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Für Expert*innen
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Autor*innenkollektiv „Jugendliche ohne Grenzen“ (2018): Zwischen Barrieren,
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Träumen und Selbstorganisation. Erfahrungen junger Geflüchteter. Göttingen.
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Allgemein zu Belastungsfaktoren
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Dexheimer. A. (Hrsg.) (2017): Belastungsfaktoren. In: Jugendhilfe 4/2017.
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Helfer, M. E./Kempe, R. S./Krugmann, R. D. (2002): Das misshandelte Kind. Körperliche und psychische Gewalt. Sexueller Missbrauch. Gedeihstörungen. Münchhausen-by-proxy-Syndrom. Vernachlässigung. Frankfurt/M.
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Zu Kinder in Krisen und Katastrophen absolut lesenswert
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Karutz, H./Juen, B./Kratzer, D./Warger, R. (Hrsg.) (2017): Kinder in Krisen und
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Katastrophen. Spezielle Aspekte psychosozialer Notfallversorgung. Innsbruck.
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2.
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Die Mittler-Faktoren der Bewältigung
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Kinder verarbeiten Traumata unterschiedlich. Die Chancen der
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Verarbeitung hängen von den Mittlerfaktoren und den protektiven
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Faktoren ab. Mittlerfaktoren sind die Umstände, unter denen sich
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das Geschehen abspielt. Protektive, d. h. schützende Faktoren, verbessern die Möglichkeiten der Anpassung an die traumatisierende
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Umgebung und der späteren Heilung. Alter und Entwicklungsstand
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der Ich-Funktion sind von wesentlicher Bedeutung für die Verarbeitung. Kindheitstraumata richten bei jüngeren Kindern den
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größten Schaden an. Eine frühe Traumatisierung beeinträchtigt
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das Kind in einer prägenden Zeit: Misshandlung in der frühen
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Kindheit gefährdet die Entwicklung der Bindungsbeziehungen,
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des Selbst und der Regulation und Integration des emotionalen,
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kognitiven, motivationalen und sozialen Verhaltens (Bender/
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Lösel 2002). So können z. B. Säuglinge und Kleinkinder, deren IchFunktion noch nicht vorhanden ist, Traumata nicht abspalten, verdrängen oder gegen andere Erfahrungen abgrenzen. Sehr frühe
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Traumatisierungen sind nicht psychisch präsent, sie werden körpernah als innere Spannung und Unruhe erlebt, man spricht dann von
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einer ‚traumatischen Identitätsbildung‘ (Diepold 1996).
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Auch die Chronizität der Ereignisse, ob es sich um eine einmalige traumatische Situation handelt oder ob sich die Traumata
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ständig wiederholen, die familiären Beziehungen und die Bindung
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