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Verstehen, wie ich ticke
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Die Leiter*innen der KiWos berichten begeistert von den Beiträgen der Mädchen* und Jungen*. Sie können die Überlebenskraft, die Weisheit der Mädchen*
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und Jungen* spüren, sich mit ihrer Überlebenskraft verbinden, welch ein Geschenk. Das Gefühl der Ohnmacht, das im Kontext von Traumageschehen immer
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wieder möglich ist, kann durch das Gefühl der Handlungswirksamkeit und der
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Verbindung mit Lebenskraft korrigiert werden. Und wenn die Workshops als Voraussetzung immer wieder auch Selbstreflexion verlangen, ist dieses Verlangen
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auch ein Geschenk: »Lebendig bleiben nur solche Menschen, die die Lust an neuen Erkenntnissen auch über sich selber höher bewerten als die Anerkennung von
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außen.« (Mitscherlich 2010, S. 26) Letztendlich ist dieses Tun außergewöhnlich
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sinnstiftend und damit selbststärkend. Das Verlangen nach Sinn sei ein wesentlicher Aspekt des Menschen, »[…], dass der Mensch letzten Endes nur in dem Maße
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sich verwirklichen kann, in dem er einen Sinn erfüllt – draußen in der Welt […]«,
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der Mensch habe einen Willen zum Sinn, so Viktor E. Frankl (2012, S. 17).
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Literatur
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Andrade, M. (2020). »Hey, ich bin normal«. Expert_innen und Profis im Gespräch über Partizipation in der Jugendhilfe. In: Sozialmagazin 45(1–2), 36–41.
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Bettelheim, B. (1997). Liebe allein genügt nicht. Die Erziehung emotional gestörter Kinder. Stuttgart:
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Klett Cotta.
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Bausum, J. (2016). Das kannst Du meinem Frosch erzählen. Traumapädagogische Fortbildungen für
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Kinder und Jugendliche. In Weiß/Kessler/Gahleitner. Handbuch Traumapädagogik. Weinheim
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und Basel: Beltz Juventa.
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Ebert, A./ Sauerer, A./Pausini, S./Vogel, K. & Weiß, W. (2022). Expert*innen und Profis über Unmöglichkeiten von klassischer Diagnostik und die heilende Kraft des gemeinsamen Verstehens.
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In: Andreae de Hair, I./ Basedow, A./Gies, H./Haller, K./Köllner, R./Naumann-Schneider, B./
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Spelleken-Scheffers, A./Spätling, R./Weihrauch, J.: Traumapädagogisch diagnostisches Verstehen. Standards und Werkbuch für Spurensuche und Fährtenlesen. Weinheim und Basel: Beltz
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Juventa. S. 47 – 59.
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Frankl, Viktor E. (1972/2012). Der Wille zum Sinn. Bern: Huber.
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Levine, Peter A./Kline, Maggie (2004). Verwundete Kinderseelen heilen. Wie Kinder und Jugendliche traumatische Erlebnisse überwinden können. München: Kösel.
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Mitscherlich, Margarete (2010). Die Radikalität des Alters. Einsichten einer Psychoanalytikerin.
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Frankfurt/M.: Fischer
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Herman, Judith L. (1993). Die Narben der Gewalt. Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden. München: Kindler.
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Schulz von Thun, F. (2004). Das innere Team in Aktion. Praktische Arbeit mit dem Modell. Reinbek
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bei Hamburg: Rowohlt.
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Van der Kolk, B. (2015). Verkörperter Schrecken. Traumaspuren in Gehirn, Geist und Körper und
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wie man sie heilen kann. Lichtenau: G. P. Probst.
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Weiß, W./Sauerer, A. (Hrsg.) (2018). »Hey, ich bin normal!« Herausfordernde Lebensumstände im
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Jugendalter bewältigen. Perspektiven von Expertinnen und Profis. Weinheim und Basel: Beltz
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Juventa.
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Weiß, W. (2024). Philipp sucht sein Ich. Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen. 10. Auflage. Weinheim und Basel: Beltz Juventa
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