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Arbeitsfelder zur Unterstützung bei traumatischen Belastungen
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Arbeitsfelder zur Unterstützung bei
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traumatischen Belastungen
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Silke Birgitta Gahleitner und Wilma Weiß
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Traumatische Belastungen stellen psychosoziale Fachkräfte vor große Herausforderungen. Werden Traumabetroffene vom Hilfesystem jedoch adäquat unterstützt,
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kann ihre Überlebenskraft und -kreativität konstruktive Kräfte entfalten. Wie bereits
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in den bisherigen Überlegungen deutlich wurde, sind Ausmaß und Ausformung der
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Folgeerscheinungen nach traumatischen Ereignissen auch sehr stark abhängig von
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den Umständen vor, während oder nach einer Traumatisierung, insbesondere davon, ob es schützende Faktoren gegeben hat oder gibt. Ob Betroffenen angemessene
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gesellschaftliche Wertschätzung und Unterstützung statt Abwertung und Tabuisierung entgegenkommt (Weiß 2024), spielt daher für den Heilungsprozess eine entscheidende Rolle. Der folgende Beitrag (vgl. hier und im Folgenden auch Gahleitner
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2012) soll einen Beitrag dazu leisten, mögliche Hilfestellungen übersichtlich zu erfassen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Traumatherapie, -beratung und -pädagogik und weiteren Angeboten herausarbeiten.
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Trauma im Lebensverlauf durch Hilfen adäquat
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beantworten
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Insbesondere bereits früh in desolate Verhältnisse eingebundene Menschen sind
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existenziell auf soziale Ressourcen angewiesen, die als positive Gegenhorizonte
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stabile psychosoziale Geborgenheit verbürgen (Keupp 1997). Traumatisierte Menschen benötigen daher möglichst viele »Alternativ-Erfahrungen«, d. h. möglichst
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viele Räume des Verstehens und immer wieder neu Anknüpfens an konstruktive
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Veränderungsmöglichkeiten. Entlang dieser Überlegungen entfaltet sich die bedeutendste Chance von Therapie, Beratungs- und Begleitungsprozessen nach
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Trauma. Voraussetzung für einen adäquaten Einsatz der jeweiligen Hilfen ist – je
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nach Kontext der Hilfe – das in diesem Band von Basedow, Gahleitner und Weiß
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beschriebene multidimensionale Verstehen eines Traumabewältigungsprozesses
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durch traumapädagogisches diagnostisches Fallverstehen. Gelingt eine interprofessionelle Zusammenführung der Erkenntnisse aus einem so gearteten diagnostischen Prozess, bietet er eine solide Grundlage für die Auswahl der jeweils sinnvollen Interventionsmethode.
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