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Literatur
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auf Komplexität im Umfeldbereich ausgerichtet sind. Dies ist auch sinnvoll im
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Hinblick auf das Ziel, »psychische Konflikte begrenzen zu helfen, die Exklusion
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hinsichtlich der Funktionssysteme möglichst niedrig zu halten und […] die Grenze zwischen krank und gesund sowohl offen als auch eindeutig zu halten« (Großmaß 2006, S. 5).
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Nicht zu vergessen ist auch die bereits eingangs gestellte Frage, wie es uns gelingen kann, der »viktimisierenden Kultur« (Briere 1996, S. 84) »integrierende Räume« entgegenzustellen, die respektvoll mit Betroffenen umgehen, weitere kumulative Traumatisierungen vermeiden und stattdessen Traumabetroffenen helfen,
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trotz der Allgegenwärtigkeit von Gewalt ein möglichst erfülltes Leben zu leben.
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Pädagog*innen, Berater*innen und Therapeut*innen sind dabei vor allem nicht
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»nur« Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen in der Begegnung mit
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den Klient*innen ausgesetzt, sondern sie müssen sich auch innerhalb der sich
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schnell ändernden gesellschaftlichen Exklusions- und Diskriminierungsprozesse
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orientieren und positionieren. Die helfende Beziehungsgestaltung ist aus dieser
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Perspektive ein Vorgang, der nicht nur eine Persönlichkeitsentwicklung des Klienten oder der Klientin »fördert«, sondern auch eine entsprechende Entwicklung der
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Person des*der Therapeut*in »er-fordert« (Schmid 2002). Eine anspruchsvolle
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Aufgabe, bei der Supervision, Coaching und Begleitung in fachlicher wie persönlicher Hinsicht eine bedeutsame Unterstützung zugunsten der Qualität der Hilfestellung, jedoch auch zugunsten der Lebens- und Arbeitsrealität der Helfenden
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bereitstellen können und müssen.
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Literatur
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Bausum, J. (2023): Ressourcen der Gruppe zur Selbstbemächtigung. »Ich bin ich und ich brauche
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Euch.« In: Bausum, J./Besser, L./Kühn, M./Weiß, W. (Hrsg.): Traumapädagogik. Grundlagen,
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Arbeitsfelder und Methoden für die pädagogische Praxis. 5., überarbeitete Auflage. Weinheim
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und Basel: Beltz Juventa, S. 174–183.
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Bausum, J./Besser, L./Kühn, M./Weiß, W. (Hrsg.) (2023): Traumapädagogik. Grundlagen, Arbeitsfelder und Methoden für die pädagogische Praxis. 5., überarbeitete Auflage. Weinheim und Basel:
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Beltz Juventa.
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Becker, D. (2006): Die Erfindung des Traumas – verflochtene Geschichten. Berlin: Edition Freitag.
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Briere, J. N. (1996): Therapy for adults molested as children. Beyond survival. 2., überarbeitete und
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erweiterte Auflage. New York: Springer.
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DeGPT – Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie/BAG-TP – Bundesarbeitsgemeinschaft Traumapädagogik (2011): Mindeststandards zur Zusatzqualifikation: Traumapädagogik
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und Traumazentrierte Fachberatung nach den Empfehlungen der DeGPT/BAG. Hamburg:
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DeGPT. www.degpt.de/DeGPT-Dateien/Curriculum%20Traumap%C3%A4d_final.pdf (Abruf
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17.2.2024).
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Flatten, G./Gast, U./Hofmann, A./Wöller, W./Reddemann, L./Siol, T. (2004): Posttraumatische Belastungsstörung. Leitlinie und Quellentext. Leitlinien-Entwicklung der Fachvertreter für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. 2., aktualisierte und erweiterte Auflage. Stuttgart: Schattauer.
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