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Raw Blame History

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Leugnen des eigenen Opferseins von Generation zu Generation weitergegeben sei eine Ursache des Verlustes von Mitgefühl. Erst die Anerkennung des eigenen Schmerzes ermögliche Mitgefühl für andere. Mitgefühl mit sich selbst ist die Grundlage für Mitgefühl mit anderen. Doch ist das gesellschaftlich erwünscht? Es gehöre zum „[…] Mechanismus der Herrschaft, die Erkenntnis des Leidens, das sie produziert, zu verbieten […]“ (Adorno 1966, S. 70). Heute fünfzig Jahre später erscheint das perfektioniert. Wir sind mit einer Psychopolitik konfrontiert, die die Zurichtung des Menschen an den neoliberalen Markt zum Inhalt und Ziel hat und Mitgefühl, Anerkennung des Schmerzes und Solidarität verunmöglichen will. „Sie klauen unser Unbewusstes“ so beschreibt es eine junge Frau im → Expert*innenrat. „Diese Entwicklung ist […] gekennzeichnet durch die Produktion von Gleichgültigkeit, die erzwungene Kodierung des sozialen Lebens in Normen, Kategorien, Zahlen, […], die den Anspruch erheben, die Welt auf der Basis von Unternehmenslogik zu rationalisieren.“ (Hibou, zit. n. Achille Mbembe 2014, S. 15) Literaturtipps Becker, D. (2006): die Erfindung des Traumas Verflochtene Geschichten. Freiburg. Herman, J. L. (1993): Die Narben der Gewalt. München. Levine, P. (2011): Sprache ohne Worte. Wie unser Körper Trauma verarbeitet und uns in die innere Balance zurückführt. München. Masson, J. M. (1986): Was hat man dir, du armes Kind, getan? Sigmund Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie. Hamburg. Schröder, M./Schmid, M. (2020): Trauma was ist das. In: Sozialmagazin H. 12, 45. Jg., S. 715. Van der Kolk, B. (2015): Verkörperte Schrecken. Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und wie man sie heilen kann. Lichtenau.

Schlussfolgerungen

Schon immer und heute immer noch sind Kinder zum Teil sehr extremen Belastungen ausgesetzt. Und wenn wir global denken erschreckend. Hört Ihr die Kinder weinen (Lloyd de Mause 1980) gilt immer noch und vielleicht noch viel mehr, denken wir daran, was sich an der griechischen Grenze abspielt! Auch wenn sich Kindheit verändert hat, sind diese Mädchen und Jungen massiven