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aggressiver, sie werden von den Lehrkräften als am schwersten ‚gestört‘ eingeschätzt.
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Misshandelte Kinder sind andererseits anpassungsfähig
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(Chamäleonverhalten). Sie haben gelernt genau zu beobachten, um
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einen eventuellen Gefahrenherd zu lokalisieren und ihm ausweichen
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zu können. Sie sind aus gutem Grund oft ängstlich bemüht, nicht
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aufzufallen und nichts falsch zu machen. So liegen sie auf der Lauer,
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sie ziehen sich zurück, sie haben Angst. Dann wiederum – weil
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der Anpassungsstress zu groß wird – platzen sie, agieren aus und
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sind aggressiv. Sie halten sich für nicht liebenswert und dumm. In
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der Schule führen Verzögerungen in der Sprachentwicklung und
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aggressiven Verhalten zur Isolation und bestätigen dann wiederum
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dieses Selbstbild.
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Als weitere langfristige Folgen gelten jene erhöhte Aggressionsbereitschaft, autodestruktive Tendenzen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, eine gestörte Körperwahrnehmung, emotionale Probleme
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bis hin zur Suizidneigung und psychogenen Schmerzsyndromen.
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Martin und Rodeheffer (1980, zit. n. Gil 1993, S. 18) kommen in
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einer Untersuchung des National Center for Prevention of Child
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Abuse and Neglect in Denver zu weiteren Folgen der körperlichen
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Misshandlung zu folgenden Befunden:
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– Mangel an Objektpermanenz oder Objektkonstanz (verzerrte
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Wahrnehmungen normaler Objektbeziehungen),
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– Neigung, sich um das seelische und körperliche Wohl der Eltern
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zu kümmern,
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– Gelernte Hilflosigkeit (sich an einer Aufgabe nicht zu versuchen,
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ist ungefährlicher als es zu versuchen und zu scheitern),
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– Frustration aufgrund der Unfähigkeit, den Erwartungen der
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anderen zu entsprechen und die
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– Unfähigkeit, die eigene Umwelt so wahrzunehmen und so auf sie
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einzuwirken, dass ihre Beherrschung angestrebt wird.
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Misshandelte Kinder erleben überproportional häufig häusliche
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Gewalt. Sie haben ein höheres Risiko zu aktivem Gewalthandeln
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und späterer Straffälligkeit (Enzmann 2000, S. 48, 55).
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