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Trauma und Körper
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Die Bedeutung des Körpers –
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Von der Redekur zur Körperorientierung
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Traumata sind also Ereignisse, die unseren Körper glauben lassen, die Gefahr sei
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noch nicht vorbei.
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Pädagogische Fachkräfte begleiten traumatisierte Menschen, damit sie (wieder)
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Freundschaft mit dem eigenen Körper schließen können. »Um ein Trauma überwinden zu können, brauchen wir die Hilfe bei dem Bemühen, den Kontakt zu
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unserem Körper, und damit zu uns selbst, wiederherzustellen (van der Kolk 2015,
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S. 295).
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Berührung
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Auch Autoren wie Perry (Perry/Szalavitz 2006), Brisch (2009) oder van der Kolk
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(2015) betonen, wie wichtig Berührung und Hautkontakt als Nahrung für die Entwicklung unseres Gehirns sind. Berührungen, Umarmungen und wiegende Bewegungen sind die natürlichste Art, Menschen zu beruhigen. Berührung ist nicht in
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allen Arbeitskontexten möglich. »Doch kann niemand völlig genesen, wenn er
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sich nicht wohl (und sicher) in seiner Haut fühlt. Deshalb empfehle ich meinen
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Patienten, sich auf irgendeine Form von Körperarbeit einzulassen, beispielsweise
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auf therapeutische Massage, Feldenkreis oder Cransiosakral-Therapie« (van der
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Kolk 2015, S. 258).
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Levine (2010) beschreibt Möglichkeiten, wie Klient*innen lernen können, sich
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selbst zu halten, zu berühren und sich so regulieren lernen.
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Selbstgewahrsein
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Achtsamkeitsübungen stärken unser Körper-Selbstempfinden und fördern die Fähigkeit, einen inneren Beobachter zu aktivieren. Neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen auf, dass sich unerträgliches Körperempfinden und Fühlen nur
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verändern kann, wenn wir uns unseres inneren Erlebens bewusst werden.
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Wir können zu unserem emotionalen Gehirn (Reptilienhirn und limbisches System) »nur durch Selbstgewahrsein Zugang erlangen […], in dem wir den medialen
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Präfrontalkortex aktivieren, jenen Teil des Gehirns, der registriert, was in uns vor
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sich geht, und uns ermöglicht zu fühlen, was wir fühlen« (van der Kolk 2015,
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S. 247). Wenn wir Spüren (Reptilienhirn) und Beobachten (Neokortex) verbinden
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lernen, können wir Ebbe und Flut unserer Emotionen erkennen und wir lernen viel
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Unbehagen zu ertragen, da wir bewusst wahrnehmen können, wie der Erregungszustand unseres Körpers sich ständig verändert (van der Kolk 2015, S. 249f.).
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Levine gibt Anleitung, wie Kinder, Jugendliche und Erwachsenen die fremde
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Welt der Körperempfindungen kennenlernen können (Levine/Kline 2006; Levi-
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