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Jugendhilfeeinrichtungen leben, waren nicht selten zusätzlich
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von Misshandlung betroffen. Vernachlässigung ist eine Begleiterscheinung; entweder ist die psychisch kranke Mutter alleinerziehend oder der Partner hat kaum Zeit für die Kinder, da er/
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sie sich um die/den Kranken kümmert. Die Belastungen, denen
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diese Kinder ausgesetzt sind, variieren von Fall zu Fall erheblich.
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Folgende Faktoren können sich mehr oder minder stark auf die
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Lebenssituation der Kinder auswirken:
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– Emotionale Vernachlässigung
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– Materielle Vernachlässigung
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– Misshandlung
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– Permanente Grenzüberschreitungen
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– Überforderung
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– Parentifizierung
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– Schuldgefühle
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– Schamgefühle
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– Isolation
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– Geheimhaltung
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– Ausgrenzungserfahrungen
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– Soziale Isolation
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– Loyalitätskonflikte
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– Finanzielle Probleme.
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Der Verlust an Kontrolle und Sicherheit wirkt sich sehr belastend bis
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traumatisierend aus. Kinder psychisch kranker Eltern haben vielerlei
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Ängste. Da ist die Angst vor dem erkrankten Elternteil: ihr wirres
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Tun ist nicht erklärlich. Sie haben Angst um das erkrankte Elternteil;
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nicht selten Angst vor einem Suizid von Mutter oder Vater. Dazu
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kommt die Angst, selbst an einer psychischen Störung zu erkranken,
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sie haben Existenzangst und die Angst, das Geheimnis zu lüften.
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„Das Geheimnis der psychischen Erkrankung bindet Energie und
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öffnet das Tor für kindliche Phantasien.“ (Wagenblass 2005, S. 67)
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Mehr noch als in anderen belastenden Lebenssituationen werden
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die Kinder psychisch kranker Eltern in die Elternrolle gedrängt, sie
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werden als einzige Ansprechpartner und Verbindungsstück nach
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außen in die Rolle eines Dolmetschers oder Berater gedrängt. Möglicherweise übernehmen sie die Rollen Aufheiterung und Schuld.
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