ist, wird unerlässlich sein,
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um überhaupt von einem Trauma genesen zu können“ (zit. n. Huber
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2007: Die Phobie vor dem Trauma überwinden – Ein Gespräch mit
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Onno Van der Hart. Trauma und Gewalt, 1, S. 58–61). Traumainformierte Bindungspädagogik ist also ein Muss, insbesondere
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weil wir wissen, dass die Änderung von Bindungsverhalten bis ins
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hohe Alter möglich ist. Die Bearbeitung und die heutige Sicht der
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Dinge sind ausschlaggebender als die Bindungsmodelle der Eltern.
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Bindungssicherheit – gerade die erworbene – ist ein Hinweis auf
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seelische Gesundung und die beste Basis für eine gelingende Zukunft.
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